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{{Infobox CharakterT
 
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|Erster Auftritt = "[[Der Winter naht (Episode)|Der Winter naht]]"
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|Erschienen in = 60 Episoden ([[#Auftritte|siehe unten]])
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Prinzessin des Nordens {{S|ehemals}} <br>
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Kleiner Vogel<br>
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|Beiname = Kleine Taube<br>
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Kleiner Vogel<br>
 
Sansa Lennister {{S|ehemals}}<br>
 
Sansa Lennister {{S|ehemals}}<br>
 
Alayne {{S|ehemals}}<br>
 
Alayne {{S|ehemals}}<br>
 
Sansa Bolton {{S|ehemals}}<br>
 
Sansa Bolton {{S|ehemals}}<br>
 
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[[Haus Lennister]] {{S|durch Heirat, ehemals}}<br>
 
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[[Haus Bolton]] {{S|durch Heirat, ehemals}}
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{[[Minisa Tully]]} - Großmutter, mütterlicherseits<br />
 
{[[Minisa Tully]]} - Großmutter, mütterlicherseits<br />
 
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{[[Talisa Maegyr]]} - Schwägerin<br />
[[Cersei Lennister]] - Schwägerin {{S|ehemals}}<br />
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{[[Cersei Lennister]]} - Schwägerin {{S|ehemals}}<br />{[[Jaime Lennister]]} - Schwager {{S|ehemals}}<br />
[[Jaime Lennister]] - Schwager {{S|ehemals}}<br />
 
 
{[[Tywin Lennister]]} - Schwiegervater {{S|ehemals}}<br />
 
{[[Tywin Lennister]]} - Schwiegervater {{S|ehemals}}<br />
 
{[[Joffrey Baratheon]]} - Neffe {{S|angeheiratet}}; Verlobter {{S|ehemals}}<br />
 
{[[Joffrey Baratheon]]} - Neffe {{S|angeheiratet}}; Verlobter {{S|ehemals}}<br />
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{[[Roose Bolton]]} - Schwiegervater {{S|ehemals}}<br/>
 
{[[Roose Bolton]]} - Schwiegervater {{S|ehemals}}<br/>
 
{[[Walda Bolton]]} - Stiefschwiegermutter {{S|ehemals}}<br/>|Familie}}
 
{[[Walda Bolton]]} - Stiefschwiegermutter {{S|ehemals}}<br/>|Familie}}
|Dargestellt von = [[Sophie Turner]]
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|Dargestellt von = [[Sophie Turner]]
|Sprecher = Marcia von Rebay
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|Sprecher = Marcia von Rebay
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|Galerie = :Kategorie:Bilder (Sansa Stark)
 
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'''Sansa Stark''' ist einer der [[:Kategorie:Hauptcharaktere|Hauptcharaktere]] von ''[[Game of Thrones]]''. Sie wird von [[Sophie Turner]] verkörpert und erschien erstmals in "[[Der Winter naht (Episode)|Der Winter naht]]", der ersten Folge der ersten Staffel.
 
'''Sansa Stark''' ist einer der [[:Kategorie:Hauptcharaktere|Hauptcharaktere]] von ''[[Game of Thrones]]''. Sie wird von [[Sophie Turner]] verkörpert und erschien erstmals in "[[Der Winter naht (Episode)|Der Winter naht]]", der ersten Folge der ersten Staffel.
   
Sansa Stark ist die älteste Tochter des Lords [[Eddard Stark]] und seiner Frau [[Catelyn Stark]]. Während ihrer Gefangenschaft in [[Königsmund]] musste sie die [[Hinrichtung von Eddard Stark|Hinrichtung]] ihres Vaters mit ansehen. Später wurde sie unfreiwilligerweise mit [[Tyrion Lennister]] verheiratet. Nach ihrer Flucht aus der Hauptstadt und ihrem Aufenthalt im [[Tal von Arryn|Grünen Tal]], verkaufte [[Petyr Baelish]] sie an die [[Haus Bolton|Boltons]], woraufhin sie [[Ramsay Bolton]] heiraten musste. Sansa sorgte dafür, dass die Ritter des Grünen Tals für sie bei der ''[[Zweite Schlacht um Winterfell|Schlacht der Bastarde]]'' kämpfen, was entscheidend für den Sieg der Starks war. Nun verweilt sie als Regentin auf Winterfell, an der Seite ihrer Schwester [[Arya Stark|Arya]] und ihres Bruders [[Bran Stark|Bran]].
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Sansa Stark ist die älteste Tochter des Lords [[Eddard Stark]] und seiner Frau [[Catelyn Stark]]. Während ihrer Gefangenschaft in [[Königsmund]] musste sie die [[Hinrichtung von Eddard Stark|Hinrichtung]] ihres Vaters mit ansehen. Später wurde sie ohne ihre Einwilligung mit [[Tyrion Lennister]] verheiratet. Nach ihrer Flucht aus der Hauptstadt und ihrem Aufenthalt im [[Tal von Arryn|Grünen Tal]], verkaufte [[Petyr Baelish]] sie an die [[Haus Bolton|Boltons]], woraufhin sie [[Ramsay Bolton]] heiraten musste. Sansa sorgte dafür, dass die Ritter des Grünen Tals für sie bei der ''[[Zweite Schlacht um Winterfell|Schlacht der Bastarde]]'' kämpfen, was entscheidend für den Sieg der Starks war. Nachdem sowohl der Nachtkönig als auch Cercei Lennister besiegt wurde, wurde [[Bran Stark|Bran "der Gebrochene"]] zum König der Sechs Königslande gewählt. Sansa erklärte den Norden für unabhängig und residiert seither als "Königin des Nordens" auf Winterfell.
   
 
== In der Serie ==
 
== In der Serie ==
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Gemeinsam mit anderen Mädchen und ihrer Schwester Arya sitzt Sansa beim Sticken. Von Septa, [[Mordane]] wird sie dabei für ihre hervorragende Arbeit gelobt, während ihre Schwester sich langweilt und sich für die gleichzeitig im Burghof stattfindende Übungen der Jungen im Bogenschießen interessiert.
 
Gemeinsam mit anderen Mädchen und ihrer Schwester Arya sitzt Sansa beim Sticken. Von Septa, [[Mordane]] wird sie dabei für ihre hervorragende Arbeit gelobt, während ihre Schwester sich langweilt und sich für die gleichzeitig im Burghof stattfindende Übungen der Jungen im Bogenschießen interessiert.
   
[[Datei:102 Sansa Lady.jpg|thumb|300px|Sansa mit ihrem Schattenwolf Lady]]
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[[Datei:102 Sansa Lady.jpg|thumb|300px|Sansa mit ihrem Schattenwolf Lady.]]
 
Als Sansas Brüder die mutterlosen Schattenwolfswelpen finden, bekommt Sansa einen und nennt ihn [[Lady (Schattenwolf)|Lady]]. Sie steht an der Seite ihrer Familie beim Eintreffen des Königs und seines Hofstates. König [[Robert Baratheon]] lobt ihre Schönheit und Sansa lächelt Prinz [[Joffrey Baratheon]] an, der sie interessiert beobachtet. Ihr älterer Bruder [[Robb Stark|Robb]] sieht das misstrauisch mit an. Während des Besuches von König Robert in [[Winterfell]], bietet er Eddard Stark die Position der [[Hand des Königs]] an. Außerdem bietet er ein Bündnis zwischen ihren Häusern, durch eine Hochzeit mit Prinz Joffrey und Sansa, an. Sansa ist sehr erfreut darüber und möchte Joffrey unbedingt heiraten. Sie fleht ihre Mutter an mit ihrem Vater darüber zu reden, während sie sich für das Fest fertig macht. Einen Prinzen zu heiraten ist laut Sansa das Einzige, das sie sich je gewünscht hat.
 
Als Sansas Brüder die mutterlosen Schattenwolfswelpen finden, bekommt Sansa einen und nennt ihn [[Lady (Schattenwolf)|Lady]]. Sie steht an der Seite ihrer Familie beim Eintreffen des Königs und seines Hofstates. König [[Robert Baratheon]] lobt ihre Schönheit und Sansa lächelt Prinz [[Joffrey Baratheon]] an, der sie interessiert beobachtet. Ihr älterer Bruder [[Robb Stark|Robb]] sieht das misstrauisch mit an. Während des Besuches von König Robert in [[Winterfell]], bietet er Eddard Stark die Position der [[Hand des Königs]] an. Außerdem bietet er ein Bündnis zwischen ihren Häusern, durch eine Hochzeit mit Prinz Joffrey und Sansa, an. Sansa ist sehr erfreut darüber und möchte Joffrey unbedingt heiraten. Sie fleht ihre Mutter an mit ihrem Vater darüber zu reden, während sie sich für das Fest fertig macht. Einen Prinzen zu heiraten ist laut Sansa das Einzige, das sie sich je gewünscht hat.
   
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Beim [[Turnier der Hand]] ist Sansa schockiert darüber, dass Ser [[Gregor Clegane]] Ser [[Hugh]] tötet. [[Petyr Baelish|Kleinfinger]] erzählt Sansa die Geschichte wie Gregor [[Sandor Clegane]]s Gesicht verbrannt hat, als die Beiden noch klein waren. Baelish warnt allerdings davor, die Geschichte weiter zu erzählen.{{Quelle|F|1x04}} Sansa bekommt eine Blume von Ser [[Loras Tyrell]] geschenkt, bevor dieser gegen Gregor Clegane antritt.{{Quelle|F|1x05}}
 
Beim [[Turnier der Hand]] ist Sansa schockiert darüber, dass Ser [[Gregor Clegane]] Ser [[Hugh]] tötet. [[Petyr Baelish|Kleinfinger]] erzählt Sansa die Geschichte wie Gregor [[Sandor Clegane]]s Gesicht verbrannt hat, als die Beiden noch klein waren. Baelish warnt allerdings davor, die Geschichte weiter zu erzählen.{{Quelle|F|1x04}} Sansa bekommt eine Blume von Ser [[Loras Tyrell]] geschenkt, bevor dieser gegen Gregor Clegane antritt.{{Quelle|F|1x05}}
   
[[Datei:104 Sansa applaudiert.jpg|thumb|300px|Sansa applaudiert beim Turnier der Hand für Ser Loras Tyrell]]
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[[Datei:104 Sansa applaudiert.jpg|thumb|300px|Sansa applaudiert beim Turnier der Hand für Ser Loras Tyrell.]]
 
Joffrey besucht Sansa, während sie mit Septa Mordane am Stricken ist. Er entschuldigt sich für sein Verhalten auf dem Königsweg und küsst sie. Außerdem schenkt er ihr eine Halskette. Eddard erklärt Sansa später, dass er, sie und ihre Schwester zurück nach Winterfell kehren werden und dass die Verlobung zwischen Joffrey und ihr aufgelöst wird. Sansa lehnt dies jedoch ab und meint, dass sie Joffrey liebt. Sie sagt, sie will seine Königin sein und ihm wunderschöne blonde Kinder gebären. Er würde ein guter König sein und ein goldener Löwe. Als Arya meint, dass er kein Löwe, sondern ein Hirsch, sei, antwortet Sansa ihr, dass er kein bisschen wie sein Vater sei. Dadurch realisiert Eddard, dass Joffrey unmöglich Roberts Sohn sein kann. Er bleibt bei seiner Meinung und will mit seinen Töchtern zurück nach Winterfell, trotz Sansas Protesten.{{Quelle|F|1x06}}
 
Joffrey besucht Sansa, während sie mit Septa Mordane am Stricken ist. Er entschuldigt sich für sein Verhalten auf dem Königsweg und küsst sie. Außerdem schenkt er ihr eine Halskette. Eddard erklärt Sansa später, dass er, sie und ihre Schwester zurück nach Winterfell kehren werden und dass die Verlobung zwischen Joffrey und ihr aufgelöst wird. Sansa lehnt dies jedoch ab und meint, dass sie Joffrey liebt. Sie sagt, sie will seine Königin sein und ihm wunderschöne blonde Kinder gebären. Er würde ein guter König sein und ein goldener Löwe. Als Arya meint, dass er kein Löwe, sondern ein Hirsch, sei, antwortet Sansa ihr, dass er kein bisschen wie sein Vater sei. Dadurch realisiert Eddard, dass Joffrey unmöglich Roberts Sohn sein kann. Er bleibt bei seiner Meinung und will mit seinen Töchtern zurück nach Winterfell, trotz Sansas Protesten.{{Quelle|F|1x06}}
   
 
König Robert stirbt aufgrund eines Jagdunfalls. Eddard will daraufhin die Wahrheit über König Joffrey offenbaren, allerdings wird er von Kleinfinger verraten und inhaftiert.{{Quelle|F|1x07}} Alle Starkmänner in der Hauptstadt werden umgebracht, auch Septa Mordane, die Sansa beschützt und auffordert sich in ihrem Zimmer einzuschließen. Sandor Clegane bringt Sansa zu Cersei Lennister. Sansa fordert Gnade für ihren Vater. Cersei glaubt Sansa, aber nur wenn sie ihren Bruder dazu auffordert vor Joffrey zu knieen und ihm die Treue zu schwören. Robb jedoch lehnt dies ab und marschiert mit seinen Vasallen Richtung Süden in den Krieg. Sansa fordert wieder Gnade für ihren Vater, dieses Mal vor dem gesamten Gericht. Joffrey stimmt ihr zu und sagt, er würde ihm Gnade erweisen, wenn er zugibt, dass Joffrey der rechtmäßige König ist.{{Quelle|F|1x08}}
 
König Robert stirbt aufgrund eines Jagdunfalls. Eddard will daraufhin die Wahrheit über König Joffrey offenbaren, allerdings wird er von Kleinfinger verraten und inhaftiert.{{Quelle|F|1x07}} Alle Starkmänner in der Hauptstadt werden umgebracht, auch Septa Mordane, die Sansa beschützt und auffordert sich in ihrem Zimmer einzuschließen. Sandor Clegane bringt Sansa zu Cersei Lennister. Sansa fordert Gnade für ihren Vater. Cersei glaubt Sansa, aber nur wenn sie ihren Bruder dazu auffordert vor Joffrey zu knieen und ihm die Treue zu schwören. Robb jedoch lehnt dies ab und marschiert mit seinen Vasallen Richtung Süden in den Krieg. Sansa fordert wieder Gnade für ihren Vater, dieses Mal vor dem gesamten Gericht. Joffrey stimmt ihr zu und sagt, er würde ihm Gnade erweisen, wenn er zugibt, dass Joffrey der rechtmäßige König ist.{{Quelle|F|1x08}}
   
[[Datei:Eddard Hinrichtung S01E09.jpg|thumb|300px|Sansa bei der Hinrichtung ihres Vaters]]
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[[Datei:109 Eddard Hinrichtung.jpg|thumb|300px|Sansa bei der Hinrichtung ihres Vaters.]]
 
Bei seinem Prozess gibt Eddark Stark seine Taten zu und schwört Joffrey die Treue. Allerdings fordert Joffrey seinen Kopf. Während Sansa Joffrey anfleht ihn am Leben zu lassen, muss sie zusehen wie Ser Ilyn Payn ihren Vater hinrichtet.{{Quelle|F|1x09}}
 
Bei seinem Prozess gibt Eddark Stark seine Taten zu und schwört Joffrey die Treue. Allerdings fordert Joffrey seinen Kopf. Während Sansa Joffrey anfleht ihn am Leben zu lassen, muss sie zusehen wie Ser Ilyn Payn ihren Vater hinrichtet.{{Quelle|F|1x09}}
   
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=== [[Staffel 2]] ===
 
=== [[Staffel 2]] ===
[[Datei:201 Joffrey Sansa.jpg|thumb|300px|Sansa beobachtet an Joffreys Seite das Turnier]]
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[[Datei:201 Joffrey Sansa.jpg|thumb|300px|Sansa beobachtet an Joffreys Seite das Turnier.]]
 
Bei einem kleineren Turnier zu Ehren von Joffreys Namenstag sitzt Sansa als Verlobte neben dem König. Joffrey beobachtet zufrieden, wie der Bluthund einen Mann die Burgmauer herunter wirft und fragt Sansa nach ihrer Meinung, die mit geröteten Augen das selbe sagt, was er vorher gesagt hat, was Joffrey genervt zur Kenntnis nimmt. Beim nächsten Kampf erscheint Ser [[Dontos Hollard]] vollkommen betrunken und Joffrey lässt ihn zur Strafe gewaltsam Wein einflößen, so dass Dontos zu ersticken droht. Entsetzt ruft Sansa, dass Joffrey dies nicht darf. Wutentbrannt wendet er sich ihr zu, doch es gelingt ihr sich damit herauszureden, dass es Unglück bringt, jemanden am Namenstag zu töten. [[Sandor Clegane]] stimmt ihr zu und Joffrey macht Dontos stattdessen zu seinem Hofnarren. Plötzlich taucht [[Tyrion Lennister]] auf. Myrcella und Tommen freuen sich, doch Joffrey scheint wenig begeistert. Tyrion spricht Sansa sein Beileid aus. Joffrey geht dazwischen und meint, Sansa trauere nicht, da ihr Vater ein geständige Verräter war. Er dreht sich vielsagend zu Sansa um, welche ihm zustimmt. Sie nennt auch ihre Mutter und ihren Bruder und verkündet ihre Treue für Joffrey. Dabei sind ihre Augen erneut gerötet. {{Quelle|F|2x01}}
 
Bei einem kleineren Turnier zu Ehren von Joffreys Namenstag sitzt Sansa als Verlobte neben dem König. Joffrey beobachtet zufrieden, wie der Bluthund einen Mann die Burgmauer herunter wirft und fragt Sansa nach ihrer Meinung, die mit geröteten Augen das selbe sagt, was er vorher gesagt hat, was Joffrey genervt zur Kenntnis nimmt. Beim nächsten Kampf erscheint Ser [[Dontos Hollard]] vollkommen betrunken und Joffrey lässt ihn zur Strafe gewaltsam Wein einflößen, so dass Dontos zu ersticken droht. Entsetzt ruft Sansa, dass Joffrey dies nicht darf. Wutentbrannt wendet er sich ihr zu, doch es gelingt ihr sich damit herauszureden, dass es Unglück bringt, jemanden am Namenstag zu töten. [[Sandor Clegane]] stimmt ihr zu und Joffrey macht Dontos stattdessen zu seinem Hofnarren. Plötzlich taucht [[Tyrion Lennister]] auf. Myrcella und Tommen freuen sich, doch Joffrey scheint wenig begeistert. Tyrion spricht Sansa sein Beileid aus. Joffrey geht dazwischen und meint, Sansa trauere nicht, da ihr Vater ein geständige Verräter war. Er dreht sich vielsagend zu Sansa um, welche ihm zustimmt. Sie nennt auch ihre Mutter und ihren Bruder und verkündet ihre Treue für Joffrey. Dabei sind ihre Augen erneut gerötet. {{Quelle|F|2x01}}
   
[[Datei:203 Sansa.jpg|thumb|300px|Cersei droht Sansa beim Essen]]
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[[Datei:203 Sansa.jpg|thumb|300px|Cersei droht Sansa beim Essen.]]
 
Gemeinsam mit Myrcella und Tommen speist Sansa mit der Königin zu Abend. Myrcella will wissen, wann Joffrey und Sansa heiraten, da ihre Mutter ihr dafür neue Kleider versprochen hat. Außerdem will sie wissen, welche Farbe Sansa tragen wird. Sansa scheint beunruhigt bei dem Gedanken an die Hochzeit und antwortet nicht. Erst als Cersei verlangt, dass sie antwortet, verbirgt Sansa sich wieder hinter ihrem höfischen Worten und versichert, dass sie die Tage bis zur Hochzeit zählt, was Cersei zufrieden mitanhört. Tommen will wissen, ob Joffrey Robb töten wird. Sansa versteckt sich panisch hinter ihrem Weinkrug und blickt zu Cersei. Diese ist sich nicht sicher und meint, dass Sansa, auch wenn es so kommt, ihrer Pflicht nachkommen wird. Dabei lächelt sie Sansa spöttisch an.
 
Gemeinsam mit Myrcella und Tommen speist Sansa mit der Königin zu Abend. Myrcella will wissen, wann Joffrey und Sansa heiraten, da ihre Mutter ihr dafür neue Kleider versprochen hat. Außerdem will sie wissen, welche Farbe Sansa tragen wird. Sansa scheint beunruhigt bei dem Gedanken an die Hochzeit und antwortet nicht. Erst als Cersei verlangt, dass sie antwortet, verbirgt Sansa sich wieder hinter ihrem höfischen Worten und versichert, dass sie die Tage bis zur Hochzeit zählt, was Cersei zufrieden mitanhört. Tommen will wissen, ob Joffrey Robb töten wird. Sansa versteckt sich panisch hinter ihrem Weinkrug und blickt zu Cersei. Diese ist sich nicht sicher und meint, dass Sansa, auch wenn es so kommt, ihrer Pflicht nachkommen wird. Dabei lächelt sie Sansa spöttisch an.
   
 
Später in ihrer Kammer taucht ihre neue Zofe [[Shae]] auf, die von Tyrion auf die Art in den Palast geschmuggelt wurde und noch nie als Zofe gedient hat. Sie weiß daher nicht, was ihre Aufgaben sind. Da Sansa immer noch tief verletzt und verstört vom Essen ist, reagiert sie wütend auf Shaes Unwissen. Diese bleibt jedoch ruhig. Sansa beruhigt sich wieder und befiehlt Shae, ihr die Haare zu bürsten.{{Quelle|F|2x03}}
 
Später in ihrer Kammer taucht ihre neue Zofe [[Shae]] auf, die von Tyrion auf die Art in den Palast geschmuggelt wurde und noch nie als Zofe gedient hat. Sie weiß daher nicht, was ihre Aufgaben sind. Da Sansa immer noch tief verletzt und verstört vom Essen ist, reagiert sie wütend auf Shaes Unwissen. Diese bleibt jedoch ruhig. Sansa beruhigt sich wieder und befiehlt Shae, ihr die Haare zu bürsten.{{Quelle|F|2x03}}
   
[[Datei:204 Sansa Meryn Trant.jpg|thumb|300px|Vor versammelten Hof wird Sansa gedemütigt und geschlagen]]
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[[Datei:204 Sansa Meryn Trant.jpg|thumb|300px|Vor versammeltem Hof wird Sansa gedemütigt und geschlagen.]]
 
Nachdem ihr Bruder Siegreich auf dem Schlachtfeld war, wird die weinende Sansa von Joffrey vor dem versammelten Hof mit einer Armbrust bedroht und muss sich verantworten. [[Lancel Lennister]] verängstigt die Höflinge mit angeblichen Geschichten über eine Armee aus Wölfen und dass die Nordmänner ihre Feinde verspeist haben. Joffrey meint, seine Mutter hätte ihm verboten Sansa zu töten, doch er befiehlt der Königsgarde, sie zu schlagen und an ihren Kleidern zu zerren. Nur ihr Gesicht sollen sie verschonen. Tyrion beendet mit [[Bronn]] Joffreys Grausamkeiten und gibt Sansa einen Umhang um sich zu bedecken. Er hilft ihr auf und Entschuldigt sich für Joffreys Verhalten. Auf die Frage, ob sie ein Ende der Verlobung wünscht, blickt Sansa Stur gerade aus und verkündet ihre Liebe zu Joffrey. Nachdenklich blickt Tyrion ihr nach und meint, sie würde sie noch alle überleben.{{Quelle|F|2x04}}
 
Nachdem ihr Bruder Siegreich auf dem Schlachtfeld war, wird die weinende Sansa von Joffrey vor dem versammelten Hof mit einer Armbrust bedroht und muss sich verantworten. [[Lancel Lennister]] verängstigt die Höflinge mit angeblichen Geschichten über eine Armee aus Wölfen und dass die Nordmänner ihre Feinde verspeist haben. Joffrey meint, seine Mutter hätte ihm verboten Sansa zu töten, doch er befiehlt der Königsgarde, sie zu schlagen und an ihren Kleidern zu zerren. Nur ihr Gesicht sollen sie verschonen. Tyrion beendet mit [[Bronn]] Joffreys Grausamkeiten und gibt Sansa einen Umhang um sich zu bedecken. Er hilft ihr auf und Entschuldigt sich für Joffreys Verhalten. Auf die Frage, ob sie ein Ende der Verlobung wünscht, blickt Sansa Stur gerade aus und verkündet ihre Liebe zu Joffrey. Nachdenklich blickt Tyrion ihr nach und meint, sie würde sie noch alle überleben.{{Quelle|F|2x04}}
   
[[Datei:206 Sansa.jpg|thumb|300px|Sansa flieht vor Männern die sie vergewaltigen wollen]]
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[[Datei:206 Sansa.jpg|thumb|300px|Sansa flieht vor den Männern, die sie vergewaltigen wollen.]]
 
Bei der Verabschiedung von Myrcella muss Tommen weinen. Joffrey verärgert dies, doch Sansa verteidigt Tommen und meint, [[Rickon]] hätte auch geweint. Laut Joffrey ist Tommen jedoch ein Prinz und deswegen sei dies auch nicht vergleichbar. Auf dem Rückweg müssen sie durch die hungernde Menge und jemand wirft mit Dreck nach Joffrey. Der befiehlt den Schuldigen zu fassen und es kommt zum [[Aufstand von Königsmund|Aufstand]]. Die Menge greift nach den Adligen, wobei der [[Hoher Septon (Vor dem Aufstand von Königsmund)|Hohe Septon]] in Stücke gerissen wird. Die königliche Familie kann unbeschadet in den Bergfried gelang, währenddessen wird Sansa wird von den anderen getrennt. Eine Gruppe Männer zerren sie zu Boden und wollen sie vergewaltigen. In diesem Moment taucht Sandor Clegane auf und tötet die Männer. Er wirft Sansa auf seine Schultern und bringt sie zurück zum Roten Bergfried, wo sie in Sicherheit ist.
 
Bei der Verabschiedung von Myrcella muss Tommen weinen. Joffrey verärgert dies, doch Sansa verteidigt Tommen und meint, [[Rickon]] hätte auch geweint. Laut Joffrey ist Tommen jedoch ein Prinz und deswegen sei dies auch nicht vergleichbar. Auf dem Rückweg müssen sie durch die hungernde Menge und jemand wirft mit Dreck nach Joffrey. Der befiehlt den Schuldigen zu fassen und es kommt zum [[Aufstand von Königsmund|Aufstand]]. Die Menge greift nach den Adligen, wobei der [[Hoher Septon (Vor dem Aufstand von Königsmund)|Hohe Septon]] in Stücke gerissen wird. Die königliche Familie kann unbeschadet in den Bergfried gelang, währenddessen wird Sansa wird von den anderen getrennt. Eine Gruppe Männer zerren sie zu Boden und wollen sie vergewaltigen. In diesem Moment taucht Sandor Clegane auf und tötet die Männer. Er wirft Sansa auf seine Schultern und bringt sie zurück zum Roten Bergfried, wo sie in Sicherheit ist.
   
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Als sie nach einem Alptraum über die versuchte [[Vergewaltigung]] ihre erste Blutung bekommt, versucht sie dies so schnellst wie möglich zu verbergen - aus Angst, von Joffrey baldmöglichst geheiratet und geschwängert zu werden. Dies ist allerdings trotz Shaes Hilfe vergebens, da [[Sandor Clegane]] das Blut sieht und der Königin Bericht erstattet. Cersei redet mit Sansa darüber, was dies für sie bedeutet. Sansa ist überrascht, wie schmutzig das alles ist und Cersei warnt sie, dass Kinder zu bekommen noch viel schwieriger ist. Sie erzählt von Joffreys langer Geburt und den entsetzlichen Schmerzen, die sie dabei hatte. Robert ist immer auf die Jagd gegangen und hat ihr hinterher seine Trophäen geschenkt, während sie ihm das Kind präsentiert hat. Als Unterstützung hatte Cersei immer Jaime, doch sie warnt Sansa, dass Joffrey nicht für sie da sein wird, wie Jaime es für sie war. Sie gibt Sansa den Rat niemanden, außer ihren Kindern, zu lieben, da Liebe nur angreifbar macht. Sansa will wissen, ob sie Joffrey lieben soll. Cersei meint, sie könnte es versuchen.{{Quelle|F|2x07}}
 
Als sie nach einem Alptraum über die versuchte [[Vergewaltigung]] ihre erste Blutung bekommt, versucht sie dies so schnellst wie möglich zu verbergen - aus Angst, von Joffrey baldmöglichst geheiratet und geschwängert zu werden. Dies ist allerdings trotz Shaes Hilfe vergebens, da [[Sandor Clegane]] das Blut sieht und der Königin Bericht erstattet. Cersei redet mit Sansa darüber, was dies für sie bedeutet. Sansa ist überrascht, wie schmutzig das alles ist und Cersei warnt sie, dass Kinder zu bekommen noch viel schwieriger ist. Sie erzählt von Joffreys langer Geburt und den entsetzlichen Schmerzen, die sie dabei hatte. Robert ist immer auf die Jagd gegangen und hat ihr hinterher seine Trophäen geschenkt, während sie ihm das Kind präsentiert hat. Als Unterstützung hatte Cersei immer Jaime, doch sie warnt Sansa, dass Joffrey nicht für sie da sein wird, wie Jaime es für sie war. Sie gibt Sansa den Rat niemanden, außer ihren Kindern, zu lieben, da Liebe nur angreifbar macht. Sansa will wissen, ob sie Joffrey lieben soll. Cersei meint, sie könnte es versuchen.{{Quelle|F|2x07}}
   
[[Datei:209 Sansa Joffrey.jpg|thumb|300px|Sansa verabschiedet Joffrey vor der Schlacht]]
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[[Datei:209 Sansa Joffrey.jpg|thumb|300px|Sansa verabschiedet Joffrey vor der Schlacht.]]
 
Bevor die [[Schlacht am Schwarzwasser]] beginnt, soll Sansa Joffrey Glück wünschen, ehe sie zu den anderen Frauen und der Königin geht. Sie soll Joffreys [[Herzfresser|neues Schwert]] küssen. Joffrey verkündet, sie werde es wieder küssen, dieses Mal mit [[Stannis Baratheon]]s Blut daran. "Unschuldig" fragt Sansa, ob Joffrey Stannis selbst töten will und außerhalb des Tores die Vorhut anführen wird. Peinlich berührt, meint Joffrey, er werde Kampfpläne nicht mit einem Mädchen diskutieren. Sofort stimmt Sansa ihm zu, dass sie ein dummes Mädchen ist und dass er selbstverständlich mit der Vorhut kämpfen wird, da auch ihr Bruder Robb dies zu tun pflegt. Joffrey droht ihr, dass sie eines Tages das Schwert mit dem Blut ihres Bruders dran küssen wird. Als sie den Männern beim Aufbrechen zu sehen, meint Shae, dass viele nicht zurück kehren werden. Sansa ist sich jedoch sicher, dass Joffrey überleben wird, da die Schlimmsten immer überleben.
 
Bevor die [[Schlacht am Schwarzwasser]] beginnt, soll Sansa Joffrey Glück wünschen, ehe sie zu den anderen Frauen und der Königin geht. Sie soll Joffreys [[Herzfresser|neues Schwert]] küssen. Joffrey verkündet, sie werde es wieder küssen, dieses Mal mit [[Stannis Baratheon]]s Blut daran. "Unschuldig" fragt Sansa, ob Joffrey Stannis selbst töten will und außerhalb des Tores die Vorhut anführen wird. Peinlich berührt, meint Joffrey, er werde Kampfpläne nicht mit einem Mädchen diskutieren. Sofort stimmt Sansa ihm zu, dass sie ein dummes Mädchen ist und dass er selbstverständlich mit der Vorhut kämpfen wird, da auch ihr Bruder Robb dies zu tun pflegt. Joffrey droht ihr, dass sie eines Tages das Schwert mit dem Blut ihres Bruders dran küssen wird. Als sie den Männern beim Aufbrechen zu sehen, meint Shae, dass viele nicht zurück kehren werden. Sansa ist sich jedoch sicher, dass Joffrey überleben wird, da die Schlimmsten immer überleben.
   
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Sansa und Shae beobachten Handelsschiffe und raten, woher sie kommen. Sie werden von Petyr Baelish, in Begleitung von [[Ros]], aufgesucht. Er will mit Sansa allein sprechen und erzählt ihr, er habe mit ihrer Mutter gesprochen. Er erzählt ihr auch von seiner Begegnung mit Arya. Sansa kann es kaum fassen, dass Arya noch lebt. Sansa erinnert ihn an sein Versprechen, sie nach Hause zu bringen. Kleinfinger warnt sie absolut Niemanden von seinen Plänen zu erzählen. Sansa verspricht es und als er ihr Versprechen anzweifelt, erinnert sie ihn daran, was für eine schlechte Lügnerin sie ist. Sansa will wissen, wann sie aufbrechen und Kleinfinger meint, er warte noch auf einen Auftrag, weit entfernt von Königsmund, bei dem er sie an Bord seines Schiffes schmuggeln könnte. Er warnt Sansa sie müsse immer bereit sein, jederzeit zu fliehen.{{Quelle|F|3x01}}
 
Sansa und Shae beobachten Handelsschiffe und raten, woher sie kommen. Sie werden von Petyr Baelish, in Begleitung von [[Ros]], aufgesucht. Er will mit Sansa allein sprechen und erzählt ihr, er habe mit ihrer Mutter gesprochen. Er erzählt ihr auch von seiner Begegnung mit Arya. Sansa kann es kaum fassen, dass Arya noch lebt. Sansa erinnert ihn an sein Versprechen, sie nach Hause zu bringen. Kleinfinger warnt sie absolut Niemanden von seinen Plänen zu erzählen. Sansa verspricht es und als er ihr Versprechen anzweifelt, erinnert sie ihn daran, was für eine schlechte Lügnerin sie ist. Sansa will wissen, wann sie aufbrechen und Kleinfinger meint, er warte noch auf einen Auftrag, weit entfernt von Königsmund, bei dem er sie an Bord seines Schiffes schmuggeln könnte. Er warnt Sansa sie müsse immer bereit sein, jederzeit zu fliehen.{{Quelle|F|3x01}}
   
Sansa probiert ein Kleid an und wird von Shae ausgefragt, was Kleinfinger von ihr will. Sansa versichert ihrer Zofe, dass Kleinfinger nichts von ihr möchte und dass er nur aus alter Liebe zu ihrer Mutter mit ihr redet. Shae warnt sie, dass alle Männer immer nur das eine von einer hübschen Frau wie Sansa wollen. Sansa sieht ihn jedoch als viel zu Alt für sie an. Doch Shae warnt sie, dass Kleinfinger der Altersunterschied nicht interessieren könnte. Shae will wissen, ob Sansa spionieren soll. Sollte Kleinfinger etwas von Sansa verlangen, will Shae ihn aufhalten, was Sansa eher ungläubig zu Kenntnis nimmt. Es klopft an der Tür und Ser [[Loras Tyrell]] wird angekündigt. Loras überbringt ihr eine Einladung von seiner Schwester Margaery und seiner Großmuter [[Olenna Tyrell]]. Während sie durch den Garten spazieren, macht Loras ihr Komplimente. Sansa fragt ihn, ob er sich noch an sie erinnere. Loras scheint keine Ahnung zu haben, wo von sie spricht. Sansa erinnert ihn an die Rose, die er ihr beim Turnier der Hand geschenkt hat. Loras behauptet, dass er sich wieder erinnere. Sie treffen Margaery und Loras verabschiedet sich. [[Datei:302 Sansa trifft Olenna und Margaery.jpg|thumb|300px|Sansa erzählt Olenna und Margaery Tyrell die Wahrheit über Joffrey]] Sansa wird Olenna vorgestellt. Olenna lädt sie zum Kuchenessen ein. Sobald die Diener außer Hörweite sind, will Ollena die Wahrheit über Joffrey wissen. Sansa stottert erst Komplimente über Joffrey. Erst als sie auf [[Eddard Stark|Neds]] Tod zu sprechen kommen, rückt Sansa mit der Wahrheit über Joffreys grausamen Charakter heraus. Sie erzählt, wie Joffrey sein Versprechen Gnade walten zu lassen gebrochen hat und sie gezwungen hat, sich Neds Kopf anzusehen. Als Margaery sie dazu drängt, weiter zu reden, besinnt Sansa sich wieder und sagt, ihr Vater sei ein Verräter gewesen. Sie fleht, nicht mehr sagen zu müssen. Olenna verspricht ihr, sie nicht zu verraten, besteht aber auf die Wahrheit. Daraufhin nennt Sansa Joffrey ein Monster und fleht, die Hochzeit nicht abzusagen. Margaery beruhigt sie. In diesem Moment unterbricht die Ankunft eines Dieners das Gespräch.{{Quelle|F|3x02}}
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Sansa probiert ein Kleid an und wird von Shae ausgefragt, was Kleinfinger von ihr will. Sansa versichert ihrer Zofe, dass Kleinfinger nichts von ihr möchte und dass er nur aus alter Liebe zu ihrer Mutter mit ihr redet. Shae warnt sie, dass alle Männer immer nur das eine von einer hübschen Frau wie Sansa wollen. Sansa sieht ihn jedoch als viel zu Alt für sie an. Doch Shae warnt sie, dass Kleinfinger der Altersunterschied nicht interessieren könnte. Shae will wissen, ob Sansa spionieren soll. Sollte Kleinfinger etwas von Sansa verlangen, will Shae ihn aufhalten, was Sansa eher ungläubig zu Kenntnis nimmt. Es klopft an der Tür und Ser [[Loras Tyrell]] wird angekündigt. Loras überbringt ihr eine Einladung von seiner Schwester Margaery und seiner Großmuter [[Olenna Tyrell]]. Während sie durch den Garten spazieren, macht Loras ihr Komplimente. Sansa fragt ihn, ob er sich noch an sie erinnere. Loras scheint keine Ahnung zu haben, wo von sie spricht. Sansa erinnert ihn an die Rose, die er ihr beim Turnier der Hand geschenkt hat. Loras behauptet, dass er sich wieder erinnere. Sie treffen Margaery und Loras verabschiedet sich.
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[[Datei:302 Sansa trifft Olenna und Margaery.jpg|thumb|300px|Sansa erzählt Olenna und Margaery Tyrell die Wahrheit über Joffrey.]]
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Sansa wird Olenna vorgestellt. Olenna lädt sie zum Kuchenessen ein. Sobald die Diener außer Hörweite sind, will Ollena die Wahrheit über Joffrey wissen. Sansa stottert erst Komplimente über Joffrey. Erst als sie auf [[Eddard Stark|Neds]] Tod zu sprechen kommen, rückt Sansa mit der Wahrheit über Joffreys grausamen Charakter heraus. Sie erzählt, wie Joffrey sein Versprechen Gnade walten zu lassen gebrochen hat und sie gezwungen hat, sich Neds Kopf anzusehen. Als Margaery sie dazu drängt, weiter zu reden, besinnt Sansa sich wieder und sagt, ihr Vater sei ein Verräter gewesen. Sie fleht, nicht mehr sagen zu müssen. Olenna verspricht ihr, sie nicht zu verraten, besteht aber auf die Wahrheit. Daraufhin nennt Sansa Joffrey ein Monster und fleht, die Hochzeit nicht abzusagen. Margaery beruhigt sie. In diesem Moment unterbricht die Ankunft eines Dieners das Gespräch.{{Quelle|F|3x02}}
   
 
Als Sansa im Gebet versunken ist, taucht Margaery im [[Götterhain]] auf und schickt Sansas Wachen fort. Sie unterhalten sich über eine von Margaerys Cousinen, auf die diese immer eifersüchtig war. Sansa merkt an, dass diese jetzt wohl auf Margaery Eifersüchtig sein muss, da diese Königin wird. Margaery deutet an, dass Sansa nach [[Rosengarten]] kommen könnte, wenn sie Loras Tyrell heiraten würde. Sie beide wären dann Schwestern. Sansa scheint sehr erfreut über die Vorstellung, Loras zu heiraten und Königsmund entfliehen zu können.{{Quelle|F|3x04}}
 
Als Sansa im Gebet versunken ist, taucht Margaery im [[Götterhain]] auf und schickt Sansas Wachen fort. Sie unterhalten sich über eine von Margaerys Cousinen, auf die diese immer eifersüchtig war. Sansa merkt an, dass diese jetzt wohl auf Margaery Eifersüchtig sein muss, da diese Königin wird. Margaery deutet an, dass Sansa nach [[Rosengarten]] kommen könnte, wenn sie Loras Tyrell heiraten würde. Sie beide wären dann Schwestern. Sansa scheint sehr erfreut über die Vorstellung, Loras zu heiraten und Königsmund entfliehen zu können.{{Quelle|F|3x04}}
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Sansa wird von Zofen in ihre Hochzeitsrobe gesteckt und frisiert. Tyrion taucht auf und möchte mit Sansa reden. Er erzählt ihr, dass sie keine Gefangene ist und er verspricht ihr, ihr niemals wehzutun.
 
Sansa wird von Zofen in ihre Hochzeitsrobe gesteckt und frisiert. Tyrion taucht auf und möchte mit Sansa reden. Er erzählt ihr, dass sie keine Gefangene ist und er verspricht ihr, ihr niemals wehzutun.
   
[[Datei:Sansa_Tyrion_Hochzeit_S03E08.jpg|thumb|300px|Sansa und Tyrion Lennister heiraten]] Als Sansa in die [[Große Septe von Baelor]] geht, wartet Joffrey schon auf sie, um die Rolle des Brautvaters zu übernehmen. Sie gehen durch die wartenden Gäste und als sie vor dem [[Hoher Septon (Nach dem Aufstand von Königsmund)|Hohen Septon]] und Tyrion stehen, nimmt Joffrey seinem Onkel den Hocker weg, um ihn zu demütigen, da er so nicht mehr mit Sansas Größe mithalten kann. Wie von Joffrey geplant, schafft Tyrion es nicht, Sansa den Brautmantel umzulegen und muss sie bitten, sich hinzuknieen. Die meisten Gäste lachen darüber und die Stimmung ist angespannt.
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[[Datei:308 Sansa_Tyrion_Hochzeit.jpg|thumb|300px|Sansa und Tyrion Lennister heiraten.]]
[[Datei:308 Sansa Tyrion.jpg|thumb|300px|Tyrion benimmt sich beim Hochzeitsessen hemmungslos daneben]]
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Als Sansa in die [[Große Septe von Baelor]] geht, wartet Joffrey schon auf sie, um die Rolle des Brautvaters zu übernehmen. Sie gehen durch die wartenden Gäste und als sie vor dem [[Hoher Septon (Nach dem Aufstand von Königsmund)|Hohen Septon]] und Tyrion stehen, nimmt Joffrey seinem Onkel den Hocker weg, um ihn zu demütigen, da er so nicht mehr mit Sansas Größe mithalten kann. Wie von Joffrey geplant, schafft Tyrion es nicht, Sansa den Brautmantel umzulegen und muss sie bitten, sich hinzuknieen. Die meisten Gäste lachen darüber und die Stimmung ist angespannt.
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[[Datei:308 Sansa Tyrion.jpg|thumb|300px|Tyrion benimmt sich beim Hochzeitsessen hemmungslos daneben.]]
 
Beim Festessen betrinkt Tyrion sich hemmungslos zu Sansas Missfallen und Joffrey droht damit, sie in der Hochzeitsnacht zu vergewaltigen, da es egal ist, welcher Lennister ihr Kind zeugt.  Sansa wagt nicht, ihm zu widersprechen, auch nicht, als Joffrey verlangt, die Zeremonie des Bettens möge beginnen. Tyrion verbietet dies jedoch, und als Joffrey darauf beharrt, schreit Tyrion in betrunkenem Zorn hinaus: "''Dann fickst du deine eigene Braut mit einem hölzernen Schwanz!''" Joffrey und die ganze Gesellschaft sind empört; [[Tywin Lennister|Tywin]] greift ein und bringt Tyrion dazu, die Drohung abzuwiegeln und sich selbst zu verspotten, um Joffrey zu beruhigen. Anschließend führt er Sansa in sein Gemach, nicht ohne dabei betrunkenes Zeug vor sich hin zu faseln, wenngleich mehr zum Schutz vor Joffrey als aus tatsächlicher Benommenheit.
 
Beim Festessen betrinkt Tyrion sich hemmungslos zu Sansas Missfallen und Joffrey droht damit, sie in der Hochzeitsnacht zu vergewaltigen, da es egal ist, welcher Lennister ihr Kind zeugt.  Sansa wagt nicht, ihm zu widersprechen, auch nicht, als Joffrey verlangt, die Zeremonie des Bettens möge beginnen. Tyrion verbietet dies jedoch, und als Joffrey darauf beharrt, schreit Tyrion in betrunkenem Zorn hinaus: "''Dann fickst du deine eigene Braut mit einem hölzernen Schwanz!''" Joffrey und die ganze Gesellschaft sind empört; [[Tywin Lennister|Tywin]] greift ein und bringt Tyrion dazu, die Drohung abzuwiegeln und sich selbst zu verspotten, um Joffrey zu beruhigen. Anschließend führt er Sansa in sein Gemach, nicht ohne dabei betrunkenes Zeug vor sich hin zu faseln, wenngleich mehr zum Schutz vor Joffrey als aus tatsächlicher Benommenheit.
   
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Sansa wohnt der königlichen Hochzeit gemeinsam mit ihrem Gemahl bei. Während des Hochzeitsfrühstücks in den königlichen Gärten muss sie mit ansehen, wie Tyrions Geschenk ([[Die Leben der vier Könige|Ein Buch über die Targaryen-Könige]]) von Joffrey mit [[Witwenklage]], seinem neuen Schwert aus [[Valyrischer Stahl|valyrischem Stahl]] zerhackt wird. Dabei trifft sie besonders Joffreys Prahlerei, dass sich die Führung des Schwertes anfühlt als ob er Eddard Stark erneut hinrichten ließe. Die Trauung in der [[Große Septe von Baelor|Großen Septe von Baelor]] verfolgt Sansa missmutig und lässt sich zu einer spöttischen Bemerkung hinreißen.
 
Sansa wohnt der königlichen Hochzeit gemeinsam mit ihrem Gemahl bei. Während des Hochzeitsfrühstücks in den königlichen Gärten muss sie mit ansehen, wie Tyrions Geschenk ([[Die Leben der vier Könige|Ein Buch über die Targaryen-Könige]]) von Joffrey mit [[Witwenklage]], seinem neuen Schwert aus [[Valyrischer Stahl|valyrischem Stahl]] zerhackt wird. Dabei trifft sie besonders Joffreys Prahlerei, dass sich die Führung des Schwertes anfühlt als ob er Eddard Stark erneut hinrichten ließe. Die Trauung in der [[Große Septe von Baelor|Großen Septe von Baelor]] verfolgt Sansa missmutig und lässt sich zu einer spöttischen Bemerkung hinreißen.
   
[[Datei:Sansa_Olenna_Purpurne_Hochzeit_S04E02.jpg|thumb|300px|Olenna entnimmt heimlich das Gift aus Sansas Kette]]
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[[Datei:402 Sansa_Olenna.jpg|thumb|300px|Olenna entnimmt heimlich das Gift aus Sansas Kette.]]
 
Beim Hochzeitsessen sitzt Sansa gemeinsam mit ihrem Gemahl und den anderen Lennisters an einem Tisch, zur Linken des königlichen Paares. Lady [[Olenna Tyrell|Olenna]] kommt im Laufe der Feierlichkeiten auf sie zu und spendet ein paar tröstende Worte. Dabei entnimmt die Dornenkönigin ihr einen Kristall aus Dontos' Halskette, ohne dass Sansa dies bemerkt. Joffrey demütigt Sansa ein weiteres Mal auf der Hochzeit, indem er den [[Krieg der Fünf Könige]] durch ein Turnier ausgetragen von fünf [[Zwerge]]n nachstellen und seine Gegner wie das Haus Stark in herabwürdigender Weise darstellen lässt. Sie muss zusehen, wie Joffrey Tyrion erniedrigt, indem er ihn zu seinem [[Mundschenk]] ernennt. Der König lässt seinen Kelch demonstrativ fallen und stößt ihn unter den Tisch, damit Tyrion sich auf den Boden bücken muss, um ihn wieder hervorzuholen. Sansa hilft ihm und reicht ihm den Kelch.
 
Beim Hochzeitsessen sitzt Sansa gemeinsam mit ihrem Gemahl und den anderen Lennisters an einem Tisch, zur Linken des königlichen Paares. Lady [[Olenna Tyrell|Olenna]] kommt im Laufe der Feierlichkeiten auf sie zu und spendet ein paar tröstende Worte. Dabei entnimmt die Dornenkönigin ihr einen Kristall aus Dontos' Halskette, ohne dass Sansa dies bemerkt. Joffrey demütigt Sansa ein weiteres Mal auf der Hochzeit, indem er den [[Krieg der Fünf Könige]] durch ein Turnier ausgetragen von fünf [[Zwerge]]n nachstellen und seine Gegner wie das Haus Stark in herabwürdigender Weise darstellen lässt. Sie muss zusehen, wie Joffrey Tyrion erniedrigt, indem er ihn zu seinem [[Mundschenk]] ernennt. Der König lässt seinen Kelch demonstrativ fallen und stößt ihn unter den Tisch, damit Tyrion sich auf den Boden bücken muss, um ihn wieder hervorzuholen. Sansa hilft ihm und reicht ihm den Kelch.
   
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Kleinfinger und Sansa erreichen [[Hohenehr]], wo Lysa bereits auf sie wartet. Auf dem Weg zur Burg erklärte Petyr ihr, dass sie eine neue Identität annehmen müsse, um das [[Grüne Tal]] und sich selbst zu schützen. Sansa nimmt den Namen Alayne an und stellt sich fortan als Kleinfingers Nichte vor. War der Empfang in Hohenehr anfangs herzlich, so unterstellt Lysa Sansa in einem paranoiden Anfall von Eifersucht eine Affäre mit Petyr, der in dem Vorwurf gipfelt, sie sei von ihm schwanger. Sansa schafft es nur mit Mühe, Lysa zu überzeugen, sie sei in Petyrs Augen nichts als ein dummes kleines Mädchen und Lysa verspricht ihr, dass sie ihren Sohn Robyn heiraten soll, sobald sie Witwe durch Tyrions Hinrichtung geworden ist.{{Quelle|F|4x05}}
 
Kleinfinger und Sansa erreichen [[Hohenehr]], wo Lysa bereits auf sie wartet. Auf dem Weg zur Burg erklärte Petyr ihr, dass sie eine neue Identität annehmen müsse, um das [[Grüne Tal]] und sich selbst zu schützen. Sansa nimmt den Namen Alayne an und stellt sich fortan als Kleinfingers Nichte vor. War der Empfang in Hohenehr anfangs herzlich, so unterstellt Lysa Sansa in einem paranoiden Anfall von Eifersucht eine Affäre mit Petyr, der in dem Vorwurf gipfelt, sie sei von ihm schwanger. Sansa schafft es nur mit Mühe, Lysa zu überzeugen, sie sei in Petyrs Augen nichts als ein dummes kleines Mädchen und Lysa verspricht ihr, dass sie ihren Sohn Robyn heiraten soll, sobald sie Witwe durch Tyrions Hinrichtung geworden ist.{{Quelle|F|4x05}}
   
[[Datei:Sansa_baut_Winterfell_Schnee_S04E07.png|thumb|300px|Sansa baut Winterfell aus Schnee]]
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[[Datei:407 Sansa Stark.jpg|thumb|300px|Sansa baut Winterfell aus Schnee.]]
 
Sansa, die sehr unter Heimweh leidet, ist dabei ein Modell aus Schnee von ihrer Heimat [[Winterfell]] im Innenhof der Burg zu bauen. Als [[Robin Arryn]], der schlecht erzogene Sohn Lysas, das Modell in einem Wutausbruch mutwillig zerstört, ohrfeigt Sansa ihn, woraufhin dieser wegrennt. Als ihr klar wurde, welchen möglicherweise folgenschweren Fehler sie machte, eilt Petyr herbei und ermuntert sie. Schließlich küssen sich die beiden flüchtig, ohne zu wissen, dass Lysa sie dabei, von den Terrassen des Burghofs aus, beobachtet. Im Thronsaal der Ehr macht die hysterische Lysa ihr nun heftige Vorwürfe und beginnt, sie zu beleidigen und schließlich drohend über das Mondtor zu halten. Petyr, der nun zur Hilfe kommt, nimmt Lysa und bläut ihr Vertrauen ein; nun steht sie am Mondtor, während Sansa in Sicherheit ist. Zudem wird durch den Dialog klar, dass es Lysa selbst, auf Bitten Petyrs, war, die ihren Ehemann [[Jon Arryn]] vergiftete. Schließlich gesteht Petyr seiner Ehefrau, dass er sein ganzes Leben lang nur eine Frau liebte, Catelyn Stark, Lysas Schwester. Konsequent stößt er die völlig brüskierte Lysa das [[Mondtor]] hinunter und rettet somit Sansa das Leben.{{Quelle|F|4x07}}
 
Sansa, die sehr unter Heimweh leidet, ist dabei ein Modell aus Schnee von ihrer Heimat [[Winterfell]] im Innenhof der Burg zu bauen. Als [[Robin Arryn]], der schlecht erzogene Sohn Lysas, das Modell in einem Wutausbruch mutwillig zerstört, ohrfeigt Sansa ihn, woraufhin dieser wegrennt. Als ihr klar wurde, welchen möglicherweise folgenschweren Fehler sie machte, eilt Petyr herbei und ermuntert sie. Schließlich küssen sich die beiden flüchtig, ohne zu wissen, dass Lysa sie dabei, von den Terrassen des Burghofs aus, beobachtet. Im Thronsaal der Ehr macht die hysterische Lysa ihr nun heftige Vorwürfe und beginnt, sie zu beleidigen und schließlich drohend über das Mondtor zu halten. Petyr, der nun zur Hilfe kommt, nimmt Lysa und bläut ihr Vertrauen ein; nun steht sie am Mondtor, während Sansa in Sicherheit ist. Zudem wird durch den Dialog klar, dass es Lysa selbst, auf Bitten Petyrs, war, die ihren Ehemann [[Jon Arryn]] vergiftete. Schließlich gesteht Petyr seiner Ehefrau, dass er sein ganzes Leben lang nur eine Frau liebte, Catelyn Stark, Lysas Schwester. Konsequent stößt er die völlig brüskierte Lysa das [[Mondtor]] hinunter und rettet somit Sansa das Leben.{{Quelle|F|4x07}}
   
[[Datei:Sansas_neues_Aussehen_S04E08.jpg|thumb|300px|Sansa präsentiert ihr neues Äußeres]]
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[[Datei:408 Sansa Stark neu.jpg|thumb|300px|Sansa präsentiert ihr neues Äußeres.]]
 
Sansa wird daraufhin zu dem Tod von Lysa befragt. Sie gibt sich - dem anwesenden Lord [[Yohn Rois]] und der Lady [[Anya Waynwald]] - als Sansa Stark zu erkennen und entlastet Petyr, der sie nur vor Lysa beschützen wollte. Dabei sagt sie jedoch aus, dass Lysa aus freien Stücken durch das Mondtor gesprungen sei und Lord Baelish noch versuchte, sie davon abzuhalten. Mit diesen Worten bricht sie in Tränen aus, hat sich jedoch mehr unter Kontrolle, als die anderen Anwesenden erkennen. Ihr ist es erstmals überzeugend gelungen, zu lügen und damit selbst ein agierender Charakter zu sein. Sansa veränderte seitdem ihr Äußeres und ähnelt nun immer mehr ihrer Mutter in ihrem Alter. Außerdem scheint sie merklich an Selbstvertrauen gewonnen zu haben.{{Quelle|F|4x08}}
 
Sansa wird daraufhin zu dem Tod von Lysa befragt. Sie gibt sich - dem anwesenden Lord [[Yohn Rois]] und der Lady [[Anya Waynwald]] - als Sansa Stark zu erkennen und entlastet Petyr, der sie nur vor Lysa beschützen wollte. Dabei sagt sie jedoch aus, dass Lysa aus freien Stücken durch das Mondtor gesprungen sei und Lord Baelish noch versuchte, sie davon abzuhalten. Mit diesen Worten bricht sie in Tränen aus, hat sich jedoch mehr unter Kontrolle, als die anderen Anwesenden erkennen. Ihr ist es erstmals überzeugend gelungen, zu lügen und damit selbst ein agierender Charakter zu sein. Sansa veränderte seitdem ihr Äußeres und ähnelt nun immer mehr ihrer Mutter in ihrem Alter. Außerdem scheint sie merklich an Selbstvertrauen gewonnen zu haben.{{Quelle|F|4x08}}
   
 
=== [[Staffel 5]] ===
 
=== [[Staffel 5]] ===
 
Sansa begleitet gemeinsam mit [[Petyr Baelish]] [[Robin Arryn]] durch das Grüne Tal, welches nun unter Petyrs Regentschaft steht. Auf ihrer Reise kommen sie dicht an [[Brienne von Tarth]] und [[Podrick Payn]] vorbei, die sich auf der Suche nach ihr befinden.{{Quelle|F|5x01}} Zu einer Begegnung kommt es jedoch erst in einem Gasthaus. Dort lehnt Sansa Briennes Schutz ab und zieht mit Kleinfinger weiter Richtung Winterfell.{{Quelle|F|5x02}}
 
Sansa begleitet gemeinsam mit [[Petyr Baelish]] [[Robin Arryn]] durch das Grüne Tal, welches nun unter Petyrs Regentschaft steht. Auf ihrer Reise kommen sie dicht an [[Brienne von Tarth]] und [[Podrick Payn]] vorbei, die sich auf der Suche nach ihr befinden.{{Quelle|F|5x01}} Zu einer Begegnung kommt es jedoch erst in einem Gasthaus. Dort lehnt Sansa Briennes Schutz ab und zieht mit Kleinfinger weiter Richtung Winterfell.{{Quelle|F|5x02}}
[[Datei:503 Sansa Kleinfinger.jpg|thumb|300px|Kleinfinger erklärt Sansa seinen Plan]]
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[[Datei:503 Sansa Kleinfinger.jpg|thumb|300px|Kleinfinger erklärt Sansa seinen Plan.]]
 
Auf der Reise gesteht er ihr, dass er für sie ein Heiratsabkommen mit [[Roose Bolton]] abgeschlossen hat, welches sie als erstes ablehnt, dann aber doch mitreist, weil sie darin, auf Petyrs Anstoß hin, eine Chance auf Rache erkennt. In Winterfell angekommen, begrüßt sie, wenn auch wiederwillig, Roose Bolton, seine Ehefrau [[Walda Bolton|Walda]] und seinen Sohn, sowie ihren Verlobten, [[Ramsay Bolton|Ramsay]].{{Quelle|F|5x03}}
 
Auf der Reise gesteht er ihr, dass er für sie ein Heiratsabkommen mit [[Roose Bolton]] abgeschlossen hat, welches sie als erstes ablehnt, dann aber doch mitreist, weil sie darin, auf Petyrs Anstoß hin, eine Chance auf Rache erkennt. In Winterfell angekommen, begrüßt sie, wenn auch wiederwillig, Roose Bolton, seine Ehefrau [[Walda Bolton|Walda]] und seinen Sohn, sowie ihren Verlobten, [[Ramsay Bolton|Ramsay]].{{Quelle|F|5x03}}
   
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Als schließlich der Tag der Hochzeit zwischen ihr und Ramsay gekommen ist, wird sie von [[Myranda]], Ramsays Geliebten, gewaschen und für die Hochzeit vorbereitet. Dabei versucht Myranda sie zu verunsichern und zu verängstigen. Sansa bewahrt jedoch Ruhe und erwidert, man könne sie nicht in ihrem Heim, [[Winterfell]], beängstigen. Nach der Hochzeitszeremonie am Wehrholzhain - zu der sie von Theon geführt wird - wird sie gezwungen mit Ramsay ihre Hochzeitsnacht zu verbringen und somit ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Dabei befiehlt Ramsay Theon mitanzusehen, wie er Sansa vergewaltigt. Sie wird, darauf folgend, jede Nacht von Ramsay aufgesucht und vergewaltigt.{{Quelle|F|5x06}}
 
Als schließlich der Tag der Hochzeit zwischen ihr und Ramsay gekommen ist, wird sie von [[Myranda]], Ramsays Geliebten, gewaschen und für die Hochzeit vorbereitet. Dabei versucht Myranda sie zu verunsichern und zu verängstigen. Sansa bewahrt jedoch Ruhe und erwidert, man könne sie nicht in ihrem Heim, [[Winterfell]], beängstigen. Nach der Hochzeitszeremonie am Wehrholzhain - zu der sie von Theon geführt wird - wird sie gezwungen mit Ramsay ihre Hochzeitsnacht zu verbringen und somit ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Dabei befiehlt Ramsay Theon mitanzusehen, wie er Sansa vergewaltigt. Sie wird, darauf folgend, jede Nacht von Ramsay aufgesucht und vergewaltigt.{{Quelle|F|5x06}}
   
[[Datei:510 Theon Sansa Sprung von der Burgmauer.png|300px|thumb|Theon und Sansa springen von den Mauern von Winterfell]]
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[[Datei:510 Theon Sansa Sprung von der Burgmauer.png|300px|thumb|Theon und Sansa springen von den Mauern von Winterfell.]]
 
Sansa versucht, während ihres Aufenthalts in Winterfell immer wieder mit Theon in Kontakt zu treten, damit er sie aus dieser "Hölle" rettet. Theon, der mittlerweile nach den Folterungen Ramsay Boltons an ihm nur noch "Stinker" genannt wird, ist allerdings psychisch instabil, da er ständig denkt, dass Ramsay Bolton ihn beobachtet und sich als jemand anderes ausgibt (z.B. Sansa), um seine Loyalität zu testen. So scheitert ein erster Fluchtversuch Sansas, was Ramsay veranlasst, eine von Sansas Sympathisantinnen lebendig zu häuten.{{Quelle|F|5x07}} Bald darauf konfrontiert Sansa Theon, macht ihm Vorwürfe für den Mord an ihren Brüdern [[Bran Stark|Bran]] und [[Rickon Stark|Rickon]], sowie dem Scheitern des Fluchtversuchs und erzählt ihm, sie hätte ihn an Ramsays Stelle ebenfalls verstümmelt. In dieser Situation, hin- und hergerissen zwischen pathologischer Angst vor Ramsay und Schuldgefühlen gegenüber Sansa, gesteht Theon widerwillig, dass er nicht Bran und Rickon, stattdessen aber zwei Bauernjungen verbrannt hat.{{Quelle|F|5x09}}
 
Sansa versucht, während ihres Aufenthalts in Winterfell immer wieder mit Theon in Kontakt zu treten, damit er sie aus dieser "Hölle" rettet. Theon, der mittlerweile nach den Folterungen Ramsay Boltons an ihm nur noch "Stinker" genannt wird, ist allerdings psychisch instabil, da er ständig denkt, dass Ramsay Bolton ihn beobachtet und sich als jemand anderes ausgibt (z.B. Sansa), um seine Loyalität zu testen. So scheitert ein erster Fluchtversuch Sansas, was Ramsay veranlasst, eine von Sansas Sympathisantinnen lebendig zu häuten.{{Quelle|F|5x07}} Bald darauf konfrontiert Sansa Theon, macht ihm Vorwürfe für den Mord an ihren Brüdern [[Bran Stark|Bran]] und [[Rickon Stark|Rickon]], sowie dem Scheitern des Fluchtversuchs und erzählt ihm, sie hätte ihn an Ramsays Stelle ebenfalls verstümmelt. In dieser Situation, hin- und hergerissen zwischen pathologischer Angst vor Ramsay und Schuldgefühlen gegenüber Sansa, gesteht Theon widerwillig, dass er nicht Bran und Rickon, stattdessen aber zwei Bauernjungen verbrannt hat.{{Quelle|F|5x09}}
   
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=== [[Staffel 6]] ===
 
=== [[Staffel 6]] ===
 
Sansa hat den Sprung von der Mauer Winterfells überlebt. Gemeinsam mit Theon ist sie nun auf der Flucht vor ihrem grausamen Ehemann Ramsay und trifft bei einem Kampf gegen die Ritter des Haus Bolton auf Brienne und Podrick, die ihre Verfolger töten. Sie willigt Briennes Schutzschwur ein.{{Quelle|F|6x01}}
 
Sansa hat den Sprung von der Mauer Winterfells überlebt. Gemeinsam mit Theon ist sie nun auf der Flucht vor ihrem grausamen Ehemann Ramsay und trifft bei einem Kampf gegen die Ritter des Haus Bolton auf Brienne und Podrick, die ihre Verfolger töten. Sie willigt Briennes Schutzschwur ein.{{Quelle|F|6x01}}
[[Datei:604 Jon Schnee und Sansa Stark wiedervereint.jpg|thumb|300px|Sansa und Jon treffen sich wieder]]
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[[Datei:604 Jon Schnee und Sansa Stark wiedervereint.jpg|thumb|300px|Sansa und Jon treffen sich wieder.]]
 
Mit Briennes und Podricks Hilfe gelangt Sansa schließlich zur [[Schwarze Festung|Schwarzen Festung]], wo der wiederbelebte Jon sie nach anfänglichem Unglauben über ihr plötzliches Erscheinen in die Arme schließt. Während eines gemeinsamen Essens trifft eine Nachricht von Ramsay Bolton ein, welcher Jon aufgrund seines Bundes mit den Wildlingen droht, Sansa von all seinen Soldaten vergewaltigen zu lassen. Sansa ermutigt Jon, mit Hilfe der Vasallen des [[Norden]]s, welche den Starks sicherlich noch immer treu ergeben sind, Winterfell zurück zu erobern.{{Quelle|F|6x04}}
 
Mit Briennes und Podricks Hilfe gelangt Sansa schließlich zur [[Schwarze Festung|Schwarzen Festung]], wo der wiederbelebte Jon sie nach anfänglichem Unglauben über ihr plötzliches Erscheinen in die Arme schließt. Während eines gemeinsamen Essens trifft eine Nachricht von Ramsay Bolton ein, welcher Jon aufgrund seines Bundes mit den Wildlingen droht, Sansa von all seinen Soldaten vergewaltigen zu lassen. Sansa ermutigt Jon, mit Hilfe der Vasallen des [[Norden]]s, welche den Starks sicherlich noch immer treu ergeben sind, Winterfell zurück zu erobern.{{Quelle|F|6x04}}
   
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Sansa, Jon und Davos ziehen durch den Norden, um Unterstützung zu gewinnen. nachdem sie die Wildlinge für sich gewinnen konnten, gelangen sie zur [[Bäreninsel]], wo sie von der sehr jungen Lady [[Lyanna Mormont]] schroff empfangen werden. Weder Sansa, noch Jon können sie überzeugen, doch dann hebt Ser Davos ihre Vorzüge hervor, beschwört einen geeinten Norden und warnt vor der Bedrohung durch die Armee der Toten und Lady Mormont willigt ein. Im Gegensatz dazu verweigert ihnen Lord [[Robett Glauer]] die Gefolgschaft. So wächst ihre Armee nur sehr langsam. Trotz der weisen Ratschläge und den Überzeugungskünsten von Ser Davos, misstraut Sansa ihm weiterhin, während Jon ihn schätzt. Sansa drängt darauf weiter, nach [[Burg Cerwyn]] zu ziehen, doch Jon will so schnell wie möglich mit den vorhandenen Streitkräften gen Winterfell ziehen, bevor der nächste Schneesturm sie behindert. Von Jon unbemerkt schreibt Sansa einen Brief und versiegelt ihn mit dem Wappen des Hauses Stark, um zu zeigen, dass ihr Haus noch nicht tot ist.{{Quelle|F|6x07}}
 
Sansa, Jon und Davos ziehen durch den Norden, um Unterstützung zu gewinnen. nachdem sie die Wildlinge für sich gewinnen konnten, gelangen sie zur [[Bäreninsel]], wo sie von der sehr jungen Lady [[Lyanna Mormont]] schroff empfangen werden. Weder Sansa, noch Jon können sie überzeugen, doch dann hebt Ser Davos ihre Vorzüge hervor, beschwört einen geeinten Norden und warnt vor der Bedrohung durch die Armee der Toten und Lady Mormont willigt ein. Im Gegensatz dazu verweigert ihnen Lord [[Robett Glauer]] die Gefolgschaft. So wächst ihre Armee nur sehr langsam. Trotz der weisen Ratschläge und den Überzeugungskünsten von Ser Davos, misstraut Sansa ihm weiterhin, während Jon ihn schätzt. Sansa drängt darauf weiter, nach [[Burg Cerwyn]] zu ziehen, doch Jon will so schnell wie möglich mit den vorhandenen Streitkräften gen Winterfell ziehen, bevor der nächste Schneesturm sie behindert. Von Jon unbemerkt schreibt Sansa einen Brief und versiegelt ihn mit dem Wappen des Hauses Stark, um zu zeigen, dass ihr Haus noch nicht tot ist.{{Quelle|F|6x07}}
   
[[Datei:609 Petyr Baelish Sansa Stark.jpg|thumb|300px|thumb|Sansa kommt mit den Rittern vom Tal um die Schlacht zu gewinnen]]Angesichts der zahlenmäßigen Unterlegenheit von Jons Streitmacht nimmt Sansa Baelishs Angebot schließlich doch an und die Ritter des Grünen Tals entscheiden die [[Zweite Schlacht um Winterfell]] zu Gunsten von Sansa und Jon. Im Anschluss ermordet Sansa [[Ramsay Bolton|Ramsay]], indem sie seine ausgehungerten Hunde auf ihn Hetzt.{{Quelle|F|6x09}}
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[[Datei:609 Petyr Baelish Sansa Stark.jpg|thumb|300px|thumb|Sansa kommt mit den Rittern vom Tal um die Schlacht zu gewinnen.]]
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Angesichts der zahlenmäßigen Unterlegenheit von Jons Streitmacht nimmt Sansa Baelishs Angebot schließlich doch an und die Ritter des Grünen Tals entscheiden die [[Zweite Schlacht um Winterfell]] zu Gunsten von Sansa und Jon. Im Anschluss ermordet Sansa [[Ramsay Bolton|Ramsay]], indem sie seine ausgehungerten Hunde auf ihn Hetzt.{{Quelle|F|6x09}}
   
 
Sansa begibt sich zum Götterhain, wo sie von Petyr Baelish aufgesucht wird. Sie merkt an, dass sie als kleines Mädchen sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als den Norden zu verlassen. Sie will von Kleinfinger erfahren, was er überhaupt will. Daraufhin erzählt er ihr, dass er davon träumt den [[Eisernen Thron]] zu besteigen, mit ihr an seiner Seite. Als er versucht sie zu küssen, weist sie ihn ab und will weggehen. Kleinfinger ruft ihr noch hinterher, dass er überall seine Treue zum Haus Stark verkünden lässt und dass der Norden sich hinter Sansa und nicht ihrem [[Bastard]]bruder Jon versammeln wird. Jon und Sansa haben alle Lords des Nordens, sowie die Ritter des Grünen Tals und das [[Freies Volk|Freie Volk]] auf Winterfell versammelt. Nach einer Ansprache von Lyanna Mormont wird Jon Schnee zum [[König des Nordens]] erklärt und er blickt fragend nach Sansas Zustimmung. Sie lächelt ihn bestärkend an. Ihr Lächeln verschwindet jedoch als sie Kleinfingers kritischen Blick bemerkt.{{Quelle|F|6x10}}
 
Sansa begibt sich zum Götterhain, wo sie von Petyr Baelish aufgesucht wird. Sie merkt an, dass sie als kleines Mädchen sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als den Norden zu verlassen. Sie will von Kleinfinger erfahren, was er überhaupt will. Daraufhin erzählt er ihr, dass er davon träumt den [[Eisernen Thron]] zu besteigen, mit ihr an seiner Seite. Als er versucht sie zu küssen, weist sie ihn ab und will weggehen. Kleinfinger ruft ihr noch hinterher, dass er überall seine Treue zum Haus Stark verkünden lässt und dass der Norden sich hinter Sansa und nicht ihrem [[Bastard]]bruder Jon versammeln wird. Jon und Sansa haben alle Lords des Nordens, sowie die Ritter des Grünen Tals und das [[Freies Volk|Freie Volk]] auf Winterfell versammelt. Nach einer Ansprache von Lyanna Mormont wird Jon Schnee zum [[König des Nordens]] erklärt und er blickt fragend nach Sansas Zustimmung. Sie lächelt ihn bestärkend an. Ihr Lächeln verschwindet jedoch als sie Kleinfingers kritischen Blick bemerkt.{{Quelle|F|6x10}}
   
 
=== [[Staffel 7]] ===
 
=== [[Staffel 7]] ===
[[Datei:701 Jon Sansa Davos.jpg|thumb|300px|Sansa will auch die Familien der Verräter bestraft sehen]]
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[[Datei:701 Jon Sansa Davos.jpg|thumb|300px|Sansa will auch die Familien der Verräter bestraft sehen.]]
 
Während einer Versammlung verkündet der neue [[König des Nordens]], Jon Schnee, dass er die Häuser [[Haus Umber|Umber]] und [[Haus Karstark|Karstark]] begnadigen will, da er die Kinder nicht für die Taten ihrer Väter verantwortlich macht. Sansa widerspricht ihm offen und fordert, dass der ganze Besitz der Verräter an treue Vasallen von Haus Stark gehen sollte. Wütend darüber, öffentlich in Frage gestellt zu werden, bringt Jon sie zum Schweigen. Im Anschluss wirft Sansa ihm vor, sich wie Joffrey zu verhalten. Jon ist entsetzt über den Vergleich, doch Sansa beruhigt ihn und nennt ihn einen guten König. Sie warnt ihn jedoch davor, die gleichen Fehler wie Ned und Robb zu begehen. Ihr Gespräch wird von Maester [[Wolkan]] unterbrochen, der eine Nachricht von [[Cersei Lennister]] hat. Cersei verlangt von Jon, sich nach [[Königsmund]] zu begeben und ihr die Treue zu schwören. Sansa erinnert Jon, dass er die Gefahr, die von Cersei ausgeht, durch seine Fokussierung auf den [[Nachtkönig]] unterschätzt. Sie warnt ihn, dass Cersei noch jeden ihrer Feinde vernichtet hat. Jon stellt daraufhin fest, dass Sansa Cersei zu bewundern scheint.{{Quelle|F|7x01}}
 
Während einer Versammlung verkündet der neue [[König des Nordens]], Jon Schnee, dass er die Häuser [[Haus Umber|Umber]] und [[Haus Karstark|Karstark]] begnadigen will, da er die Kinder nicht für die Taten ihrer Väter verantwortlich macht. Sansa widerspricht ihm offen und fordert, dass der ganze Besitz der Verräter an treue Vasallen von Haus Stark gehen sollte. Wütend darüber, öffentlich in Frage gestellt zu werden, bringt Jon sie zum Schweigen. Im Anschluss wirft Sansa ihm vor, sich wie Joffrey zu verhalten. Jon ist entsetzt über den Vergleich, doch Sansa beruhigt ihn und nennt ihn einen guten König. Sie warnt ihn jedoch davor, die gleichen Fehler wie Ned und Robb zu begehen. Ihr Gespräch wird von Maester [[Wolkan]] unterbrochen, der eine Nachricht von [[Cersei Lennister]] hat. Cersei verlangt von Jon, sich nach [[Königsmund]] zu begeben und ihr die Treue zu schwören. Sansa erinnert Jon, dass er die Gefahr, die von Cersei ausgeht, durch seine Fokussierung auf den [[Nachtkönig]] unterschätzt. Sie warnt ihn, dass Cersei noch jeden ihrer Feinde vernichtet hat. Jon stellt daraufhin fest, dass Sansa Cersei zu bewundern scheint.{{Quelle|F|7x01}}
[[Datei:701 Sansa Stark und Petyr Baelish.JPG|thumb|300px|Kleinfinger versucht vergeblich Sansa zu manipulieren]]
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[[Datei:701 Sansa Stark und Petyr Baelish.JPG|thumb|300px|Kleinfinger versucht vergeblich Sansa zu manipulieren.]]
 
Sansa beobachtet Brienne von Tarth und [[Podrick Payn]] beim Schwertkampf. Sie wird von Kleinfinger aufgesucht, der von ihr wissen will, ob sie glücklich ist und ob ihr etwas fehlt. Sansa durchschaut seine Versuche, sie zu manipulieren und erwidert, ihr fehle momentan nur Ruhe und Frieden. Das Auftauchen von [[Brienne von Tarth|Brienne]] und das Abwinken von Sansa veranlasst [[Petyr Baelish|Baelish]] schließlich zu gehen.{{Quelle|F|7x01}}
 
Sansa beobachtet Brienne von Tarth und [[Podrick Payn]] beim Schwertkampf. Sie wird von Kleinfinger aufgesucht, der von ihr wissen will, ob sie glücklich ist und ob ihr etwas fehlt. Sansa durchschaut seine Versuche, sie zu manipulieren und erwidert, ihr fehle momentan nur Ruhe und Frieden. Das Auftauchen von [[Brienne von Tarth|Brienne]] und das Abwinken von Sansa veranlasst [[Petyr Baelish|Baelish]] schließlich zu gehen.{{Quelle|F|7x01}}
   
 
[[Tyrion Lennister]] hat Jon eine Einladung nach [[Drachenstein]] geschickt, um sich [[Daenerys Targaryen]] anzuschließen. Sansa ist strikt dagegen, doch muss sie zugeben, dass Tyrion sie immer gut behandelt hat und eigentlich vertrauenswürdig ist. Davos wirft ein, dass die [[Drachen]] nützlich im Kampf gegen die Weißen Wanderer wären. Ein weiterer Brief, diesmal von [[Samwell Tarly]], bringt Jon endgültig zu dem Entschluss, sich nach Drachenstein auf den Weg zu machen.{{Quelle|F|7x02}}
 
[[Tyrion Lennister]] hat Jon eine Einladung nach [[Drachenstein]] geschickt, um sich [[Daenerys Targaryen]] anzuschließen. Sansa ist strikt dagegen, doch muss sie zugeben, dass Tyrion sie immer gut behandelt hat und eigentlich vertrauenswürdig ist. Davos wirft ein, dass die [[Drachen]] nützlich im Kampf gegen die Weißen Wanderer wären. Ein weiterer Brief, diesmal von [[Samwell Tarly]], bringt Jon endgültig zu dem Entschluss, sich nach Drachenstein auf den Weg zu machen.{{Quelle|F|7x02}}
   
[[Datei:702 Sansa Stark.jpg|thumb|300px|Sansa erfährt von ihrer Regentschaft]]
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[[Datei:702 Sansa Stark.jpg|thumb|300px|Sansa erfährt von ihrer Regentschaft.]]
 
Er ruft die Lords des Nordens zusammen, um ihnen seinen Entschluss mitzuteilen. Besonders Lord [[Yohn Rois]] und Lord [[Robett Glauer]] zweifeln daran, dass man einer Targaryen trauen sollte. [[Lyanna Mormont]] erinnert Jon, dass er im Norden gebraucht wird, doch Jon meint, dass sie es ohne Verbündete nicht schaffen können, den Norden zu retten. In einem letzten Versuch, ihren Bruder umzustimmen, bittet Sansa ihn, einen Anderen an seiner Stelle zu schicken, doch Jon meint, dass er als Gleichberechtigter dort auftauchen muss. Sansa wird wütend und wirft ihm vor, sein Volk im Stich zu lassen. Doch Jon versichert ihr, er würde den Norden in gute Hände geben, in ihre. Sansa ist völlig überrascht und nickt dann aber, um ihr Einverständnis zu geben. Sie winkt ihm bei seinem Aufbruch hinterher und wird dabei von Kleinfinger beobachtet.{{Quelle|F|7x02}}
 
Er ruft die Lords des Nordens zusammen, um ihnen seinen Entschluss mitzuteilen. Besonders Lord [[Yohn Rois]] und Lord [[Robett Glauer]] zweifeln daran, dass man einer Targaryen trauen sollte. [[Lyanna Mormont]] erinnert Jon, dass er im Norden gebraucht wird, doch Jon meint, dass sie es ohne Verbündete nicht schaffen können, den Norden zu retten. In einem letzten Versuch, ihren Bruder umzustimmen, bittet Sansa ihn, einen Anderen an seiner Stelle zu schicken, doch Jon meint, dass er als Gleichberechtigter dort auftauchen muss. Sansa wird wütend und wirft ihm vor, sein Volk im Stich zu lassen. Doch Jon versichert ihr, er würde den Norden in gute Hände geben, in ihre. Sansa ist völlig überrascht und nickt dann aber, um ihr Einverständnis zu geben. Sie winkt ihm bei seinem Aufbruch hinterher und wird dabei von Kleinfinger beobachtet.{{Quelle|F|7x02}}
[[Datei:703 Sansa Bran.jpg|thumb|300px|Bran und Sansa sind wiedervereint]]
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[[Datei:703 Sansa Bran.jpg|thumb|300px|Bran und Sansa sind wiedervereint.]]
 
Sansa organisiert umsichtig die Vorbereitungen für den Winter auf Winterfell. Lord Baelish flüstert ihr unentwegt ein, dass sie stets alle erdenklichen Möglichkeiten in ihrem Kopf immer und immer wieder durchspielen soll, um nie überrascht zu werden. Gerade in diesem Moment wird sie zum Tor gerufen. Dort trifft sie völlig unerwartet auf ihren Bruder Bran. Im Götterhain unterhalten sie sich ungestört. Sie sieht in Bran den Lord von Winterfell (als letzter ehelicher Sohn von Eddard Stark), was Bran jedoch verneint, da er jetzt der Dreiäugige Rabe sei. Sansa versucht dies zu verstehen und bekommt von Bran eine kleine Kostprobe seiner Fähigkeiten, als er sich an Sansas Vermählung mit Ramsay vor dem Herzbaum erinnert, obwohl er nicht anwesend war. Dies beunruhigt Sansa und sie lässt ihn im Götterhain allein zurück.{{Quelle|F|7x03}}
 
Sansa organisiert umsichtig die Vorbereitungen für den Winter auf Winterfell. Lord Baelish flüstert ihr unentwegt ein, dass sie stets alle erdenklichen Möglichkeiten in ihrem Kopf immer und immer wieder durchspielen soll, um nie überrascht zu werden. Gerade in diesem Moment wird sie zum Tor gerufen. Dort trifft sie völlig unerwartet auf ihren Bruder Bran. Im Götterhain unterhalten sie sich ungestört. Sie sieht in Bran den Lord von Winterfell (als letzter ehelicher Sohn von Eddard Stark), was Bran jedoch verneint, da er jetzt der Dreiäugige Rabe sei. Sansa versucht dies zu verstehen und bekommt von Bran eine kleine Kostprobe seiner Fähigkeiten, als er sich an Sansas Vermählung mit Ramsay vor dem Herzbaum erinnert, obwohl er nicht anwesend war. Dies beunruhigt Sansa und sie lässt ihn im Götterhain allein zurück.{{Quelle|F|7x03}}
   
 
Zwei Torwächter suchen Sansa auf, um ihr mitzuteilen, dass jemand sich als ihre Schwester versucht hat auszugeben und dann weg gerannt ist. Als die beiden Ser [[Rodrik Cassel]] und Maester [[Luwin]] erwähnen, weiß Sansa, dass es ihre echte Schwester ist und wo sie sie finden kann.
 
Zwei Torwächter suchen Sansa auf, um ihr mitzuteilen, dass jemand sich als ihre Schwester versucht hat auszugeben und dann weg gerannt ist. Als die beiden Ser [[Rodrik Cassel]] und Maester [[Luwin]] erwähnen, weiß Sansa, dass es ihre echte Schwester ist und wo sie sie finden kann.
[[Datei:704 Arya und Sansa (1).jpg|thumb|300px|Die Schwestern sehen sich nach langer Zeit vor dem Grab ihres Vaters wieder]]
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[[Datei:704 Arya und Sansa (1).jpg|thumb|300px|Die Schwestern sehen sich nach langer Zeit vor dem Grab ihres Vaters wieder.]]
 
Wie erwartet, findet Sansa [[Arya]] vor dem Grab ihres [[Eddard Stark|Vaters]]. Zum ersten Mal seit der Verhaftung ihres Vaters stehen sich die beiden gegenüber und umarmen sich. Als Sansa Arya tadelt, sie hätte eben nicht weglaufen sollen, kontert Arya, Sansa brauche bessere Wachen. Arya stellt fest, dass Jon Sansa die Verantwortung übertragen hat und Sansa versichert ihr, dass ihr Bruder sich noch mehr über das Wiedersehen mit Arya freuen wird als über das ohnehin schon emotionale Wiedersehen mit ihr. Mit Bedauern merkt Arya, dass die Statue in der Krypta ihrem Vater nicht sonderlich ähnelt. Sansa stellt daraufhin fest, dass alle, die Ned kannten, tot sind, außer ihnen. Auf Aryas Nachfrage bezüglich ihrer Beteiligung an [[Joffrey Baratheon|Joffreys]] Tod gibt Sansa zu, nichts damit zu tun zu haben. Arya erzählt ihr daraufhin von ihrer Todesliste, was Sansa mit einem Lachen zur Kenntnis nimmt und nicht sonderlich ernst zu nehmen scheint. Sie stellen fest, dass sie beide Schweres durchgemacht haben, ihre Geschichten aber noch nicht zu Ende sind.
 
Wie erwartet, findet Sansa [[Arya]] vor dem Grab ihres [[Eddard Stark|Vaters]]. Zum ersten Mal seit der Verhaftung ihres Vaters stehen sich die beiden gegenüber und umarmen sich. Als Sansa Arya tadelt, sie hätte eben nicht weglaufen sollen, kontert Arya, Sansa brauche bessere Wachen. Arya stellt fest, dass Jon Sansa die Verantwortung übertragen hat und Sansa versichert ihr, dass ihr Bruder sich noch mehr über das Wiedersehen mit Arya freuen wird als über das ohnehin schon emotionale Wiedersehen mit ihr. Mit Bedauern merkt Arya, dass die Statue in der Krypta ihrem Vater nicht sonderlich ähnelt. Sansa stellt daraufhin fest, dass alle, die Ned kannten, tot sind, außer ihnen. Auf Aryas Nachfrage bezüglich ihrer Beteiligung an [[Joffrey Baratheon|Joffreys]] Tod gibt Sansa zu, nichts damit zu tun zu haben. Arya erzählt ihr daraufhin von ihrer Todesliste, was Sansa mit einem Lachen zur Kenntnis nimmt und nicht sonderlich ernst zu nehmen scheint. Sie stellen fest, dass sie beide Schweres durchgemacht haben, ihre Geschichten aber noch nicht zu Ende sind.
   
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Sansa hört sich die Beschwerden der Lords des Nordens und des Grünen Tals an. Sie beschweren sich über den König des Nordens Jon Schnee, da sich dieser nicht im Norden befindet. [[Yohn Rois]] meint, sie hätten lieber Sansa wählen sollen anstatt Jon. Sansa verteidigt Jon allerdings, dass er das tut, was er für richtig hält. Sie entdeckt Arya, die die Halle betreten hat. Sansa begibt sich zu ihren Gemächern. Arya folgt ihr und gibt an, dass es sich hierbei um die ehemaligen Gemächer ihrer Eltern handelt. Sansa scheint dies aber egal zu sein. Arya meint, Sansa hätten schon immer schöne Dinge gefallen, da sie Sansa ein Gefühl von Überlegenheit geben würden. Die Lords hätten Jon beleidigt und Sansa hätte nichts dagegen getan. Sansa verteidigt sich damit, dass sie sich als Lady die Meinungen der anderen anhören muss. Jon würde sonst seine Armeen verlieren. Arya schlägt vor, sie zu töten, wenn sie dies tun. Allerdings überzeugt man damit keine Menschen, zusammen zu arbeiten, wie Sansa sagt. Arya erzählt, dass, falls Jon nicht zurück kommt, sie ihre Unterstützung braucht. Dann würde Sansa das erreichen, was sie eigentlich will. Sansa ist entsetzt und fragt, wie sie so etwas nur denken kann. Arya meint, dass Sansa jetzt gerade daran denken würde, auch wenn sie es nicht möchte. Der Gedanke würde einfach nicht verfliegen. Sansa gibt an, dass sie noch etwas zu tun habe, weshalb Arya sich verabschiedet und den Raum verlässt.{{Quelle|F|7x05}}
 
Sansa hört sich die Beschwerden der Lords des Nordens und des Grünen Tals an. Sie beschweren sich über den König des Nordens Jon Schnee, da sich dieser nicht im Norden befindet. [[Yohn Rois]] meint, sie hätten lieber Sansa wählen sollen anstatt Jon. Sansa verteidigt Jon allerdings, dass er das tut, was er für richtig hält. Sie entdeckt Arya, die die Halle betreten hat. Sansa begibt sich zu ihren Gemächern. Arya folgt ihr und gibt an, dass es sich hierbei um die ehemaligen Gemächer ihrer Eltern handelt. Sansa scheint dies aber egal zu sein. Arya meint, Sansa hätten schon immer schöne Dinge gefallen, da sie Sansa ein Gefühl von Überlegenheit geben würden. Die Lords hätten Jon beleidigt und Sansa hätte nichts dagegen getan. Sansa verteidigt sich damit, dass sie sich als Lady die Meinungen der anderen anhören muss. Jon würde sonst seine Armeen verlieren. Arya schlägt vor, sie zu töten, wenn sie dies tun. Allerdings überzeugt man damit keine Menschen, zusammen zu arbeiten, wie Sansa sagt. Arya erzählt, dass, falls Jon nicht zurück kommt, sie ihre Unterstützung braucht. Dann würde Sansa das erreichen, was sie eigentlich will. Sansa ist entsetzt und fragt, wie sie so etwas nur denken kann. Arya meint, dass Sansa jetzt gerade daran denken würde, auch wenn sie es nicht möchte. Der Gedanke würde einfach nicht verfliegen. Sansa gibt an, dass sie noch etwas zu tun habe, weshalb Arya sich verabschiedet und den Raum verlässt.{{Quelle|F|7x05}}
[[Datei:706 Arya und Sansa.jpg|300px|thumb|Sansa und Arya sehen auf den Übungshof herab]]
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[[Datei:706 Arya und Sansa.jpg|300px|thumb|Sansa und Arya sehen auf den Übungshof herab.]]
 
Arya und Sansa Stark sehen von oben auf den Übungshof herab und Arya erinnert sich, wie Bran einst seinen Bogen dort vergessen hat und dass er großen Ärger von Ser [[Rodrik Cassel]] bekommen hätte, hätte dieser es bemerkt. Es gab noch einen Pfeil, der im Ziel steckte, und Arya hatte sich sowohl Pfeil als auch Bogen genommen. Immer wieder versuchte sie, die Mitte der Zielscheibe zu treffen und immer wieder musste sie zurück und den Pfeil holen. Nachdem sie es nach dem 20. oder sogar erst 50. Versuch geschafft hatte zu treffen, hat sie gehört, wie jemand klatschte. Ned hatte sie von der Stelle, an der die beiden gerade stehen, beobachtet und auch, wenn Arya es als Mädchen eigentlich nicht durfte, hat ihr Vater sie für ihren Erfolg angelächelt. Dadurch wusste sie, dass die Regeln und nicht ihr Verhalten falsch waren. Sie wirft ihrer Schwester vor, dass sie den Lennisters bei seiner Ermordung geholfen hat.
 
Arya und Sansa Stark sehen von oben auf den Übungshof herab und Arya erinnert sich, wie Bran einst seinen Bogen dort vergessen hat und dass er großen Ärger von Ser [[Rodrik Cassel]] bekommen hätte, hätte dieser es bemerkt. Es gab noch einen Pfeil, der im Ziel steckte, und Arya hatte sich sowohl Pfeil als auch Bogen genommen. Immer wieder versuchte sie, die Mitte der Zielscheibe zu treffen und immer wieder musste sie zurück und den Pfeil holen. Nachdem sie es nach dem 20. oder sogar erst 50. Versuch geschafft hatte zu treffen, hat sie gehört, wie jemand klatschte. Ned hatte sie von der Stelle, an der die beiden gerade stehen, beobachtet und auch, wenn Arya es als Mädchen eigentlich nicht durfte, hat ihr Vater sie für ihren Erfolg angelächelt. Dadurch wusste sie, dass die Regeln und nicht ihr Verhalten falsch waren. Sie wirft ihrer Schwester vor, dass sie den Lennisters bei seiner Ermordung geholfen hat.
[[Datei:705 Brief Sansa an Robb.jpg|thumb|300px|Der verhängnisvolle Brief an Robb]]
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[[Datei:705 Brief Sansa an Robb.jpg|thumb|300px|Der verhängnisvolle Brief an Robb.]]
 
Sansa ist entsetzt und Arya rollt den Brief, den sie aus Kleinfingers Kammer gestohlen hat, auseinander. Sie liest ihrer Schwester den Brief vor, in dem Sansa Robb von der Verhaftung ihres Vaters erzählt, da dieser ihren „geliebten“ Joffrey verraten habe und dass er vor Joffrey knien soll, um wieder den Frieden zwischen den Häusern herzustellen. Sansa verteidigt sich damit, dass sie gezwungen wurde, den Brief zu schreiben. Arya will wissen, ob Sansa dafür gefoltert wurde. Sansa fleht sie an, zu verstehen, dass sie ein Kind war und dachte, es wäre der einzige Weg, Ned zu retten. Daraufhin wirft Arya ihr ihre Dummheit, den Lennister zu vertrauen, vor und dass sie sich daran erinnert, wie Sansa im hübschen Kleid und edler Frisur daneben stand, als ihr Vater hingerichtet wurde. Sansa ist überrascht, dass Arya dort war und wirft ihrer Schwester entgegen, sie habe ebenfalls nichts getan. Sie ist außer sich vor Wut und meint, Arya sollte eher vor Dankbarkeit auf die Knie gehen, da sie es letztendlich war und nicht Jon oder Arya, die die Schlacht der Bastarde gewonnen hat und ihr Zuhause zurück nehmen konnte. Sie will wissen, wo Arya überhaupt die ganze Zeit über war und Arya erklärt, sie habe trainiert. Sansa meint, sie habe Dinge durchlitten, die Arya sich nicht einmal vorstellen könne und auch niemals überlebt hätte. Sie sorgt sich, was Arya jetzt mit dem Brief vorhat. Diese weiß es noch nicht genau und meint, Sansa habe eh nichts zu befürchten, da dieser Brief noch kein Verbrechen sei und Jon es verstehen würde. Arya schlussfolgert, dass ihre Schwester letztendlich die Reaktionen ihrer Vasallen fürchtet und dass sie gegenüber Lyanna Mormont wohl kaum argumentieren könne, dass sie nur ein Kind gewesen ist. Sansa versucht, Arya zu beruhigen und meint, sie sei wütend und dass Wut Leute zu schlechten Taten verleiten könne. Arya verabschiedet sich mit dem Hinweis, dass Angst dieselbe Wirkung habe und sie Wut vorziehe.
 
Sansa ist entsetzt und Arya rollt den Brief, den sie aus Kleinfingers Kammer gestohlen hat, auseinander. Sie liest ihrer Schwester den Brief vor, in dem Sansa Robb von der Verhaftung ihres Vaters erzählt, da dieser ihren „geliebten“ Joffrey verraten habe und dass er vor Joffrey knien soll, um wieder den Frieden zwischen den Häusern herzustellen. Sansa verteidigt sich damit, dass sie gezwungen wurde, den Brief zu schreiben. Arya will wissen, ob Sansa dafür gefoltert wurde. Sansa fleht sie an, zu verstehen, dass sie ein Kind war und dachte, es wäre der einzige Weg, Ned zu retten. Daraufhin wirft Arya ihr ihre Dummheit, den Lennister zu vertrauen, vor und dass sie sich daran erinnert, wie Sansa im hübschen Kleid und edler Frisur daneben stand, als ihr Vater hingerichtet wurde. Sansa ist überrascht, dass Arya dort war und wirft ihrer Schwester entgegen, sie habe ebenfalls nichts getan. Sie ist außer sich vor Wut und meint, Arya sollte eher vor Dankbarkeit auf die Knie gehen, da sie es letztendlich war und nicht Jon oder Arya, die die Schlacht der Bastarde gewonnen hat und ihr Zuhause zurück nehmen konnte. Sie will wissen, wo Arya überhaupt die ganze Zeit über war und Arya erklärt, sie habe trainiert. Sansa meint, sie habe Dinge durchlitten, die Arya sich nicht einmal vorstellen könne und auch niemals überlebt hätte. Sie sorgt sich, was Arya jetzt mit dem Brief vorhat. Diese weiß es noch nicht genau und meint, Sansa habe eh nichts zu befürchten, da dieser Brief noch kein Verbrechen sei und Jon es verstehen würde. Arya schlussfolgert, dass ihre Schwester letztendlich die Reaktionen ihrer Vasallen fürchtet und dass sie gegenüber Lyanna Mormont wohl kaum argumentieren könne, dass sie nur ein Kind gewesen ist. Sansa versucht, Arya zu beruhigen und meint, sie sei wütend und dass Wut Leute zu schlechten Taten verleiten könne. Arya verabschiedet sich mit dem Hinweis, dass Angst dieselbe Wirkung habe und sie Wut vorziehe.
   
 
Sansa will von Petyr Baelish wissen, woher Arya den Brief hat, doch Kleinfinger gibt sich ahnungslos. Sansa ist besorgt, dass 25.000 ihrer Leute sie verlassen werden, da diese Jon und nicht ihr loyal sind, falls der Brief bekannt wird. Kleinfinger fängt an, ihr zu schmeicheln und erwähnt, dass einige sie bevorzugen würden. Sansa ist sich jedoch sicher, dass sie von diesen Leuten genauso leicht verraten werden könnte, wie sie es mit Jon vorhaben. Wenn diese Männer von dem Brief erfahren würden, würde Jon ihrer Meinung nach bei seiner Rückkehr keine Armee mehr haben. Kleinfinger versichert, dass ihre Schwester sie nicht verraten würde und dass Brienne von Tarth beiden Schwestern zur Treue verpflichtet sei und sollte eine die andere hintergehen, würde diese eingreifen.
 
Sansa will von Petyr Baelish wissen, woher Arya den Brief hat, doch Kleinfinger gibt sich ahnungslos. Sansa ist besorgt, dass 25.000 ihrer Leute sie verlassen werden, da diese Jon und nicht ihr loyal sind, falls der Brief bekannt wird. Kleinfinger fängt an, ihr zu schmeicheln und erwähnt, dass einige sie bevorzugen würden. Sansa ist sich jedoch sicher, dass sie von diesen Leuten genauso leicht verraten werden könnte, wie sie es mit Jon vorhaben. Wenn diese Männer von dem Brief erfahren würden, würde Jon ihrer Meinung nach bei seiner Rückkehr keine Armee mehr haben. Kleinfinger versichert, dass ihre Schwester sie nicht verraten würde und dass Brienne von Tarth beiden Schwestern zur Treue verpflichtet sei und sollte eine die andere hintergehen, würde diese eingreifen.
 
Maester Wolkan übergibt Sansa eine eilige Botschaft, in der sie nach Königsmund eingeladen wird. Sie teilt Brienne mit, dass diese an ihrer Stelle gehen soll, da Sansa sich weigert, nach Königsmund zu gehen, solange Cersei Königin ist. Brienne will Sansa nicht verlassen, da sie fürchtet, Kleinfinger habe all ihre Soldaten längst bestochen. Sie will Podrick Payn zu Sansas Schutz da lassen, doch Sansa ist sich sicher, keinen Beschützer in ihrem Zuhause zu brauchen und lässt keine Widerrede zu und rät Brienne schnell aufzubrechen, um es rechtzeitig zu schaffen.
 
Maester Wolkan übergibt Sansa eine eilige Botschaft, in der sie nach Königsmund eingeladen wird. Sie teilt Brienne mit, dass diese an ihrer Stelle gehen soll, da Sansa sich weigert, nach Königsmund zu gehen, solange Cersei Königin ist. Brienne will Sansa nicht verlassen, da sie fürchtet, Kleinfinger habe all ihre Soldaten längst bestochen. Sie will Podrick Payn zu Sansas Schutz da lassen, doch Sansa ist sich sicher, keinen Beschützer in ihrem Zuhause zu brauchen und lässt keine Widerrede zu und rät Brienne schnell aufzubrechen, um es rechtzeitig zu schaffen.
[[Datei:706 Arya Sansa 4.jpg|300px|thumb|Arya spielt mit Sansa das ''Spiel der Gesichter'']]
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[[Datei:706 Arya Sansa 4.jpg|300px|thumb|Arya spielt mit Sansa das ''Spiel der Gesichter''.]]
 
Sansa betritt heimlich die Kammer ihrer Schwester und durchsucht diese. Sie findet Aryas Reisetasche, in welcher sich ihre Gesichter befinden. Entsetzt blickt sie auf [[Walder Frey]]s Gesicht und merkt dabei nicht, dass Arya hinter ihr steht. Erschrocken fährt sie herum und will wissen, was sie da gefunden hat. Arya erklärt ihr, dass dies ihre Gesichter sind und sie sie durch ihre Ausbildung zum [[Männer ohne Gesicht|Gesichtslosen]] in [[Braavos]] erhalten hat. Sansa versteht nicht, was ihre Schwester ihr damit sagen will. Arya fordert sie auf, das Spiel der Gesichter zu spielen. Arya fängt an und als Erstes will sie wissen, was Sansa über Jon als König denkt und ob nicht jemand anderes über den Norden herrschen sollte. Sansa geht nicht darauf ein und drängt Arya, ihr zu sagen, was die Gesichter zu bedeuten haben. Arya antwortet ihr, dass beide in ihrer Kindheit jemand anderes sein wollten. Sansa wollte Königin werden, während Arya davon geträumt hat, ein Ritter zu sein. Keine von beiden ist das geworden, was sie wollten. Doch nun hat Arya die Fähigkeit, jede Person zu werden, sogar ihre Schwester. Sie greift den Dolch aus valyrischem Stahl und nähert sich ihrer Schwester bedrohlich. Anstatt ihre Schwester zu töten, gibt sie ihr den Dolch und geht. Sansa bleibt verängstigt zurück.{{Quelle|F|7x06}}
 
Sansa betritt heimlich die Kammer ihrer Schwester und durchsucht diese. Sie findet Aryas Reisetasche, in welcher sich ihre Gesichter befinden. Entsetzt blickt sie auf [[Walder Frey]]s Gesicht und merkt dabei nicht, dass Arya hinter ihr steht. Erschrocken fährt sie herum und will wissen, was sie da gefunden hat. Arya erklärt ihr, dass dies ihre Gesichter sind und sie sie durch ihre Ausbildung zum [[Männer ohne Gesicht|Gesichtslosen]] in [[Braavos]] erhalten hat. Sansa versteht nicht, was ihre Schwester ihr damit sagen will. Arya fordert sie auf, das Spiel der Gesichter zu spielen. Arya fängt an und als Erstes will sie wissen, was Sansa über Jon als König denkt und ob nicht jemand anderes über den Norden herrschen sollte. Sansa geht nicht darauf ein und drängt Arya, ihr zu sagen, was die Gesichter zu bedeuten haben. Arya antwortet ihr, dass beide in ihrer Kindheit jemand anderes sein wollten. Sansa wollte Königin werden, während Arya davon geträumt hat, ein Ritter zu sein. Keine von beiden ist das geworden, was sie wollten. Doch nun hat Arya die Fähigkeit, jede Person zu werden, sogar ihre Schwester. Sie greift den Dolch aus valyrischem Stahl und nähert sich ihrer Schwester bedrohlich. Anstatt ihre Schwester zu töten, gibt sie ihr den Dolch und geht. Sansa bleibt verängstigt zurück.{{Quelle|F|7x06}}
[[Datei:707 Sansa Bran.jpg|thumb|300px|Sansa richtet über Kleinfinger]]
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[[Datei:707 Sansa Bran.jpg|thumb|300px|Sansa richtet über Kleinfinger.]]
 
Sansa befiehlt, dass Arya in die große Halle von Winterfell gebracht wird, welche voller Soldaten ist. Am großen Tisch sitzen Sansa und Bran. Sansa fragt jedoch zur Überraschung aller nicht Arya, was sie zu ihrem Verrat zu sagen hat, sondern Petyr Baelish. Dieser, sichtlich geschockt, streitet alle Vorwürfe ab, wird jedoch von Sansa durch immer mehr Fragen und Fakten beschuldigt. Sie beschuldigt ihn, Lysa und Jon Arryn ermordet zu haben, um die Macht über das Tal von Arryn zu ergreifen. Sie beschuldigt ihn weiterhin, ihren Vater gemeinsam mit Cersei und Joffrey Baratheon mit falschen Beschuldigungen des Verrats hintergangen und ermordet zu haben. Als Petyr alles abstreitet und meint, sie haben keine Zeugen, beschreibt Bran, wie er Ned das Messer an die Kehle gehalten hat. Arya erinnert an seine Lügen gegenüber ihrer Mutter, der Dolch aus valyrischem Stahl gehöre Tyrion. Sansa kommt auf das Spiel zu sprechen, das er ihr gerade erst beigebracht hat und dass ihr dadurch klar geworden ist, dass er Arya und sie genauso aufeinander hetzen wollte, wie er es mit Lysa und Catelyn getan hat. In seiner Verzweiflung wendet er sich an Yohn Rois und befiehlt ihm, ihn zurück ins Grüne Tal in Sicherheit zu bringen. Doch Lord Rois lehnt kalt ab. Er versucht, sich durch seine Liebe zu Sansa und ihrer Mutter aus allem herauszureden und wirft sich vor ihr auf die Knie. Selbst die Zwangsehe mit Ramsay Bolton verteidigt er.
 
Sansa befiehlt, dass Arya in die große Halle von Winterfell gebracht wird, welche voller Soldaten ist. Am großen Tisch sitzen Sansa und Bran. Sansa fragt jedoch zur Überraschung aller nicht Arya, was sie zu ihrem Verrat zu sagen hat, sondern Petyr Baelish. Dieser, sichtlich geschockt, streitet alle Vorwürfe ab, wird jedoch von Sansa durch immer mehr Fragen und Fakten beschuldigt. Sie beschuldigt ihn, Lysa und Jon Arryn ermordet zu haben, um die Macht über das Tal von Arryn zu ergreifen. Sie beschuldigt ihn weiterhin, ihren Vater gemeinsam mit Cersei und Joffrey Baratheon mit falschen Beschuldigungen des Verrats hintergangen und ermordet zu haben. Als Petyr alles abstreitet und meint, sie haben keine Zeugen, beschreibt Bran, wie er Ned das Messer an die Kehle gehalten hat. Arya erinnert an seine Lügen gegenüber ihrer Mutter, der Dolch aus valyrischem Stahl gehöre Tyrion. Sansa kommt auf das Spiel zu sprechen, das er ihr gerade erst beigebracht hat und dass ihr dadurch klar geworden ist, dass er Arya und sie genauso aufeinander hetzen wollte, wie er es mit Lysa und Catelyn getan hat. In seiner Verzweiflung wendet er sich an Yohn Rois und befiehlt ihm, ihn zurück ins Grüne Tal in Sicherheit zu bringen. Doch Lord Rois lehnt kalt ab. Er versucht, sich durch seine Liebe zu Sansa und ihrer Mutter aus allem herauszureden und wirft sich vor ihr auf die Knie. Selbst die Zwangsehe mit Ramsay Bolton verteidigt er.
   
 
Sansa weist Arya an, Baelish hinzurichten. Arya geht auf Baelish zu, stellt sich vor ihn und schneidet ihm mit einem Hieb seines eigenen Dolches die Kehle auf.
 
Sansa weist Arya an, Baelish hinzurichten. Arya geht auf Baelish zu, stellt sich vor ihn und schneidet ihm mit einem Hieb seines eigenen Dolches die Kehle auf.
[[Datei:707 Arya Sansa Burgmauer.png|300px|thumb|Arya und Sansa an der Burgmauer von Winterfell]]
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[[Datei:707 Arya Sansa Burgmauer.png|300px|thumb|Arya und Sansa an der Burgmauer von Winterfell.]]
 
Beide stehen daraufhin an der Burgmauer. Sansa sagt, sie würde Petyr in der Sache glauben, dass er sie geliebt hat. Sie meint, Arya hätte das Richtige getan. Laut Arya hätte Sansa das Richtige getan, da sie nur der Scharfrichter gewesen ist. Arya meint, sie könne nie eine bessere Lady von Winterfell sein, daher musste sie etwas anderes werden. Sie hätte die Dinge nie ertragen, die Sansa durch Joffrey Baratheon und Ramsay Bolton ertragen musste. Sansa jedoch ist der Meinung, dass Arya diese Dinge durchaus ertragen hätte, weil sie der stärkste Mensch sei, den sie kenne. Arya meint, dass dies das Netteste sei, was Sansa jemals zu ihr gesagt habe. Sie soll sich allerdings nicht daran gewöhnen, da sie, laut Sansa, immer noch eigenartig und nervig sei. Arya fängt an, über ihren Vater zu sprechen und meint, dass sie im Winter aufeinander aufpassen müssen, woraufhin Sansa ihren Vater zitiert "''Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt''". Beide vermissen ihren Vater.{{Quelle|7x07}}
 
Beide stehen daraufhin an der Burgmauer. Sansa sagt, sie würde Petyr in der Sache glauben, dass er sie geliebt hat. Sie meint, Arya hätte das Richtige getan. Laut Arya hätte Sansa das Richtige getan, da sie nur der Scharfrichter gewesen ist. Arya meint, sie könne nie eine bessere Lady von Winterfell sein, daher musste sie etwas anderes werden. Sie hätte die Dinge nie ertragen, die Sansa durch Joffrey Baratheon und Ramsay Bolton ertragen musste. Sansa jedoch ist der Meinung, dass Arya diese Dinge durchaus ertragen hätte, weil sie der stärkste Mensch sei, den sie kenne. Arya meint, dass dies das Netteste sei, was Sansa jemals zu ihr gesagt habe. Sie soll sich allerdings nicht daran gewöhnen, da sie, laut Sansa, immer noch eigenartig und nervig sei. Arya fängt an, über ihren Vater zu sprechen und meint, dass sie im Winter aufeinander aufpassen müssen, woraufhin Sansa ihren Vater zitiert "''Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt''". Beide vermissen ihren Vater.{{Quelle|7x07}}
   
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Sansa empfängt ihren Bruder Jon und die Drachenkönigin Daenerys Targaryen auf Winterfell. Sie unterhalten sich kurz und Sansa sagt ihr, dass Winterfell ihr gehöre. Bran unterbricht das Gespräch und meint, dass dafür keine Zeit sei, da der [[Nachtkönig]] den Drachen [[Viserion]] hat.
 
Sansa empfängt ihren Bruder Jon und die Drachenkönigin Daenerys Targaryen auf Winterfell. Sie unterhalten sich kurz und Sansa sagt ihr, dass Winterfell ihr gehöre. Bran unterbricht das Gespräch und meint, dass dafür keine Zeit sei, da der [[Nachtkönig]] den Drachen [[Viserion]] hat.
   
In der Großen Halle von Winterfell versammeln sich die anwesenden Lords. Sansa erklärt ihren Befehl, alle Bannermänner nach Winterfell gerufen zu haben. Der junge Ned Umber wird losgeschickt, seine Heimat den Letzten Herd zu evakuieren und alle nach Winterfell zu bringen. Dafür benötigt er allerdings mehr Ressourcen, welche ihm bewilligt werden. Jon befiehlt daraufhin auch die Burgen der Nachtwache zu evakuieren. Maester Wolkan macht sich sofort auf Raben zu schicken und nennt dabei Jon "Euer Gnaden". Lyanna Mormont beschwert sich und macht Jon Vorwürfe darüber, dass er das Knie vor der Drachenkönigin gebeugt hat. Auch die anderen Nordmänner machen ihren Unmut über die neue Königin deutlich. Jon verteidigt sich, dass er anders den Norden nicht hätte beschützen können und dass er sich für den Norden und gegen die Krone entschieden hat. Als Tyrion eingreift und erwähnt, dass die Lennister-Armee ebenfalls zur Unterstützung in den Norden zieht, wird die Unruhe noch größer. Sansa will verärgert wissen, wie sie alle ernähren sollen, da die Vorräte für so ein riesiges Heer nicht ausreichen werden. Auch macht sie sich Sorgen, wovon sich die Drachen ernähren werden.
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In der Großen Halle von Winterfell versammeln sich die anwesenden Lords. Sansa erklärt ihren Befehl, alle Bannermänner nach Winterfell gerufen zu haben. Der junge Ned Umber wird losgeschickt, seine Heimat den Letzten Herd zu evakuieren und alle nach Winterfell zu bringen. Dafür benötigt er allerdings mehr Ressourcen, welche ihm bewilligt werden. Jon befiehlt daraufhin auch die Burgen der Nachtwache zu evakuieren. Maester Wolkan macht sich sofort auf Raben zu schicken und nennt dabei Jon "Euer Gnaden". Lyanna Mormont beschwert sich und macht Jon Vorwürfe darüber, dass er das Knie vor der Drachenkönigin gebeugt hat. Auch die anderen Nordmänner machen ihren Unmut über die neue Königin deutlich. Jon verteidigt sich, dass er anders den Norden nicht hätte beschützen können und dass er sich für den Norden und gegen die Krone entschieden hat. Als Tyrion eingreift und erwähnt, dass die Lennister-Armee ebenfalls zur Unterstützung in den Norden zieht, wird die Unruhe noch größer. Sansa will verärgert wissen, wie sie alle ernähren sollen, da die Vorräte für so ein riesiges Heer nicht ausreichen werden. Auch macht sie sich Sorgen, wovon sich die Drachen ernähren werden.
   
 
Sansa unterhält sich draußen mit Yohn Rois, als Tyrion Lennister vorbei kommt. Sie schickt Lord Rois weg und unterhält sich mit Tyrion. Sie entschuldigt sich für ihr Verschwinden nach dem Tod von Joffrey. Beide unterhalten sich über Cerseis Versprechen, ihre Armee zur Unterstützung in den Norden zu entsenden. Sansa macht abschätzig deutlich, dass sie an dem Versprechen zweifelt. Sie hielt Tyrion einst für den schlauesten Mann und könnte nicht glauben, dass er den Worten seiner Schwester vertraut.
 
Sansa unterhält sich draußen mit Yohn Rois, als Tyrion Lennister vorbei kommt. Sie schickt Lord Rois weg und unterhält sich mit Tyrion. Sie entschuldigt sich für ihr Verschwinden nach dem Tod von Joffrey. Beide unterhalten sich über Cerseis Versprechen, ihre Armee zur Unterstützung in den Norden zu entsenden. Sansa macht abschätzig deutlich, dass sie an dem Versprechen zweifelt. Sie hielt Tyrion einst für den schlauesten Mann und könnte nicht glauben, dass er den Worten seiner Schwester vertraut.
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Sansa plant mit Yohn Rois die Verteidigung der Burg. Als Daenerys um ein Gespräch bittet, schickt er ihn weg. Die beiden unterhalten sich über Sansas Entscheidung, auf Briennes Wunsch hin Jaime Lennister zu vergeben und über Tyrion als Hand der Königin. Daenerys spricht ihre Gemeinsamkeiten als Frauen, die sich in der von Männern geführten Welt durchsetzen konnten, an. Sie will wissen, was Sansa gegen sie hat. Es stellt sich heraus, dass Sansas Misstrauen vor allem an Jons Liebe zu Daenerys liegt. Sansa glaubt, dass er nicht mehr klar denken und einfach von Daenerys manipuliert werden kann. Daenerys ist jedoch überzeugt, dass es anders herum ist, da sie für Jon ihren sehnlichsten Wunsch nach dem Eisernen Thron nach hinten gestellt hat und in den Norden gezogen ist. Daraufhin entschuldigt sich Sansa dafür, dass sie Daenerys nicht für ihre Unterstützung gedankt hat, sie will aber auch wissen, was aus dem Norden wird, falls sie es alle überleben. Daenerys zögert zu antworten und wird von Maester Wolkan unterbrochen, der sie über die Ankunft von Theon Graufreud und seinen Männern unterrichtet.
 
Sansa plant mit Yohn Rois die Verteidigung der Burg. Als Daenerys um ein Gespräch bittet, schickt er ihn weg. Die beiden unterhalten sich über Sansas Entscheidung, auf Briennes Wunsch hin Jaime Lennister zu vergeben und über Tyrion als Hand der Königin. Daenerys spricht ihre Gemeinsamkeiten als Frauen, die sich in der von Männern geführten Welt durchsetzen konnten, an. Sie will wissen, was Sansa gegen sie hat. Es stellt sich heraus, dass Sansas Misstrauen vor allem an Jons Liebe zu Daenerys liegt. Sansa glaubt, dass er nicht mehr klar denken und einfach von Daenerys manipuliert werden kann. Daenerys ist jedoch überzeugt, dass es anders herum ist, da sie für Jon ihren sehnlichsten Wunsch nach dem Eisernen Thron nach hinten gestellt hat und in den Norden gezogen ist. Daraufhin entschuldigt sich Sansa dafür, dass sie Daenerys nicht für ihre Unterstützung gedankt hat, sie will aber auch wissen, was aus dem Norden wird, falls sie es alle überleben. Daenerys zögert zu antworten und wird von Maester Wolkan unterbrochen, der sie über die Ankunft von Theon Graufreud und seinen Männern unterrichtet.
[[Datei:802 Sansa Theon.jpg|300px|thumb|Theon und Sansa fallen sich in die Arme]]
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[[Datei:802 Sansa Theon.jpg|300px|thumb|Theon und Sansa fallen sich in die Arme.]]
 
Theon spricht vor Daenerys und Sansa und berichtet, dass er seine Schwester [[Befreiung von Asha Graufreud|befreit]] hat und diese auf den Weg zu den Eiseninseln ist, um sie im Namen von Daenerys einzunehmen. Theon wünscht allerdings für Winterfell zu kämpfen. Sansa ist sichtlich gerührt und sie nehmen sich in die Arme.
 
Theon spricht vor Daenerys und Sansa und berichtet, dass er seine Schwester [[Befreiung von Asha Graufreud|befreit]] hat und diese auf den Weg zu den Eiseninseln ist, um sie im Namen von Daenerys einzunehmen. Theon wünscht allerdings für Winterfell zu kämpfen. Sansa ist sichtlich gerührt und sie nehmen sich in die Arme.
   
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Gemeinsam mit ihrer Schwester Arya steht Sansa auf den Burgmauern von Winterfell und beobachtet die Vorbereitungen. Als die Lage sich zuspitzt, übergibt Arya ihr einen Dolch aus Drachenglas. Sansa meint sie wisse nicht, wie man einen Dolch benutzt, woraufhin Arya ihr erklärt, dass sie die Wiedergänger mit dem spitzen Ende durchbohren muss. Sansa begibt sich danach in die Krypta zu den anderen.
 
Gemeinsam mit ihrer Schwester Arya steht Sansa auf den Burgmauern von Winterfell und beobachtet die Vorbereitungen. Als die Lage sich zuspitzt, übergibt Arya ihr einen Dolch aus Drachenglas. Sansa meint sie wisse nicht, wie man einen Dolch benutzt, woraufhin Arya ihr erklärt, dass sie die Wiedergänger mit dem spitzen Ende durchbohren muss. Sansa begibt sich danach in die Krypta zu den anderen.
[[Datei:803 Sansa Tyrion.jpg|300px|thumb|Sansa und Tyrion unterhalten sich]]
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[[Datei:803 Sansa Tyrion.jpg|300px|thumb|Sansa und Tyrion unterhalten sich.]]
In der Krypta unterhält sie sich mit Tyrion. Er meint, dass wenn sie jetzt oben wären eventuell etwas beobachten können, was ihnen weiter hilft, wie damals bei der Schlacht am Schwarzwasser. Sansa behauptet jedoch, dass sie nichts tun können und das es das heldenhafteste wäre, dies zu akzeptieren. Tyrion meint sie hätten verheiratet bleiben sollen, woraufhin Sansa ihn lobt, dass er der beste gewesen sei. Jedoch würde die Ehe wegen ihres Loyalitätskonfliktes nicht halten, da Tyrion der Drachenkönigin treu wäre. Missandei steht auf und behauptet, dass sie ohne die Drachenkönigin wirklich weniger Probleme hätten, weil sie dann schon tot wären.
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In der Krypta unterhält sie sich mit Tyrion. Er meint, dass wenn sie jetzt oben wären eventuell etwas beobachten können, was ihnen weiter hilft, wie damals bei der Schlacht am Schwarzwasser. Sansa behauptet jedoch, dass sie nichts tun können und dass es das heldenhafteste wäre, dies zu akzeptieren. Tyrion meint daraufhin, sie hätten verheiratet bleiben sollen. Sansa gibt das Kompliment zurück, da er - wie sie meint - der beste ihrer Männer gewesen sei. Die Ehe würde aber ohnedies aufgrund ihres Loyalitätskonfliktes nicht halten, da Tyrion der Drachenkönigin treu wäre. Missandei steht auf und behauptet, dass sie ohne die Drachenkönigin wirklich weniger Probleme hätten, weil sie dann schon tot wären.
   
Der Nachtkönig belebt die Toten wieder, wodurch die toten Starks in der Krypta zum Leben erweckt werden. Dabei sterben einige Frauen und Kinder. Sansa versteckt sich mit Tyrion hinter einem der Gräber. Sie zieht ihren Dolch und die beiden schauen sich in die Augen. Tyrion küsst ihre Hand und die beiden rennen los. Sie rennen von Grab zu Grab, um den Wiedergängern zu entgehen. Die beiden stoßen auf die anderen Überlebenden und verstecken sich. Nach dem Tod des Nachtkönigs gehen alle Wiedergänger zu Boden und sie sind wieder sicher.{{Quelle|F|8x03}}
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Der Nachtkönig belebt in der Schlacht um Winterfell die gefallenen Kämpfer wieder, wodurch ebenso die in der Krypta ruhenden verstorbenen Starks lebendig werden. Dabei sterben einige Frauen und Kinder. Sansa versteckt sich mit Tyrion hinter einem der Gräber. Sie zieht ihren Dolch und die beiden schauen sich in die Augen. Tyrion küsst ihre Hand und die beiden rennen los. Sie rennen von Grab zu Grab, um den Wiedergängern zu entgehen. Die beiden stoßen auf die anderen Überlebenden und verstecken sich. Nach dem Tod des Nachtkönigs gehen alle Wiedergänger zu Boden und sie sind wieder sicher.{{Quelle|F|8x03}}
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[[Datei:804 Verbrennung.jpg|300px|thumb|Die Bestattung der Toten.]]
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Nach dem Sieg bei der [[Dritte Schlacht von Winterfell|Schlacht]] gegen die [[Weiße Wanderer|Weißen Wanderer]] bestatten die Überlebenden die gefallenen Männer und Frauen. Sansa verabschiedet sich ein letztes Mal von Theon, der in der Schlacht gefallen ist. Sie legt ihm einen Anstecker mit dem Wappen des [[Haus Stark|Hauses Stark]] auf die Brust, nimmt ihn so posthum (wieder) in das Haus Stark auf und verzeiht ihm - ebenso wie Bran kurz vor Theons Tod - seinen Verrat an den Starks. 
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[[Datei:804 Sansa Sandor.jpg|300px|thumb|Sansa und Sandor unterhalten sich.]]
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Nach der Bestattung feiern alle ein großes Fest in der Halle von Winterfell. Nachdem alle anstoßen und trinken schaut Sansa kritisch zu Daenerys rüber und verlässt ihren Platz. Sansa beobachtet, wie ein Dienstmädchen sich zu Sandor Clegane setzt und ihn versucht zu verführen, allerdings verscheucht er sie. Sansa setzt sich danach zu ihm. Sie unterhalten sich und Sansa erzählt ihm, wie sie Ramsay Bolton von Bluthunden zerfleischen ließ, wobei Sandor lachen muss. Er behauptet, dass sie all dies - er meint das Benutztwerden durch Kleinfinger und Ramsay - nicht hätte durchmachen müssen, wenn sie damals mit ihm aus Königsmund geflohen wäre. Sie nimmt seine Hand und meint, dass sie, falls sie dies damals gemacht häte, heute immer noch ein kleiner Vogel wäre.
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Es kommt zu einer Besprechung der militärischen Lage, um sich mit vereinten Kräften auf die letzte [[Schlacht um Königsmund|Schlacht]] gegen Cercei vorzubreiten. Grauer Wurm berichtet, dass ungefähr die Hälfte der Unbefleckten bei der [[Schlacht um Winterfell]] getötet wurde. Yohn Rois bestätigt ebenfalls, dass ungefähr die Hälte der Ritter des Grünen Tals gestorben seien. Die Dothraki mussten ebenfalls große Verluste erleiden. Daenerys will sofort nach Königsmund aufbrechen, um Cersei vom Thron zu stürzen. Sansa bittet allerdings darum ein wenig zu warten, da viele Soldaten noch erschöpft und verletzt seien und sich erst ausruhen müssen. Daenerys jedoch will keinesfalls warten und möchte sofort kämpfen. Jon sichert ihr die Armee des Nordens zu, was Sansa und Arya sichtlich ärgert. Die Beratung ist zu Ende und alle verlassen den Raum, Jon wird dabei jedoch von Arya aufgehalten, da sie etwas zu klären haben.
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[[Datei:804 Jon Sansa Arya Bran.jpg|thumb|300px|Jon wird zur Rede gestellt.]]
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Arya und Sansa eröffnen ihm, dass sie seiner Königin nicht vertrauen würden. Jon meint, wenn Arya so engstirnig bleibt, würde sie nie Verbündete bekommen. Arya meint sie seien die letzten Starks und müssen einander vertrauen. Jon behauptet, er sei nie ein Stark gewesen, woraufhin Sansa und Arya meinen, dass er für sie immer ein "echter" Bruder war und nie ein "Bastard-Bruder". Von Bran erfahren an dieser Stelle die Stark-Schwestern von der wahren Abstammung Jons, mit der Auflage, dieses Geheimnis nicht weiter zu erzählen.
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Auf der Mauer von Winterfell unterhalten sich Sansa und Tyrion über Daenerys. Sie sieht ihm an, dass er Angst vor ihr hat. Er verteidigt sich und meint, dass jeder Herrscher etwas Angst verbreiten müsse. Sansa fragt ihn daraufhin, was wäre, wenn es  einen besseren Anwärter auf den Thron geben würde. Obwohl sie geschworen hatte, es nicht zu verraten, erzählt sie Tyrion von Jons Abstammung und seinem größeren Anspruch auf den Eisernen Thron.{{Quelle|F|8x04}}
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[[Datei:806 Arya Bran Sansa.jpg|300px|thumb|Der Rat in der Drachengrube.]]
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Nach der [[Schlacht um Königsmund]] - es ist offensichtlich einige Zeit vergangen - wird Tyrion von Grauer Wurm als Gefangener in die [[Drachengrube]] geführt. Dort sind die hohen Lords und Ladies von Westeros versammelt. Im [[Große Ratssitzung von Königsmund|Rat]] anwesend sind: Sansa, Bran, Arya, [[Asha Graufreud]], Ser Brienne, Ser Davos, Lord [[Gendry Baratheon]], Lord Yohn Rois, Lord Robin Arryn, Lord Edmure Tully, Lord [[Une]], [[Samwell Tarly]] und der neue [[Unbenannter Fürst von Dorne|Fürst von Dorne]]. Sansa erkundigt sich nach Jon, der ja - als Mörder der Drachenkönigin - ebenfalls ein Gefangener der [[Unbefleckten]] ist. Grauer Wurm antwortet, dass er über Jons Schicksal entscheiden würde, da den Unbefleckten jetzt die Stadt gehöre. Sansa droht ihm daraufhin, schließlich würden tausende Nordmänner vor den Toren der Stadt warten. Asha stellt sich auf die Seite von Grauer Wurm und bleibt bei ihrem Treuegelöbnis gegenüber Daenerys. Schließlich fordert Asha Jons Hinrichtung, woraufhin Arya droht, ihr mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden, wenn sie noch einmal darüber sprechen würde. Davos versucht den Streit zu schlichten: Er dankt Grauer Wurm und den Unbefleckten für deren Hilfe bei der [[Dritte Schlacht von Winterfell|Schlacht]] gegen die Untoten und schlägt vor, dass sie in die [[Weite]] reisen, um dort ein neues Leben anzufangen. Grauer Wurm will jedoch keine Bezahlung, sondern Gerechtigkeit für die Ermordung von Daenerys. Laut Tyrion habe Grauer Wurm dies aber nicht zu entscheiden, sondern der neue König oder die neue Königin der Sieben Königslande.
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Die Lords und Ladys schauen sich an, als sich plötzlich Lord Edmure erhebt und sich als neuer König anbietet. Sansa fordert ihn jodoch mit einem herrischen Blick auf, sich wieder hinzusetzen. Daraufhin schlägt Samwell vor, dass der König oder die Königin in Zukunft nicht von allen - also vom Adel und vom Volk - gewählt werden solle. Naturgemäß findet auch diese Idee wenig Anklang und die Lords und Ladies lachen durchwegs darüber. Laut Tyrion vereinen Geschichten die Leute und wer habe bessere Geschichten als Bran, "der Gebrochene"? Sansa wendet ein, dass Bran keine leiblichen Nachkommen haben werde. Tyrion entgegnet, dass dies nicht schlimm sei, da die Kinder von Königen oft Tyrannen werden, wie man an Joffrey Baratheon/Lennister sehen konnte. Von nun an solle der neue König / die neue Königin immer mittels Wahl bestimmt werden, und nicht durch Erbschaft. Tyrion fragt Bran, ob er der Wahl zustimmen würde, woraufhin er die Gegenfrage stellt, weshalb er wohl sonst den weiten Weg gegangen wäre. Die Anwesenden stimmen dem nach und nach zu, jedoch fordert Sansa die Unabhängigkeit des Nordens, bevor sie zusagt. Somit wird Bran Stark zum König der sechs Königslande ausgerufen. 
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[[Datei:806 Krönung 2.jpg|300px|thumb|Sansa wird gekrönt.]]
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Sansa wartet gemeinsam mit König Bran und Arya am Hafen von Königsmund auf Jon Schnee, der seine Abreise zur Mauer antreten muss - dies ist seine "Strafe" für die Ermordung von Daenerys und ein Entgegenkommen gegenüber den Unbefleckten. Sansa bittet dabei um Vergebung, da sie Jon nicht vor der Mauer retten konnte. Er vergibt ihr jedoch und meint, dass der Norden dank ihr endlich frei sei.
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Zurück im Norden wird Sansa zur neuen Königin des Nordens gekrönt und regiert das nun unabhängige Königreich des Nordens.{{Quelle|F|8x06}}
   
 
==Charakter & Erscheinung==
 
==Charakter & Erscheinung==
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In jedem Fall muss man Sansa Stark zurechnen, dass sie als Geisel von zwei der grausamsten Charaktere in ''Game of Thrones'' bis jetzt überlebte. Mag dies vielleicht auf ihre Bedeutung als 'Schlüssel des Nordens' zurückgehen; so ist Sansa doch eine Überlebenskünstlerin.
 
In jedem Fall muss man Sansa Stark zurechnen, dass sie als Geisel von zwei der grausamsten Charaktere in ''Game of Thrones'' bis jetzt überlebte. Mag dies vielleicht auf ihre Bedeutung als 'Schlüssel des Nordens' zurückgehen; so ist Sansa doch eine Überlebenskünstlerin.
   
[[Datei:702 Sansa.jpg|thumb|250px|Sansa ähnelt mit ihren Haaren Cersei]] Sansa hat die Angewohnheit ihre Frisur je nach der Person zutragen, die sie gerade bewundert. In der ersten Staffel trägt sie ihre Haare eher im einfachen Stil der im Norden üblich ist. Sie ändert ihre Haare in Königsmund zu einer eher südländischen Frisur. Als sie [[Margaery Tyrell]] in der dritten Staffel kennen lernt, startet sie ihre Haare sowie Margaery zu tragen, etwas das auch Petyr Baelish auffällt.{{Quelle|F|3x05}} In der Verkleidung von Alayne färbt sie sich die Haare, um unkenntlich auszusehen und ihr wahres Ich zu verbergen. Zurück auf Winterfell in Staffel fünf werden ihre Haare wieder in einfacher Frisur nach Tradition des Nordens getragen. In der siebten Staffel stellt Jon fest, dass Sansa [[Cersei Lennister]] zu bewundern scheint. Dementsprechend trägt sie ihre Haare teilweise genauso wie Cersei es im Alltag getan hat, als sie noch lange Haare hatte.{{Quelle|F|7x01}}
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[[Datei:702 Sansa.jpg|thumb|250px|Sansa ähnelt mit ihren Haaren Cersei.]]
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Sansa hat die Angewohnheit ihre Frisur je nach der Person zu tragen, die sie gerade bewundert. In der ersten Staffel trägt sie ihre Haare eher im einfachen Stil, der im Norden üblich ist. Sie ändert ihre Haare in Königsmund zu einer eher südländischen Frisur. Als sie [[Margaery Tyrell]] in der dritten Staffel kennen lernt, trägt sie ihre Haare wie Margaery, was auch Petyr Baelish auffällt.{{Quelle|F|3x05}} In der Verkleidung von Alayne färbt sie sich die Haare, um nicht erkannt zu werden und ihr wahres Ich zu verbergen. Zurück auf Winterfell in Staffel fünf werden ihre Haare wieder in einfacher Frisur nach Tradition des Nordens getragen. In der siebten Staffel stellt Jon fest, dass Sansa [[Cersei Lennister]] zu bewundern scheint. Dementsprechend trägt sie ihre Haare teilweise genauso wie Cersei es im Alltag getan hat, als sie noch lange Haare hatte.{{Quelle|F|7x01}}
   
 
==Auftritte==
 
==Auftritte==
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{{GOT Staffel zwei Auftritte|yes|yes|yes|yes|6 = yes|7 = yes|9 = yes|10 = yes}}
 
{{GOT Staffel zwei Auftritte|yes|yes|yes|yes|6 = yes|7 = yes|9 = yes|10 = yes}}
 
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{{GOT Staffel fünf Auftritte|yes|yes|yes|yes|yes|yes|yes|yes|10 = yes}}
 
{{GOT Staffel fünf Auftritte|yes|yes|yes|yes|yes|yes|yes|yes|10 = yes}}
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{{GOT Staffel sechs Auftritte|yes|yes|3=Erwähnt|4 = yes|5 = yes|6=Erwähnt|7 = yes|8=Erwähnt|9 = yes|10 = yes}}
 
{{GOT Staffel sieben Auftritte|yes|yes|yes|yes|yes|yes|yes}}
 
{{GOT Staffel sieben Auftritte|yes|yes|yes|yes|yes|yes|yes}}
{{GOT Staffel acht Auftritte|yes|yes|yes|yes|TBA|TBA}}
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{{GOT Staffel acht Auftritte|yes|yes|yes|yes||yes}}
   
 
== In den Büchern ==
 
== In den Büchern ==
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102_Sansa_Stark_und_Lady.jpg|Sansa und Lady
 
102_Sansa_Stark_und_Lady.jpg|Sansa und Lady
 
102 Sansa Stark.jpg
 
102 Sansa Stark.jpg
103_Sansa_Königsmund.jpg|Sansa speist in Königsmund
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103_Sansa_Königsmund.jpg|Sansa speist in Königsmund.
Meryn_Trant_schlägt_Sansa_S01E10.jpg|Joffrey zwingt Sansa den Kopf ihres toten Vaters anzusehen
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110 Meryn Trant Sansa.jpg|Joffrey zwingt Sansa den Kopf ihres toten Vaters anzusehen.
Alayne Sansa.jpg|Sansa als Alayne (Ende Staffel 4 / Anfang 5)
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405 Alayne Sansa.jpg|Sansa als Alayne.
Sansa Stark Staffel 5.jpg|Sansa (Am Ende von [[Staffel 5]])
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505 Sansa Stark01.jpg|Sansa (Am Ende von [[Staffel 5]])
Sansa_Stark_Staffel_6.png|Sansa zu Beginn von [[Staffel 6]]
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604 Sansa_Stark.png|Sansa zu Beginn von [[Staffel 6]]
Sansa Stark Staffel 6(1).jpg|Sansa im Trailer zu Staffel 6
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605 Sansa Stark.jpg|Sansa im Trailer zu Staffel 6
 
609_Sansa_Stark(1).jpg|Sansa in Staffel 6
 
609_Sansa_Stark(1).jpg|Sansa in Staffel 6
 
701_Sansa_Stark_und_Petyr_Baelish(2).jpg
 
701_Sansa_Stark_und_Petyr_Baelish(2).jpg
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{{SORTIERUNG:Stark, Sansa}}
 
{{SORTIERUNG:Stark, Sansa}}
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<!--InterWiki-Links-->
 
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[[da:Sansa Stark]]
 
[[da:Sansa Stark]]
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[[Kategorie:Charaktere (Norden)]]
 
[[Kategorie:Charaktere (Norden)]]
 
[[Kategorie:Ladys]]
 
[[Kategorie:Ladys]]
[[Kategorie:Haus Stark|Sansa Stark]]
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[[Kategorie:Haus Stark]]
 
[[Kategorie:Haus Lennister]]
 
[[Kategorie:Haus Lennister]]
 
[[Kategorie:Haus Bolton]]
 
[[Kategorie:Haus Bolton]]
[[Kategorie:Charaktere der 1. Staffel]]
 
[[Kategorie:Charaktere der 2. Staffel]]
 
[[Kategorie:Charaktere der 3. Staffel]]
 
[[Kategorie:Charaktere der 4. Staffel]]
 
[[Kategorie:Charaktere der 5. Staffel]]
 
[[Kategorie:Charaktere der 6. Staffel]]
 
[[Kategorie:Charaktere der 7. Staffel]]
 
[[Kategorie:Charaktere der 8. Staffel]]
 
 
[[Kategorie:Status: Am Leben]]
 
[[Kategorie:Status: Am Leben]]
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[[Kategorie:Könige des Nordens]]

Aktuelle Version vom 28. Juni 2019, 08:53 Uhr

Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt
 
— Sansa Stark zu Arya Stark ("Der Drache und der Wolf")

Sansa Stark ist einer der Hauptcharaktere von Game of Thrones. Sie wird von Sophie Turner verkörpert und erschien erstmals in "Der Winter naht", der ersten Folge der ersten Staffel.

Sansa Stark ist die älteste Tochter des Lords Eddard Stark und seiner Frau Catelyn Stark. Während ihrer Gefangenschaft in Königsmund musste sie die Hinrichtung ihres Vaters mit ansehen. Später wurde sie ohne ihre Einwilligung mit Tyrion Lennister verheiratet. Nach ihrer Flucht aus der Hauptstadt und ihrem Aufenthalt im Grünen Tal, verkaufte Petyr Baelish sie an die Boltons, woraufhin sie Ramsay Bolton heiraten musste. Sansa sorgte dafür, dass die Ritter des Grünen Tals für sie bei der Schlacht der Bastarde kämpfen, was entscheidend für den Sieg der Starks war. Nachdem sowohl der Nachtkönig als auch Cercei Lennister besiegt wurde, wurde Bran "der Gebrochene" zum König der Sechs Königslande gewählt. Sansa erklärte den Norden für unabhängig und residiert seither als "Königin des Nordens" auf Winterfell.

In der Serie Bearbeiten

BiographieBearbeiten

Sansa ist die älteste Tochter von Eddard und Catelyn Stark. Sie hat drei Brüder (Robb, Bran und Rickon) und eine jüngere Schwester, Arya, mit der sie sich selten gut versteht. Zudem ist sie die Cousine von Jon Schnee. Von ihrem Vater erhielt sie einen Schattenwolf, den sie Lady tauft. Nach einer Auseinandersetzung zwischen Prinz Joffrey und Arya wurde Lady jedoch hingerichtet auf Befehl Cersei Lennisters, die Mutter von Joffrey. Sie wurde mit Joffrey Baratheon verlobt, welcher die Nachfolge von Robert Baratheon, als König der Sieben Königslande antritt. Diese Heirat sollte die Verbindung der Häuser Baratheon und Stark stärken, wurde aufgrund der Allianz zum Haus Tyrell während des Kriegs der Fünf Könige abgesagt. Sie wurde daher mit Tyrion Lennister verheiratet, Joffreys Onkel, jedoch wird die Ehe nie vollzogen. Am Abend der Purpurnen Hochzeit verlässt sie Königsmund und wurde von Petyr Baelish in das Grüne Tal nach Hohenehr gebracht. Sie nimmt vorübergehend eine neue Identität als Kleinfingers Nichte an und nennt sich "Alayne". Baelish vermittelt Sansa an Ramsay Bolton und ihre zweite Ehe erlangte laut Landrecht Gültigkeit, da sie vollzogen wurde.

Sansa kann gut nähen und sticken. Außerdem interessiert sie sich für Poesie und Musik. Anfangs wird sie von einigen belächelt, da sie sehr naiv ist. Später entwickelt Sansa sich zu einer Überlebenskämpferin.

Staffel 1 Bearbeiten

Gemeinsam mit anderen Mädchen und ihrer Schwester Arya sitzt Sansa beim Sticken. Von Septa, Mordane wird sie dabei für ihre hervorragende Arbeit gelobt, während ihre Schwester sich langweilt und sich für die gleichzeitig im Burghof stattfindende Übungen der Jungen im Bogenschießen interessiert.

102 Sansa Lady

Sansa mit ihrem Schattenwolf Lady.

Als Sansas Brüder die mutterlosen Schattenwolfswelpen finden, bekommt Sansa einen und nennt ihn Lady. Sie steht an der Seite ihrer Familie beim Eintreffen des Königs und seines Hofstates. König Robert Baratheon lobt ihre Schönheit und Sansa lächelt Prinz Joffrey Baratheon an, der sie interessiert beobachtet. Ihr älterer Bruder Robb sieht das misstrauisch mit an. Während des Besuches von König Robert in Winterfell, bietet er Eddard Stark die Position der Hand des Königs an. Außerdem bietet er ein Bündnis zwischen ihren Häusern, durch eine Hochzeit mit Prinz Joffrey und Sansa, an. Sansa ist sehr erfreut darüber und möchte Joffrey unbedingt heiraten. Sie fleht ihre Mutter an mit ihrem Vater darüber zu reden, während sie sich für das Fest fertig macht. Einen Prinzen zu heiraten ist laut Sansa das Einzige, das sie sich je gewünscht hat.

Beim großen Bankett stellt Sansa sich der Königin vor, die ihr selbstgemachtes Kleid bewundert. Cersei möchte wissen, ob Sansa bereits ihre Blutungen hat, woraufhin Sansa verunsichert zu ihrer Mutter sieht und dann den Kopf schüttelt. Cersei bittet sie auch ein Kleid für sie zu nähen und Sansa verabschiedet sich stolz lächelnd. Aufgeregt redet sie mit ihrer Freundin Jeyne Pool darüber, doch plötzlich wirft ihre kleine Schwester mit Essen nach ihr und wird zur Strafe von ihrem Bruder ins Bett gebracht. Gedemütigt wischt Sansa sich die Essensreste aus dem Gesicht.

Ihr Vater stimmt der Verlobung zu und reist mit seinen Töchtern nach Königsmund, um dort als Hand des Königs zu dienen.[1]

Am Gasthaus am Kreuzweg bietet Joffrey Sansa einen Spaziergang an, nachdem sie Ser Ilyn Payn kennenlernte. Dabei finden sie Arya und Mycah, ein Metzgersohn, die den Schwertkampf trainieren. Joffrey fängt an Mycah mit dem Schwert zu bedrohen und ins Gesicht zu schneiden, da er Arya weh getan hat. Als Mycah anfängt zu bluten, greift Arya Joffrey an. Als dieser Arya angreifen will, schreitet Nymeria ein und beißt Joffrey in die Hand. Arya, Nymeria und Mycah können fliehen, während Joffrey weinend auf dem Boden sitzt und Sansa bittet Hilfe zu holen. Sansa wird vom König aufgefordert den Tathergang zu schildern, allerdings sagt sie, dass sie sich nicht erinnern kann. Königin Cersei fordert die Hinrichtung von Nymeria. Als bekannt wird, dass Nymeria verschwunden ist, soll Lady dafür sterben. König Robert akzeptiert dies und fordert die Hinrichtung von Lady. Eddard führt die Tat selber aus.[2]

In Königsmund angekommen, ist Sansa immernoch wütend auf Arya und ihren Vater. Eddard versucht sie zu sänftigen, indem er ihr eine Puppe schenkt. Jedoch reagiert sie ablehnend und meint, dass sie schon seit Jahren nicht mehr mit Puppen spielen würde. Eddard erklärt Arya, dass Sansa Joffrey nicht hintergehen kann, da die beiden heiraten werden.[3]

Septa Mordane zeigt Sansa den Thronsaal des Roten Bergfrieds, als Teil einer Geschichtsstunde. Sansa erzählt, dass hier ihr Großvater und ihr Onkel vom irren König getötet wurden. Sie hat Angst Joffrey keine Söhne gebären zu können, jedoch beruhigt Mordane sie und meint, dass dies sehr unwahrscheinlich ist.[4]

Beim Turnier der Hand ist Sansa schockiert darüber, dass Ser Gregor Clegane Ser Hugh tötet. Kleinfinger erzählt Sansa die Geschichte wie Gregor Sandor Cleganes Gesicht verbrannt hat, als die Beiden noch klein waren. Baelish warnt allerdings davor, die Geschichte weiter zu erzählen.[4] Sansa bekommt eine Blume von Ser Loras Tyrell geschenkt, bevor dieser gegen Gregor Clegane antritt.[5]

104 Sansa applaudiert

Sansa applaudiert beim Turnier der Hand für Ser Loras Tyrell.

Joffrey besucht Sansa, während sie mit Septa Mordane am Stricken ist. Er entschuldigt sich für sein Verhalten auf dem Königsweg und küsst sie. Außerdem schenkt er ihr eine Halskette. Eddard erklärt Sansa später, dass er, sie und ihre Schwester zurück nach Winterfell kehren werden und dass die Verlobung zwischen Joffrey und ihr aufgelöst wird. Sansa lehnt dies jedoch ab und meint, dass sie Joffrey liebt. Sie sagt, sie will seine Königin sein und ihm wunderschöne blonde Kinder gebären. Er würde ein guter König sein und ein goldener Löwe. Als Arya meint, dass er kein Löwe, sondern ein Hirsch, sei, antwortet Sansa ihr, dass er kein bisschen wie sein Vater sei. Dadurch realisiert Eddard, dass Joffrey unmöglich Roberts Sohn sein kann. Er bleibt bei seiner Meinung und will mit seinen Töchtern zurück nach Winterfell, trotz Sansas Protesten.[6]

König Robert stirbt aufgrund eines Jagdunfalls. Eddard will daraufhin die Wahrheit über König Joffrey offenbaren, allerdings wird er von Kleinfinger verraten und inhaftiert.[7] Alle Starkmänner in der Hauptstadt werden umgebracht, auch Septa Mordane, die Sansa beschützt und auffordert sich in ihrem Zimmer einzuschließen. Sandor Clegane bringt Sansa zu Cersei Lennister. Sansa fordert Gnade für ihren Vater. Cersei glaubt Sansa, aber nur wenn sie ihren Bruder dazu auffordert vor Joffrey zu knieen und ihm die Treue zu schwören. Robb jedoch lehnt dies ab und marschiert mit seinen Vasallen Richtung Süden in den Krieg. Sansa fordert wieder Gnade für ihren Vater, dieses Mal vor dem gesamten Gericht. Joffrey stimmt ihr zu und sagt, er würde ihm Gnade erweisen, wenn er zugibt, dass Joffrey der rechtmäßige König ist.[8]

109 Eddard Hinrichtung

Sansa bei der Hinrichtung ihres Vaters.

Bei seinem Prozess gibt Eddark Stark seine Taten zu und schwört Joffrey die Treue. Allerdings fordert Joffrey seinen Kopf. Während Sansa Joffrey anfleht ihn am Leben zu lassen, muss sie zusehen wie Ser Ilyn Payn ihren Vater hinrichtet.[9]

Einige Tage später ist Sansa anwesend, als dem Sänger Marillion die Zunge entfernt wird, da dieser ein respektloses Lied geschrieben hat. Joffrey führt Sansa zum Weg der Verräter und zeigt ihr den aufgespießten Kopf ihres Vaters. Er zeigt ihr außerdem den Kopf von Septa Mordane. Joffrey meint, dass dort auch bald der Kopf ihres Bruders, Robb, hängen würde. Sansa allerdings sagt ihm, dass Robb vielleicht auch Joffreys Kopf hier aufspießen wird. Für diese Bemerkung fordert Joffrey Meryn Trant auf, sie zu schlagen. Sansa will Joffrey den Hang runterstützen, wird jedoch von Sandor Clegane abgehalten, mit der Ausrede ihr Blut von den Lippen zu wischen.[10]

Staffel 2 Bearbeiten

201 Joffrey Sansa

Sansa beobachtet an Joffreys Seite das Turnier.

Bei einem kleineren Turnier zu Ehren von Joffreys Namenstag sitzt Sansa als Verlobte neben dem König. Joffrey beobachtet zufrieden, wie der Bluthund einen Mann die Burgmauer herunter wirft und fragt Sansa nach ihrer Meinung, die mit geröteten Augen das selbe sagt, was er vorher gesagt hat, was Joffrey genervt zur Kenntnis nimmt. Beim nächsten Kampf erscheint Ser Dontos Hollard vollkommen betrunken und Joffrey lässt ihn zur Strafe gewaltsam Wein einflößen, so dass Dontos zu ersticken droht. Entsetzt ruft Sansa, dass Joffrey dies nicht darf. Wutentbrannt wendet er sich ihr zu, doch es gelingt ihr sich damit herauszureden, dass es Unglück bringt, jemanden am Namenstag zu töten. Sandor Clegane stimmt ihr zu und Joffrey macht Dontos stattdessen zu seinem Hofnarren. Plötzlich taucht Tyrion Lennister auf. Myrcella und Tommen freuen sich, doch Joffrey scheint wenig begeistert. Tyrion spricht Sansa sein Beileid aus. Joffrey geht dazwischen und meint, Sansa trauere nicht, da ihr Vater ein geständige Verräter war. Er dreht sich vielsagend zu Sansa um, welche ihm zustimmt. Sie nennt auch ihre Mutter und ihren Bruder und verkündet ihre Treue für Joffrey. Dabei sind ihre Augen erneut gerötet. [11]

203 Sansa

Cersei droht Sansa beim Essen.

Gemeinsam mit Myrcella und Tommen speist Sansa mit der Königin zu Abend. Myrcella will wissen, wann Joffrey und Sansa heiraten, da ihre Mutter ihr dafür neue Kleider versprochen hat. Außerdem will sie wissen, welche Farbe Sansa tragen wird. Sansa scheint beunruhigt bei dem Gedanken an die Hochzeit und antwortet nicht. Erst als Cersei verlangt, dass sie antwortet, verbirgt Sansa sich wieder hinter ihrem höfischen Worten und versichert, dass sie die Tage bis zur Hochzeit zählt, was Cersei zufrieden mitanhört. Tommen will wissen, ob Joffrey Robb töten wird. Sansa versteckt sich panisch hinter ihrem Weinkrug und blickt zu Cersei. Diese ist sich nicht sicher und meint, dass Sansa, auch wenn es so kommt, ihrer Pflicht nachkommen wird. Dabei lächelt sie Sansa spöttisch an.

Später in ihrer Kammer taucht ihre neue Zofe Shae auf, die von Tyrion auf die Art in den Palast geschmuggelt wurde und noch nie als Zofe gedient hat. Sie weiß daher nicht, was ihre Aufgaben sind. Da Sansa immer noch tief verletzt und verstört vom Essen ist, reagiert sie wütend auf Shaes Unwissen. Diese bleibt jedoch ruhig. Sansa beruhigt sich wieder und befiehlt Shae, ihr die Haare zu bürsten.[12]

204 Sansa Meryn Trant

Vor versammeltem Hof wird Sansa gedemütigt und geschlagen.

Nachdem ihr Bruder Siegreich auf dem Schlachtfeld war, wird die weinende Sansa von Joffrey vor dem versammelten Hof mit einer Armbrust bedroht und muss sich verantworten. Lancel Lennister verängstigt die Höflinge mit angeblichen Geschichten über eine Armee aus Wölfen und dass die Nordmänner ihre Feinde verspeist haben. Joffrey meint, seine Mutter hätte ihm verboten Sansa zu töten, doch er befiehlt der Königsgarde, sie zu schlagen und an ihren Kleidern zu zerren. Nur ihr Gesicht sollen sie verschonen. Tyrion beendet mit Bronn Joffreys Grausamkeiten und gibt Sansa einen Umhang um sich zu bedecken. Er hilft ihr auf und Entschuldigt sich für Joffreys Verhalten. Auf die Frage, ob sie ein Ende der Verlobung wünscht, blickt Sansa Stur gerade aus und verkündet ihre Liebe zu Joffrey. Nachdenklich blickt Tyrion ihr nach und meint, sie würde sie noch alle überleben.[13]

206 Sansa

Sansa flieht vor den Männern, die sie vergewaltigen wollen.

Bei der Verabschiedung von Myrcella muss Tommen weinen. Joffrey verärgert dies, doch Sansa verteidigt Tommen und meint, Rickon hätte auch geweint. Laut Joffrey ist Tommen jedoch ein Prinz und deswegen sei dies auch nicht vergleichbar. Auf dem Rückweg müssen sie durch die hungernde Menge und jemand wirft mit Dreck nach Joffrey. Der befiehlt den Schuldigen zu fassen und es kommt zum Aufstand. Die Menge greift nach den Adligen, wobei der Hohe Septon in Stücke gerissen wird. Die königliche Familie kann unbeschadet in den Bergfried gelang, währenddessen wird Sansa wird von den anderen getrennt. Eine Gruppe Männer zerren sie zu Boden und wollen sie vergewaltigen. In diesem Moment taucht Sandor Clegane auf und tötet die Männer. Er wirft Sansa auf seine Schultern und bringt sie zurück zum Roten Bergfried, wo sie in Sicherheit ist.

Während Shae Sansas Wunden versorgt, sprechen sie über den Aufstand. Dabei fährt Sansa heraus, dass sie den König mehr hasse als alle anderen und Shae packt sie, aus Angst dass sie belauscht werden könnten, am Arm. Sansa glaubt ihr vertrauen zu können, aber Shae warnt sie davor, weil es sich so am sichersten lebt.[14]

Als sie nach einem Alptraum über die versuchte Vergewaltigung ihre erste Blutung bekommt, versucht sie dies so schnellst wie möglich zu verbergen - aus Angst, von Joffrey baldmöglichst geheiratet und geschwängert zu werden. Dies ist allerdings trotz Shaes Hilfe vergebens, da Sandor Clegane das Blut sieht und der Königin Bericht erstattet. Cersei redet mit Sansa darüber, was dies für sie bedeutet. Sansa ist überrascht, wie schmutzig das alles ist und Cersei warnt sie, dass Kinder zu bekommen noch viel schwieriger ist. Sie erzählt von Joffreys langer Geburt und den entsetzlichen Schmerzen, die sie dabei hatte. Robert ist immer auf die Jagd gegangen und hat ihr hinterher seine Trophäen geschenkt, während sie ihm das Kind präsentiert hat. Als Unterstützung hatte Cersei immer Jaime, doch sie warnt Sansa, dass Joffrey nicht für sie da sein wird, wie Jaime es für sie war. Sie gibt Sansa den Rat niemanden, außer ihren Kindern, zu lieben, da Liebe nur angreifbar macht. Sansa will wissen, ob sie Joffrey lieben soll. Cersei meint, sie könnte es versuchen.[15]

209 Sansa Joffrey

Sansa verabschiedet Joffrey vor der Schlacht.

Bevor die Schlacht am Schwarzwasser beginnt, soll Sansa Joffrey Glück wünschen, ehe sie zu den anderen Frauen und der Königin geht. Sie soll Joffreys neues Schwert küssen. Joffrey verkündet, sie werde es wieder küssen, dieses Mal mit Stannis Baratheons Blut daran. "Unschuldig" fragt Sansa, ob Joffrey Stannis selbst töten will und außerhalb des Tores die Vorhut anführen wird. Peinlich berührt, meint Joffrey, er werde Kampfpläne nicht mit einem Mädchen diskutieren. Sofort stimmt Sansa ihm zu, dass sie ein dummes Mädchen ist und dass er selbstverständlich mit der Vorhut kämpfen wird, da auch ihr Bruder Robb dies zu tun pflegt. Joffrey droht ihr, dass sie eines Tages das Schwert mit dem Blut ihres Bruders dran küssen wird. Als sie den Männern beim Aufbrechen zu sehen, meint Shae, dass viele nicht zurück kehren werden. Sansa ist sich jedoch sicher, dass Joffrey überleben wird, da die Schlimmsten immer überleben.

Sansa will von Shae wissen, warum Cersei sie bei sich haben will, während beide zwischen den Frauen und Kindern sitzen. Schließlich halte diese sie nur für ein dummes Mädchen. Shae glaubt, Cersei hasse Sansa entweder nicht so sehr wie die Anderen, oder sie ist eifersüchtig. Als Sansa wissen will, wie Shae darauf kommt, wird sie zu Cersei gerufen. Sie soll mit ihr Wein trinken, was Sansa erst nicht will, doch Cersei besteht darauf. Sansa wundert sich darüber, dass Ser Ilyn Payn bei ihnen ist und erfährt, dass Cersei den Wachen nicht traut, da diese bezahlt werden und als erste bei einer Niederlage fliehen werden. Mit einigen Frauen sitzt Sansa im Kreis und hat die Augen zum Gebet geschlossen. Gelangweilt ruft Cersei nach ihr und will wissen, was sie gerade macht. Spöttisch nimmt sie Sansas Gebete um Gnade für sie alle zur Kenntnis. Sie erzählt Sansa, wie ihr Vater sie nach dem Tod ihrer Mutter beim beten erwischt hat und ihr deutlich gemacht hat, dass die Götter grausam sind. Cersei scheint sichtlich betrunken und wünscht sich, sie wäre als Mann geboren und könnte draußen kämpfen, anstatt drinnen mit all den verängstigten Frauen zu sitzen. Als Königin wird dies aber nun mal von ihr erwartet und Sansa solle sich darauf einstellen, dies später auch machen zu müssen, falls sie solange lebt. Im Falle eines Sieges werden alle Frauen ihren Männern von Cerseis Mut berichten und im Falle einer Niederlage werde sie Stannis verführen. Tränen, rät Cersei Sansa, sind nicht die einzigen Waffen von Frauen. Und im Falle einer Niederlage würden alle Frauen, auch Sansa, vergewaltigt werden. Lancel stürmt herein und verkündet, dass Stannis Flotte zwar vernichtet wurde, aber seine Soldaten trotzdem durchkommen. Cersei befiehlt Joffrey in Sicherheit zu bringen und lässt keine Wiederrede zu. Dann wendet sie sich an Sansa und beichtet ihr, dass Illyn Payn sie alle im Falle einer Niederlage nicht schützen, sondern töten soll.

Lancel bringt die Nachricht einer baldigen Niederlage und fleht Cersei an, Joffrey zurück zu schicken, da die Männer ohne ihn jeden Mut verloren haben. Cersei schubst ihn zur Seite und stürmt mit Tommen aus dem Zimmer. Die Frauen geraten in Panik. Sansa beruhigt sie, in dem sie ein Lied über die Mutter anstimmt. Shae packt Sansa und befiehlt ihr, auf ihre Kammer zu fliehen, da Stannis ihr im Gegensatz zu Illyn Payn nichts tun wird. Sansa läuft zu ihrer Kammer. Dort sieht sie die Puppe, die ihr Vater ihr geschenkt hatte und nimmt sie traurig in die Hand. Plötzlich meldet sich hinter ihr der angetrunkene Sandor Clegane, der vor dem Feuer geflohen ist, zu Wort. Er bietet ihr an, sie sicher nach Winterfell zu bringen, doch Sansa vertraut auf Stannis. Sie kann ihn kaum ansehen und er packt sie am Arm und meint, dass alle Mörder seien; er, die Lennister, ihr Vater, ihr Bruder, sogar ihre späteren Söhne werden welche sein. Sie müsse sich gewöhnen, Mörder anzusehen. Dann verlässt er sie.[16]

Nach der Schlacht am Schwarzwasser löst Joffrey die Verlobung auf, um sich mit Margaery Tyrell zu verloben. Sansa ist überglücklich, da sie glaubt, nun gehen zu dürfen. Doch Petyr Baelish warnt sie, dass Joffrey sie als sein Spielzeug nicht einfach gehen lassen wird. Er verspricht ihr aus alter Freundschaft zu ihrer Mutter, sie nach Hause zu bringen. Sansa setzt wieder ihre Maske auf und verkündet Königsmund sei ihre Heimat, doch Kleinfinger durchschaut sie und warnt, dass alle an diesem Ort Lügen und jeder sei besser darin als sie. [17]

Staffel 3 Bearbeiten

Sansa und Shae beobachten Handelsschiffe und raten, woher sie kommen. Sie werden von Petyr Baelish, in Begleitung von Ros, aufgesucht. Er will mit Sansa allein sprechen und erzählt ihr, er habe mit ihrer Mutter gesprochen. Er erzählt ihr auch von seiner Begegnung mit Arya. Sansa kann es kaum fassen, dass Arya noch lebt. Sansa erinnert ihn an sein Versprechen, sie nach Hause zu bringen. Kleinfinger warnt sie absolut Niemanden von seinen Plänen zu erzählen. Sansa verspricht es und als er ihr Versprechen anzweifelt, erinnert sie ihn daran, was für eine schlechte Lügnerin sie ist. Sansa will wissen, wann sie aufbrechen und Kleinfinger meint, er warte noch auf einen Auftrag, weit entfernt von Königsmund, bei dem er sie an Bord seines Schiffes schmuggeln könnte. Er warnt Sansa sie müsse immer bereit sein, jederzeit zu fliehen.[18]

Sansa probiert ein Kleid an und wird von Shae ausgefragt, was Kleinfinger von ihr will. Sansa versichert ihrer Zofe, dass Kleinfinger nichts von ihr möchte und dass er nur aus alter Liebe zu ihrer Mutter mit ihr redet. Shae warnt sie, dass alle Männer immer nur das eine von einer hübschen Frau wie Sansa wollen. Sansa sieht ihn jedoch als viel zu Alt für sie an. Doch Shae warnt sie, dass Kleinfinger der Altersunterschied nicht interessieren könnte. Shae will wissen, ob Sansa spionieren soll. Sollte Kleinfinger etwas von Sansa verlangen, will Shae ihn aufhalten, was Sansa eher ungläubig zu Kenntnis nimmt. Es klopft an der Tür und Ser Loras Tyrell wird angekündigt. Loras überbringt ihr eine Einladung von seiner Schwester Margaery und seiner Großmuter Olenna Tyrell. Während sie durch den Garten spazieren, macht Loras ihr Komplimente. Sansa fragt ihn, ob er sich noch an sie erinnere. Loras scheint keine Ahnung zu haben, wo von sie spricht. Sansa erinnert ihn an die Rose, die er ihr beim Turnier der Hand geschenkt hat. Loras behauptet, dass er sich wieder erinnere. Sie treffen Margaery und Loras verabschiedet sich.

302 Sansa trifft Olenna und Margaery

Sansa erzählt Olenna und Margaery Tyrell die Wahrheit über Joffrey.

Sansa wird Olenna vorgestellt. Olenna lädt sie zum Kuchenessen ein. Sobald die Diener außer Hörweite sind, will Ollena die Wahrheit über Joffrey wissen. Sansa stottert erst Komplimente über Joffrey. Erst als sie auf Neds Tod zu sprechen kommen, rückt Sansa mit der Wahrheit über Joffreys grausamen Charakter heraus. Sie erzählt, wie Joffrey sein Versprechen Gnade walten zu lassen gebrochen hat und sie gezwungen hat, sich Neds Kopf anzusehen. Als Margaery sie dazu drängt, weiter zu reden, besinnt Sansa sich wieder und sagt, ihr Vater sei ein Verräter gewesen. Sie fleht, nicht mehr sagen zu müssen. Olenna verspricht ihr, sie nicht zu verraten, besteht aber auf die Wahrheit. Daraufhin nennt Sansa Joffrey ein Monster und fleht, die Hochzeit nicht abzusagen. Margaery beruhigt sie. In diesem Moment unterbricht die Ankunft eines Dieners das Gespräch.[19]

Als Sansa im Gebet versunken ist, taucht Margaery im Götterhain auf und schickt Sansas Wachen fort. Sie unterhalten sich über eine von Margaerys Cousinen, auf die diese immer eifersüchtig war. Sansa merkt an, dass diese jetzt wohl auf Margaery Eifersüchtig sein muss, da diese Königin wird. Margaery deutet an, dass Sansa nach Rosengarten kommen könnte, wenn sie Loras Tyrell heiraten würde. Sie beide wären dann Schwestern. Sansa scheint sehr erfreut über die Vorstellung, Loras zu heiraten und Königsmund entfliehen zu können.[20]

Sansa sieht mit Margaery Loras beim kämpfen zu und will wissen, wann sie beide heiraten können. Margaery versichert, dass dies bald der Fall sein wird. Dabei bemerkt sie nicht, wie Loras mit dem Diener Olyvar flirtet.

Petyr Baelish sucht Sansa. Er bemerkt Sansas Frisur, die der von Margaerys nachempfunden ist. Er verkündet, dass die Möglichkeit zur Flucht gekommen ist, doch Sansa lehnt ab und behauptet sie wolle Kleinfinger nicht in Gefahr bringen. Was sie nicht weiß ist, dass sein Spion Olyvar ihm von ihrer Verlobung erzählt hat und er wiederum die Lennister informiert hat.[21] Als Sansa mit Shae ein Kleid für die königliche Hochzeit anprobiert, taucht Tyrion auf und erzählt ihr, dass sie beide verlobt sind, womit auch die heimliche Verlobung mit Loras Tyrell hinfällig ist. Weinend sieht Sansa Petyr Baelishs Schiffen hinterher, der ohne sie aufgebrochen ist.[22]

Sansa sitzt zusammen mit Margaery im Garten und beklagt sich weinend über ihre Dummheit. Margaery rät ihr, das Beste aus der Situation zu machen und versucht sie aufzumuntern. Sansa ist von der Vorstellung, mit Tyrion schlafen zu müssen, wesentlich beunruhigt. Margaery muntert sie auf, dass Tyrion sehr erfahren ist und es für Sansa vielleicht sogar erfreulich sein könnte. Als Sansa wissen will, woher sie soviel über Männer weiß, behauptet Margaery, ihre Mutter hätte es ihr beigebracht.[23]

Sansa wird von Zofen in ihre Hochzeitsrobe gesteckt und frisiert. Tyrion taucht auf und möchte mit Sansa reden. Er erzählt ihr, dass sie keine Gefangene ist und er verspricht ihr, ihr niemals wehzutun.

308 Sansa Tyrion Hochzeit

Sansa und Tyrion Lennister heiraten.

Als Sansa in die Große Septe von Baelor geht, wartet Joffrey schon auf sie, um die Rolle des Brautvaters zu übernehmen. Sie gehen durch die wartenden Gäste und als sie vor dem Hohen Septon und Tyrion stehen, nimmt Joffrey seinem Onkel den Hocker weg, um ihn zu demütigen, da er so nicht mehr mit Sansas Größe mithalten kann. Wie von Joffrey geplant, schafft Tyrion es nicht, Sansa den Brautmantel umzulegen und muss sie bitten, sich hinzuknieen. Die meisten Gäste lachen darüber und die Stimmung ist angespannt.

308 Sansa Tyrion

Tyrion benimmt sich beim Hochzeitsessen hemmungslos daneben.

Beim Festessen betrinkt Tyrion sich hemmungslos zu Sansas Missfallen und Joffrey droht damit, sie in der Hochzeitsnacht zu vergewaltigen, da es egal ist, welcher Lennister ihr Kind zeugt.  Sansa wagt nicht, ihm zu widersprechen, auch nicht, als Joffrey verlangt, die Zeremonie des Bettens möge beginnen. Tyrion verbietet dies jedoch, und als Joffrey darauf beharrt, schreit Tyrion in betrunkenem Zorn hinaus: "Dann fickst du deine eigene Braut mit einem hölzernen Schwanz!" Joffrey und die ganze Gesellschaft sind empört; Tywin greift ein und bringt Tyrion dazu, die Drohung abzuwiegeln und sich selbst zu verspotten, um Joffrey zu beruhigen. Anschließend führt er Sansa in sein Gemach, nicht ohne dabei betrunkenes Zeug vor sich hin zu faseln, wenngleich mehr zum Schutz vor Joffrey als aus tatsächlicher Benommenheit.

In seinem Zimmer angekommen, trinkt er weiter. Als Sansa zaghaft fragt, ob er das für so klug halte, entgegnet Tyrion, nichts sei je klüger gewesen. Er erkundigt sich erneut nach Sansas Alter und meint, Reden mache sie auch nicht älter als ihre vierzehn Jahre. Zudem berichtet er ihr, dass sein Vater darauf bestehe, dass er die Ehe vollziehe. Sansa nimmt nun ebenfalls einen Schluck Wein und beginnt gehorsam, sich zu entkleiden, doch da greift Tyrion ein - er werde ihr Bett nicht teilen, solange sie es nicht auch will. Sansa fragt, was denn sei, wenn sie ihn niemals wolle? Tyrion grinst bitter, sagt in Anspielung auf den Eid der Nachtwache: "Und also beginnt meine Wacht!", ehe er betrunken einschläft.

Am nächsten Morgen bemerkt Sansa nicht, dass Shae zufrieden zu Kenntnis nimmt, dass kein Blut auf dem Lacken ist.[24]

Beim Spaziergang durch den Garten machen sich zwei Lords über Tyrion lustig. Sansa und Tyrion überlegen, wie sie es ihnen heimzahlen können. Podrick Payn kommt und berichtet, der Kleine Rat sei einberufen worden. Tyrion erfährt von der Roten Hochzeit und will es Sansa selbst sagen, doch die Botschaft vom Massaker an ihrer Familie hat Sansa bereits erreicht und sie sitzt weinend in ihrem Zimmer.[25] 

Staffel 4Bearbeiten

Sansa ist immer noch in tiefer Trauer um den Tod ihres Bruders, Robb, und ihrer Mutter, Catelyn. Die Versuche von Shae und Tyrion, sie wieder in die Normalität zurückzuführen, scheitern. Als sie sich in den Götterhain des Roten Bergfrieds zurückzieht, wird sie von Ser Dontos aufgesucht. Dieser schenkt ihr eine Halskette aus Amethysten, die angeblich seit mehreren Generationen im Besitz seiner Familie ist. Er bittet sie darum, die Halskette bei der königlichen Hochzeit zu tragen, um dem Hause Hollard ein letztes Mal Ehre zu bereiten. Sansa weiß jedoch nicht, dass Dontos in Wirklichkeit ein Agent von Petyr Baelish ist, der einen Komplott gegen den König schmiedet.[26]

Sansa wohnt der königlichen Hochzeit gemeinsam mit ihrem Gemahl bei. Während des Hochzeitsfrühstücks in den königlichen Gärten muss sie mit ansehen, wie Tyrions Geschenk (Ein Buch über die Targaryen-Könige) von Joffrey mit Witwenklage, seinem neuen Schwert aus valyrischem Stahl zerhackt wird. Dabei trifft sie besonders Joffreys Prahlerei, dass sich die Führung des Schwertes anfühlt als ob er Eddard Stark erneut hinrichten ließe. Die Trauung in der Großen Septe von Baelor verfolgt Sansa missmutig und lässt sich zu einer spöttischen Bemerkung hinreißen.

402 Sansa Olenna

Olenna entnimmt heimlich das Gift aus Sansas Kette.

Beim Hochzeitsessen sitzt Sansa gemeinsam mit ihrem Gemahl und den anderen Lennisters an einem Tisch, zur Linken des königlichen Paares. Lady Olenna kommt im Laufe der Feierlichkeiten auf sie zu und spendet ein paar tröstende Worte. Dabei entnimmt die Dornenkönigin ihr einen Kristall aus Dontos' Halskette, ohne dass Sansa dies bemerkt. Joffrey demütigt Sansa ein weiteres Mal auf der Hochzeit, indem er den Krieg der Fünf Könige durch ein Turnier ausgetragen von fünf Zwergen nachstellen und seine Gegner wie das Haus Stark in herabwürdigender Weise darstellen lässt. Sie muss zusehen, wie Joffrey Tyrion erniedrigt, indem er ihn zu seinem Mundschenk ernennt. Der König lässt seinen Kelch demonstrativ fallen und stößt ihn unter den Tisch, damit Tyrion sich auf den Boden bücken muss, um ihn wieder hervorzuholen. Sansa hilft ihm und reicht ihm den Kelch.

Als die Hochzeitstorte gebracht wird und Joffrey durch das Gift, das in Sansas Amethysten enthalten ist und heimlich in den Kelch gegeben wurde, stirbt, ergreift sie gemeinsam mit Ser Dontos die Flucht.[27] Lord Tywin ordnet die Goldröcke an, Sansa zu suchen und zu ergreifen. Diese eilt mit Dontos durch die engen Gassen von Königsmund, um vor den Männern der Lennisters zu flüchten. Dontos führt sie zu einem Boot, das sie aus der Stadt bringt. Sie fahren zu einer Galeere, die in der Schwarzwasser-Bucht bereits auf sie wartet, wo Petyr Baelish sie erwartet.

Auf dem Schiff angekommen, ordnet Petyr seine Männer an, Dontos zu töten, damit dieser den Aufenthalt von Sansa nicht gegen Gold verrät. Der entsetzten Sansa erklärt Petyr, dass Dontos all diese Gefälligkeiten nur gegen Gold machte. Auch sei die Halskette, die Dontos ihr schenkte, von Petyr angefertigt worden. Er erklärt ihr, dass sie jetzt in Sicherheit sei und man sich mit dem Schiff in Richtung Norden begeben wird. Er beabsichtigt nämlich, Sansas Tante Lysa Arryn zu ehelichen.[28] Versteckt in ihrer Schiffskabine ist Sansa klar geworden, dass Kleinfinger hinter Joffreys Tod steckt. Sie erfährt, dass auch sie durch die Kette in den Tod verwickelt war und als sie wissen will, warum Kleinfinger dies nach allem, was die Lennister ihm gegeben haben, getan hat, erfährt sie, dass Kleinfinger alle verwirren wollte und niemand ihn verdächtigen wird. Er ist bereit, alles zu riskieren, um zu bekommen, was er will. Außerdem wollten seine neuen Freunde Joffreys Tod. Dabei deutet er an, dass es sich dabei um die Tyrells handelt.[29]

Kleinfinger und Sansa erreichen Hohenehr, wo Lysa bereits auf sie wartet. Auf dem Weg zur Burg erklärte Petyr ihr, dass sie eine neue Identität annehmen müsse, um das Grüne Tal und sich selbst zu schützen. Sansa nimmt den Namen Alayne an und stellt sich fortan als Kleinfingers Nichte vor. War der Empfang in Hohenehr anfangs herzlich, so unterstellt Lysa Sansa in einem paranoiden Anfall von Eifersucht eine Affäre mit Petyr, der in dem Vorwurf gipfelt, sie sei von ihm schwanger. Sansa schafft es nur mit Mühe, Lysa zu überzeugen, sie sei in Petyrs Augen nichts als ein dummes kleines Mädchen und Lysa verspricht ihr, dass sie ihren Sohn Robyn heiraten soll, sobald sie Witwe durch Tyrions Hinrichtung geworden ist.[30]

407 Sansa Stark

Sansa baut Winterfell aus Schnee.

Sansa, die sehr unter Heimweh leidet, ist dabei ein Modell aus Schnee von ihrer Heimat Winterfell im Innenhof der Burg zu bauen. Als Robin Arryn, der schlecht erzogene Sohn Lysas, das Modell in einem Wutausbruch mutwillig zerstört, ohrfeigt Sansa ihn, woraufhin dieser wegrennt. Als ihr klar wurde, welchen möglicherweise folgenschweren Fehler sie machte, eilt Petyr herbei und ermuntert sie. Schließlich küssen sich die beiden flüchtig, ohne zu wissen, dass Lysa sie dabei, von den Terrassen des Burghofs aus, beobachtet. Im Thronsaal der Ehr macht die hysterische Lysa ihr nun heftige Vorwürfe und beginnt, sie zu beleidigen und schließlich drohend über das Mondtor zu halten. Petyr, der nun zur Hilfe kommt, nimmt Lysa und bläut ihr Vertrauen ein; nun steht sie am Mondtor, während Sansa in Sicherheit ist. Zudem wird durch den Dialog klar, dass es Lysa selbst, auf Bitten Petyrs, war, die ihren Ehemann Jon Arryn vergiftete. Schließlich gesteht Petyr seiner Ehefrau, dass er sein ganzes Leben lang nur eine Frau liebte, Catelyn Stark, Lysas Schwester. Konsequent stößt er die völlig brüskierte Lysa das Mondtor hinunter und rettet somit Sansa das Leben.[31]

408 Sansa Stark neu

Sansa präsentiert ihr neues Äußeres.

Sansa wird daraufhin zu dem Tod von Lysa befragt. Sie gibt sich - dem anwesenden Lord Yohn Rois und der Lady Anya Waynwald - als Sansa Stark zu erkennen und entlastet Petyr, der sie nur vor Lysa beschützen wollte. Dabei sagt sie jedoch aus, dass Lysa aus freien Stücken durch das Mondtor gesprungen sei und Lord Baelish noch versuchte, sie davon abzuhalten. Mit diesen Worten bricht sie in Tränen aus, hat sich jedoch mehr unter Kontrolle, als die anderen Anwesenden erkennen. Ihr ist es erstmals überzeugend gelungen, zu lügen und damit selbst ein agierender Charakter zu sein. Sansa veränderte seitdem ihr Äußeres und ähnelt nun immer mehr ihrer Mutter in ihrem Alter. Außerdem scheint sie merklich an Selbstvertrauen gewonnen zu haben.[32]

Staffel 5 Bearbeiten

Sansa begleitet gemeinsam mit Petyr Baelish Robin Arryn durch das Grüne Tal, welches nun unter Petyrs Regentschaft steht. Auf ihrer Reise kommen sie dicht an Brienne von Tarth und Podrick Payn vorbei, die sich auf der Suche nach ihr befinden.[33] Zu einer Begegnung kommt es jedoch erst in einem Gasthaus. Dort lehnt Sansa Briennes Schutz ab und zieht mit Kleinfinger weiter Richtung Winterfell.[34]

503 Sansa Kleinfinger

Kleinfinger erklärt Sansa seinen Plan.

Auf der Reise gesteht er ihr, dass er für sie ein Heiratsabkommen mit Roose Bolton abgeschlossen hat, welches sie als erstes ablehnt, dann aber doch mitreist, weil sie darin, auf Petyrs Anstoß hin, eine Chance auf Rache erkennt. In Winterfell angekommen, begrüßt sie, wenn auch wiederwillig, Roose Bolton, seine Ehefrau Walda und seinen Sohn, sowie ihren Verlobten, Ramsay.[35]

Während ihrer Zeit auf Winterfell, ohne Kleinfinger, trifft sie auf Verbündete, die sie immer noch als rechtmäßige Erbin von Winterfell anerkennen. In den Hundekäfigen trifft sie schließlich auf Theon, der, wie sie glaubt, ihre Brüder Bran und Rickon getötet hat.[36]

Als schließlich der Tag der Hochzeit zwischen ihr und Ramsay gekommen ist, wird sie von Myranda, Ramsays Geliebten, gewaschen und für die Hochzeit vorbereitet. Dabei versucht Myranda sie zu verunsichern und zu verängstigen. Sansa bewahrt jedoch Ruhe und erwidert, man könne sie nicht in ihrem Heim, Winterfell, beängstigen. Nach der Hochzeitszeremonie am Wehrholzhain - zu der sie von Theon geführt wird - wird sie gezwungen mit Ramsay ihre Hochzeitsnacht zu verbringen und somit ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Dabei befiehlt Ramsay Theon mitanzusehen, wie er Sansa vergewaltigt. Sie wird, darauf folgend, jede Nacht von Ramsay aufgesucht und vergewaltigt.[37]

510 Theon Sansa Sprung von der Burgmauer

Theon und Sansa springen von den Mauern von Winterfell.

Sansa versucht, während ihres Aufenthalts in Winterfell immer wieder mit Theon in Kontakt zu treten, damit er sie aus dieser "Hölle" rettet. Theon, der mittlerweile nach den Folterungen Ramsay Boltons an ihm nur noch "Stinker" genannt wird, ist allerdings psychisch instabil, da er ständig denkt, dass Ramsay Bolton ihn beobachtet und sich als jemand anderes ausgibt (z.B. Sansa), um seine Loyalität zu testen. So scheitert ein erster Fluchtversuch Sansas, was Ramsay veranlasst, eine von Sansas Sympathisantinnen lebendig zu häuten.[38] Bald darauf konfrontiert Sansa Theon, macht ihm Vorwürfe für den Mord an ihren Brüdern Bran und Rickon, sowie dem Scheitern des Fluchtversuchs und erzählt ihm, sie hätte ihn an Ramsays Stelle ebenfalls verstümmelt. In dieser Situation, hin- und hergerissen zwischen pathologischer Angst vor Ramsay und Schuldgefühlen gegenüber Sansa, gesteht Theon widerwillig, dass er nicht Bran und Rickon, stattdessen aber zwei Bauernjungen verbrannt hat.[39]

Am Tag der Schlacht zwischen dem Heer der Boltons und Stannis' restlicher Armee versucht Sansa auf eigene Faust einen Fluchtversuch zu starten. Dieser wird nur aufgrund schlechten Timings vereitelt. Sansa versucht deshalb unbemerkt auf ihr Zimmer zu gelangen, bevor jemand den Fluchtversuch bemerken kann. Jedoch ist es dafür zu spät. Myranda und Theon fangen sie auf der Mauer ab. Während Theon sie zum Zurückkehren auf ihr Zimmer zu überreden versucht, droht Myranda ihr. Sansa erwidert, sie würde lieber jetzt sterben, als weiter zu einem persönlichkeitslosen und leeren Wrack (worauf sie sich wohl auf Theon bezieht) zu verfallen. Myranda hingegen will sie nicht töten, sondern nur die Körperteile verstümmeln, die nicht der Zeugung eines Erben mit Ramsay dienen. Im letzten Augenblick hält Theon Myranda auf und tötet diese, indem er sie die Mauer hinunterstößt. Daraufhin bemerken Sansa und Theon, dass Ramsay jeden Moment zurückkehrt. Theon zieht sie mit sich mit; auf der Außenmauer stehend, nimmt sie seine Hand und springt mit ihm hinunter in den Schnee.[40]

Staffel 6 Bearbeiten

Sansa hat den Sprung von der Mauer Winterfells überlebt. Gemeinsam mit Theon ist sie nun auf der Flucht vor ihrem grausamen Ehemann Ramsay und trifft bei einem Kampf gegen die Ritter des Haus Bolton auf Brienne und Podrick, die ihre Verfolger töten. Sie willigt Briennes Schutzschwur ein.[41]

604 Jon Schnee und Sansa Stark wiedervereint

Sansa und Jon treffen sich wieder.

Mit Briennes und Podricks Hilfe gelangt Sansa schließlich zur Schwarzen Festung, wo der wiederbelebte Jon sie nach anfänglichem Unglauben über ihr plötzliches Erscheinen in die Arme schließt. Während eines gemeinsamen Essens trifft eine Nachricht von Ramsay Bolton ein, welcher Jon aufgrund seines Bundes mit den Wildlingen droht, Sansa von all seinen Soldaten vergewaltigen zu lassen. Sansa ermutigt Jon, mit Hilfe der Vasallen des Nordens, welche den Starks sicherlich noch immer treu ergeben sind, Winterfell zurück zu erobern.[42]

Sansa erhält eine Nachricht von Petyr Baelish, der um ein Treffen in Mulwarft bittet. Zusammen mit Brienne sucht Sansa ihn tatsächlich auf. Sie will in Erfahrung bringen, in welchem Umfang Baelish Kenntnis von Ramsays Charakter hatte. In der Tat bringt sie ihn dazu, sich zu verraten. Obwohl Baelish ihr die Unterstützung der Truppen des Grünen Tals anbietet, die bei Maidengraben lagern, überwiegen Sansas Wut und Enttäuschung, weshalb sie ablehnt. Dennoch erfährt sie von Baelish, dass ihr Onkel Brynden Tully Schnellwasser zurückerobert hat. Diese Information teilt sie mit Jon und Davos Seewert bei der Besprechung zum weiteren Vorgehen, verschweigt jedoch ihren Ursprung. Sie schickt Brienne nach Schnellwasser, um die Unterstützung des Hauses Tully zu ersuchen.[43]

Sansa, Jon und Davos ziehen durch den Norden, um Unterstützung zu gewinnen. nachdem sie die Wildlinge für sich gewinnen konnten, gelangen sie zur Bäreninsel, wo sie von der sehr jungen Lady Lyanna Mormont schroff empfangen werden. Weder Sansa, noch Jon können sie überzeugen, doch dann hebt Ser Davos ihre Vorzüge hervor, beschwört einen geeinten Norden und warnt vor der Bedrohung durch die Armee der Toten und Lady Mormont willigt ein. Im Gegensatz dazu verweigert ihnen Lord Robett Glauer die Gefolgschaft. So wächst ihre Armee nur sehr langsam. Trotz der weisen Ratschläge und den Überzeugungskünsten von Ser Davos, misstraut Sansa ihm weiterhin, während Jon ihn schätzt. Sansa drängt darauf weiter, nach Burg Cerwyn zu ziehen, doch Jon will so schnell wie möglich mit den vorhandenen Streitkräften gen Winterfell ziehen, bevor der nächste Schneesturm sie behindert. Von Jon unbemerkt schreibt Sansa einen Brief und versiegelt ihn mit dem Wappen des Hauses Stark, um zu zeigen, dass ihr Haus noch nicht tot ist.[44]

609 Petyr Baelish Sansa Stark

Sansa kommt mit den Rittern vom Tal um die Schlacht zu gewinnen.

Angesichts der zahlenmäßigen Unterlegenheit von Jons Streitmacht nimmt Sansa Baelishs Angebot schließlich doch an und die Ritter des Grünen Tals entscheiden die Zweite Schlacht um Winterfell zu Gunsten von Sansa und Jon. Im Anschluss ermordet Sansa Ramsay, indem sie seine ausgehungerten Hunde auf ihn Hetzt.[45]

Sansa begibt sich zum Götterhain, wo sie von Petyr Baelish aufgesucht wird. Sie merkt an, dass sie als kleines Mädchen sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als den Norden zu verlassen. Sie will von Kleinfinger erfahren, was er überhaupt will. Daraufhin erzählt er ihr, dass er davon träumt den Eisernen Thron zu besteigen, mit ihr an seiner Seite. Als er versucht sie zu küssen, weist sie ihn ab und will weggehen. Kleinfinger ruft ihr noch hinterher, dass er überall seine Treue zum Haus Stark verkünden lässt und dass der Norden sich hinter Sansa und nicht ihrem Bastardbruder Jon versammeln wird. Jon und Sansa haben alle Lords des Nordens, sowie die Ritter des Grünen Tals und das Freie Volk auf Winterfell versammelt. Nach einer Ansprache von Lyanna Mormont wird Jon Schnee zum König des Nordens erklärt und er blickt fragend nach Sansas Zustimmung. Sie lächelt ihn bestärkend an. Ihr Lächeln verschwindet jedoch als sie Kleinfingers kritischen Blick bemerkt.[46]

Staffel 7 Bearbeiten

701 Jon Sansa Davos

Sansa will auch die Familien der Verräter bestraft sehen.

Während einer Versammlung verkündet der neue König des Nordens, Jon Schnee, dass er die Häuser Umber und Karstark begnadigen will, da er die Kinder nicht für die Taten ihrer Väter verantwortlich macht. Sansa widerspricht ihm offen und fordert, dass der ganze Besitz der Verräter an treue Vasallen von Haus Stark gehen sollte. Wütend darüber, öffentlich in Frage gestellt zu werden, bringt Jon sie zum Schweigen. Im Anschluss wirft Sansa ihm vor, sich wie Joffrey zu verhalten. Jon ist entsetzt über den Vergleich, doch Sansa beruhigt ihn und nennt ihn einen guten König. Sie warnt ihn jedoch davor, die gleichen Fehler wie Ned und Robb zu begehen. Ihr Gespräch wird von Maester Wolkan unterbrochen, der eine Nachricht von Cersei Lennister hat. Cersei verlangt von Jon, sich nach Königsmund zu begeben und ihr die Treue zu schwören. Sansa erinnert Jon, dass er die Gefahr, die von Cersei ausgeht, durch seine Fokussierung auf den Nachtkönig unterschätzt. Sie warnt ihn, dass Cersei noch jeden ihrer Feinde vernichtet hat. Jon stellt daraufhin fest, dass Sansa Cersei zu bewundern scheint.[47]

701 Sansa Stark und Petyr Baelish

Kleinfinger versucht vergeblich Sansa zu manipulieren.

Sansa beobachtet Brienne von Tarth und Podrick Payn beim Schwertkampf. Sie wird von Kleinfinger aufgesucht, der von ihr wissen will, ob sie glücklich ist und ob ihr etwas fehlt. Sansa durchschaut seine Versuche, sie zu manipulieren und erwidert, ihr fehle momentan nur Ruhe und Frieden. Das Auftauchen von Brienne und das Abwinken von Sansa veranlasst Baelish schließlich zu gehen.[47]

Tyrion Lennister hat Jon eine Einladung nach Drachenstein geschickt, um sich Daenerys Targaryen anzuschließen. Sansa ist strikt dagegen, doch muss sie zugeben, dass Tyrion sie immer gut behandelt hat und eigentlich vertrauenswürdig ist. Davos wirft ein, dass die Drachen nützlich im Kampf gegen die Weißen Wanderer wären. Ein weiterer Brief, diesmal von Samwell Tarly, bringt Jon endgültig zu dem Entschluss, sich nach Drachenstein auf den Weg zu machen.[48]

702 Sansa Stark

Sansa erfährt von ihrer Regentschaft.

Er ruft die Lords des Nordens zusammen, um ihnen seinen Entschluss mitzuteilen. Besonders Lord Yohn Rois und Lord Robett Glauer zweifeln daran, dass man einer Targaryen trauen sollte. Lyanna Mormont erinnert Jon, dass er im Norden gebraucht wird, doch Jon meint, dass sie es ohne Verbündete nicht schaffen können, den Norden zu retten. In einem letzten Versuch, ihren Bruder umzustimmen, bittet Sansa ihn, einen Anderen an seiner Stelle zu schicken, doch Jon meint, dass er als Gleichberechtigter dort auftauchen muss. Sansa wird wütend und wirft ihm vor, sein Volk im Stich zu lassen. Doch Jon versichert ihr, er würde den Norden in gute Hände geben, in ihre. Sansa ist völlig überrascht und nickt dann aber, um ihr Einverständnis zu geben. Sie winkt ihm bei seinem Aufbruch hinterher und wird dabei von Kleinfinger beobachtet.[48]

703 Sansa Bran

Bran und Sansa sind wiedervereint.

Sansa organisiert umsichtig die Vorbereitungen für den Winter auf Winterfell. Lord Baelish flüstert ihr unentwegt ein, dass sie stets alle erdenklichen Möglichkeiten in ihrem Kopf immer und immer wieder durchspielen soll, um nie überrascht zu werden. Gerade in diesem Moment wird sie zum Tor gerufen. Dort trifft sie völlig unerwartet auf ihren Bruder Bran. Im Götterhain unterhalten sie sich ungestört. Sie sieht in Bran den Lord von Winterfell (als letzter ehelicher Sohn von Eddard Stark), was Bran jedoch verneint, da er jetzt der Dreiäugige Rabe sei. Sansa versucht dies zu verstehen und bekommt von Bran eine kleine Kostprobe seiner Fähigkeiten, als er sich an Sansas Vermählung mit Ramsay vor dem Herzbaum erinnert, obwohl er nicht anwesend war. Dies beunruhigt Sansa und sie lässt ihn im Götterhain allein zurück.[49]

Zwei Torwächter suchen Sansa auf, um ihr mitzuteilen, dass jemand sich als ihre Schwester versucht hat auszugeben und dann weg gerannt ist. Als die beiden Ser Rodrik Cassel und Maester Luwin erwähnen, weiß Sansa, dass es ihre echte Schwester ist und wo sie sie finden kann.

704 Arya und Sansa (1)

Die Schwestern sehen sich nach langer Zeit vor dem Grab ihres Vaters wieder.

Wie erwartet, findet Sansa Arya vor dem Grab ihres Vaters. Zum ersten Mal seit der Verhaftung ihres Vaters stehen sich die beiden gegenüber und umarmen sich. Als Sansa Arya tadelt, sie hätte eben nicht weglaufen sollen, kontert Arya, Sansa brauche bessere Wachen. Arya stellt fest, dass Jon Sansa die Verantwortung übertragen hat und Sansa versichert ihr, dass ihr Bruder sich noch mehr über das Wiedersehen mit Arya freuen wird als über das ohnehin schon emotionale Wiedersehen mit ihr. Mit Bedauern merkt Arya, dass die Statue in der Krypta ihrem Vater nicht sonderlich ähnelt. Sansa stellt daraufhin fest, dass alle, die Ned kannten, tot sind, außer ihnen. Auf Aryas Nachfrage bezüglich ihrer Beteiligung an Joffreys Tod gibt Sansa zu, nichts damit zu tun zu haben. Arya erzählt ihr daraufhin von ihrer Todesliste, was Sansa mit einem Lachen zur Kenntnis nimmt und nicht sonderlich ernst zu nehmen scheint. Sie stellen fest, dass sie beide Schweres durchgemacht haben, ihre Geschichten aber noch nicht zu Ende sind.

Gemeinsam suchen sie Bran auf, der wieder im Götterhain in seinem Rollstuhl sitzt. Wie schon bei Sansa, weiß Bran, wo Arya war und dass diese eigentlich nach Königsmund wollte, um Cesei von ihrer Liste zu streichen. Sansa scheint klar zu werden, dass diese Liste doch kein Scherz ist. Als Bran ihnen den Dolch aus valyrischem Stahl zeigt, ist Sansa besorgt, da sie vermutet, dass Kleinfinger etwas plant, da er niemals ein so kostbares Geschenk ohne Hintergedanken machen würde. Sie wundern sich, wer für das Attentat damals auf Bran verantwortlich war und den Dolch ursprünglich besessen hat.

Gemeinsam mit Lord Baelish diskutiert Sansa ihre Pläne, das Getreide des Nordens in Winterfell zu lagern, als sie auf den Kampf zwischen ihrer Schwester und Brienne von Tarth aufmerksam wird. Geschockt wird sie Zeuge von Aryas tödlichem Geschick im Kampf. Ihre Reaktion wird dabei von Kleinfinger genau beobachtet. Nach dem Kampf geht sie beunruhigt schnell davon.[50]

Sansa hört sich die Beschwerden der Lords des Nordens und des Grünen Tals an. Sie beschweren sich über den König des Nordens Jon Schnee, da sich dieser nicht im Norden befindet. Yohn Rois meint, sie hätten lieber Sansa wählen sollen anstatt Jon. Sansa verteidigt Jon allerdings, dass er das tut, was er für richtig hält. Sie entdeckt Arya, die die Halle betreten hat. Sansa begibt sich zu ihren Gemächern. Arya folgt ihr und gibt an, dass es sich hierbei um die ehemaligen Gemächer ihrer Eltern handelt. Sansa scheint dies aber egal zu sein. Arya meint, Sansa hätten schon immer schöne Dinge gefallen, da sie Sansa ein Gefühl von Überlegenheit geben würden. Die Lords hätten Jon beleidigt und Sansa hätte nichts dagegen getan. Sansa verteidigt sich damit, dass sie sich als Lady die Meinungen der anderen anhören muss. Jon würde sonst seine Armeen verlieren. Arya schlägt vor, sie zu töten, wenn sie dies tun. Allerdings überzeugt man damit keine Menschen, zusammen zu arbeiten, wie Sansa sagt. Arya erzählt, dass, falls Jon nicht zurück kommt, sie ihre Unterstützung braucht. Dann würde Sansa das erreichen, was sie eigentlich will. Sansa ist entsetzt und fragt, wie sie so etwas nur denken kann. Arya meint, dass Sansa jetzt gerade daran denken würde, auch wenn sie es nicht möchte. Der Gedanke würde einfach nicht verfliegen. Sansa gibt an, dass sie noch etwas zu tun habe, weshalb Arya sich verabschiedet und den Raum verlässt.[51]

706 Arya und Sansa

Sansa und Arya sehen auf den Übungshof herab.

Arya und Sansa Stark sehen von oben auf den Übungshof herab und Arya erinnert sich, wie Bran einst seinen Bogen dort vergessen hat und dass er großen Ärger von Ser Rodrik Cassel bekommen hätte, hätte dieser es bemerkt. Es gab noch einen Pfeil, der im Ziel steckte, und Arya hatte sich sowohl Pfeil als auch Bogen genommen. Immer wieder versuchte sie, die Mitte der Zielscheibe zu treffen und immer wieder musste sie zurück und den Pfeil holen. Nachdem sie es nach dem 20. oder sogar erst 50. Versuch geschafft hatte zu treffen, hat sie gehört, wie jemand klatschte. Ned hatte sie von der Stelle, an der die beiden gerade stehen, beobachtet und auch, wenn Arya es als Mädchen eigentlich nicht durfte, hat ihr Vater sie für ihren Erfolg angelächelt. Dadurch wusste sie, dass die Regeln und nicht ihr Verhalten falsch waren. Sie wirft ihrer Schwester vor, dass sie den Lennisters bei seiner Ermordung geholfen hat.

705 Brief Sansa an Robb

Der verhängnisvolle Brief an Robb.

Sansa ist entsetzt und Arya rollt den Brief, den sie aus Kleinfingers Kammer gestohlen hat, auseinander. Sie liest ihrer Schwester den Brief vor, in dem Sansa Robb von der Verhaftung ihres Vaters erzählt, da dieser ihren „geliebten“ Joffrey verraten habe und dass er vor Joffrey knien soll, um wieder den Frieden zwischen den Häusern herzustellen. Sansa verteidigt sich damit, dass sie gezwungen wurde, den Brief zu schreiben. Arya will wissen, ob Sansa dafür gefoltert wurde. Sansa fleht sie an, zu verstehen, dass sie ein Kind war und dachte, es wäre der einzige Weg, Ned zu retten. Daraufhin wirft Arya ihr ihre Dummheit, den Lennister zu vertrauen, vor und dass sie sich daran erinnert, wie Sansa im hübschen Kleid und edler Frisur daneben stand, als ihr Vater hingerichtet wurde. Sansa ist überrascht, dass Arya dort war und wirft ihrer Schwester entgegen, sie habe ebenfalls nichts getan. Sie ist außer sich vor Wut und meint, Arya sollte eher vor Dankbarkeit auf die Knie gehen, da sie es letztendlich war und nicht Jon oder Arya, die die Schlacht der Bastarde gewonnen hat und ihr Zuhause zurück nehmen konnte. Sie will wissen, wo Arya überhaupt die ganze Zeit über war und Arya erklärt, sie habe trainiert. Sansa meint, sie habe Dinge durchlitten, die Arya sich nicht einmal vorstellen könne und auch niemals überlebt hätte. Sie sorgt sich, was Arya jetzt mit dem Brief vorhat. Diese weiß es noch nicht genau und meint, Sansa habe eh nichts zu befürchten, da dieser Brief noch kein Verbrechen sei und Jon es verstehen würde. Arya schlussfolgert, dass ihre Schwester letztendlich die Reaktionen ihrer Vasallen fürchtet und dass sie gegenüber Lyanna Mormont wohl kaum argumentieren könne, dass sie nur ein Kind gewesen ist. Sansa versucht, Arya zu beruhigen und meint, sie sei wütend und dass Wut Leute zu schlechten Taten verleiten könne. Arya verabschiedet sich mit dem Hinweis, dass Angst dieselbe Wirkung habe und sie Wut vorziehe.

Sansa will von Petyr Baelish wissen, woher Arya den Brief hat, doch Kleinfinger gibt sich ahnungslos. Sansa ist besorgt, dass 25.000 ihrer Leute sie verlassen werden, da diese Jon und nicht ihr loyal sind, falls der Brief bekannt wird. Kleinfinger fängt an, ihr zu schmeicheln und erwähnt, dass einige sie bevorzugen würden. Sansa ist sich jedoch sicher, dass sie von diesen Leuten genauso leicht verraten werden könnte, wie sie es mit Jon vorhaben. Wenn diese Männer von dem Brief erfahren würden, würde Jon ihrer Meinung nach bei seiner Rückkehr keine Armee mehr haben. Kleinfinger versichert, dass ihre Schwester sie nicht verraten würde und dass Brienne von Tarth beiden Schwestern zur Treue verpflichtet sei und sollte eine die andere hintergehen, würde diese eingreifen. Maester Wolkan übergibt Sansa eine eilige Botschaft, in der sie nach Königsmund eingeladen wird. Sie teilt Brienne mit, dass diese an ihrer Stelle gehen soll, da Sansa sich weigert, nach Königsmund zu gehen, solange Cersei Königin ist. Brienne will Sansa nicht verlassen, da sie fürchtet, Kleinfinger habe all ihre Soldaten längst bestochen. Sie will Podrick Payn zu Sansas Schutz da lassen, doch Sansa ist sich sicher, keinen Beschützer in ihrem Zuhause zu brauchen und lässt keine Widerrede zu und rät Brienne schnell aufzubrechen, um es rechtzeitig zu schaffen.

706 Arya Sansa 4

Arya spielt mit Sansa das Spiel der Gesichter.

Sansa betritt heimlich die Kammer ihrer Schwester und durchsucht diese. Sie findet Aryas Reisetasche, in welcher sich ihre Gesichter befinden. Entsetzt blickt sie auf Walder Freys Gesicht und merkt dabei nicht, dass Arya hinter ihr steht. Erschrocken fährt sie herum und will wissen, was sie da gefunden hat. Arya erklärt ihr, dass dies ihre Gesichter sind und sie sie durch ihre Ausbildung zum Gesichtslosen in Braavos erhalten hat. Sansa versteht nicht, was ihre Schwester ihr damit sagen will. Arya fordert sie auf, das Spiel der Gesichter zu spielen. Arya fängt an und als Erstes will sie wissen, was Sansa über Jon als König denkt und ob nicht jemand anderes über den Norden herrschen sollte. Sansa geht nicht darauf ein und drängt Arya, ihr zu sagen, was die Gesichter zu bedeuten haben. Arya antwortet ihr, dass beide in ihrer Kindheit jemand anderes sein wollten. Sansa wollte Königin werden, während Arya davon geträumt hat, ein Ritter zu sein. Keine von beiden ist das geworden, was sie wollten. Doch nun hat Arya die Fähigkeit, jede Person zu werden, sogar ihre Schwester. Sie greift den Dolch aus valyrischem Stahl und nähert sich ihrer Schwester bedrohlich. Anstatt ihre Schwester zu töten, gibt sie ihr den Dolch und geht. Sansa bleibt verängstigt zurück.[52]

707 Sansa Bran

Sansa richtet über Kleinfinger.

Sansa befiehlt, dass Arya in die große Halle von Winterfell gebracht wird, welche voller Soldaten ist. Am großen Tisch sitzen Sansa und Bran. Sansa fragt jedoch zur Überraschung aller nicht Arya, was sie zu ihrem Verrat zu sagen hat, sondern Petyr Baelish. Dieser, sichtlich geschockt, streitet alle Vorwürfe ab, wird jedoch von Sansa durch immer mehr Fragen und Fakten beschuldigt. Sie beschuldigt ihn, Lysa und Jon Arryn ermordet zu haben, um die Macht über das Tal von Arryn zu ergreifen. Sie beschuldigt ihn weiterhin, ihren Vater gemeinsam mit Cersei und Joffrey Baratheon mit falschen Beschuldigungen des Verrats hintergangen und ermordet zu haben. Als Petyr alles abstreitet und meint, sie haben keine Zeugen, beschreibt Bran, wie er Ned das Messer an die Kehle gehalten hat. Arya erinnert an seine Lügen gegenüber ihrer Mutter, der Dolch aus valyrischem Stahl gehöre Tyrion. Sansa kommt auf das Spiel zu sprechen, das er ihr gerade erst beigebracht hat und dass ihr dadurch klar geworden ist, dass er Arya und sie genauso aufeinander hetzen wollte, wie er es mit Lysa und Catelyn getan hat. In seiner Verzweiflung wendet er sich an Yohn Rois und befiehlt ihm, ihn zurück ins Grüne Tal in Sicherheit zu bringen. Doch Lord Rois lehnt kalt ab. Er versucht, sich durch seine Liebe zu Sansa und ihrer Mutter aus allem herauszureden und wirft sich vor ihr auf die Knie. Selbst die Zwangsehe mit Ramsay Bolton verteidigt er.

Sansa weist Arya an, Baelish hinzurichten. Arya geht auf Baelish zu, stellt sich vor ihn und schneidet ihm mit einem Hieb seines eigenen Dolches die Kehle auf.

707 Arya Sansa Burgmauer

Arya und Sansa an der Burgmauer von Winterfell.

Beide stehen daraufhin an der Burgmauer. Sansa sagt, sie würde Petyr in der Sache glauben, dass er sie geliebt hat. Sie meint, Arya hätte das Richtige getan. Laut Arya hätte Sansa das Richtige getan, da sie nur der Scharfrichter gewesen ist. Arya meint, sie könne nie eine bessere Lady von Winterfell sein, daher musste sie etwas anderes werden. Sie hätte die Dinge nie ertragen, die Sansa durch Joffrey Baratheon und Ramsay Bolton ertragen musste. Sansa jedoch ist der Meinung, dass Arya diese Dinge durchaus ertragen hätte, weil sie der stärkste Mensch sei, den sie kenne. Arya meint, dass dies das Netteste sei, was Sansa jemals zu ihr gesagt habe. Sie soll sich allerdings nicht daran gewöhnen, da sie, laut Sansa, immer noch eigenartig und nervig sei. Arya fängt an, über ihren Vater zu sprechen und meint, dass sie im Winter aufeinander aufpassen müssen, woraufhin Sansa ihren Vater zitiert "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt". Beide vermissen ihren Vater.[53]

Staffel 8Bearbeiten

Sansa empfängt ihren Bruder Jon und die Drachenkönigin Daenerys Targaryen auf Winterfell. Sie unterhalten sich kurz und Sansa sagt ihr, dass Winterfell ihr gehöre. Bran unterbricht das Gespräch und meint, dass dafür keine Zeit sei, da der Nachtkönig den Drachen Viserion hat.

In der Großen Halle von Winterfell versammeln sich die anwesenden Lords. Sansa erklärt ihren Befehl, alle Bannermänner nach Winterfell gerufen zu haben. Der junge Ned Umber wird losgeschickt, seine Heimat den Letzten Herd zu evakuieren und alle nach Winterfell zu bringen. Dafür benötigt er allerdings mehr Ressourcen, welche ihm bewilligt werden. Jon befiehlt daraufhin auch die Burgen der Nachtwache zu evakuieren. Maester Wolkan macht sich sofort auf Raben zu schicken und nennt dabei Jon "Euer Gnaden". Lyanna Mormont beschwert sich und macht Jon Vorwürfe darüber, dass er das Knie vor der Drachenkönigin gebeugt hat. Auch die anderen Nordmänner machen ihren Unmut über die neue Königin deutlich. Jon verteidigt sich, dass er anders den Norden nicht hätte beschützen können und dass er sich für den Norden und gegen die Krone entschieden hat. Als Tyrion eingreift und erwähnt, dass die Lennister-Armee ebenfalls zur Unterstützung in den Norden zieht, wird die Unruhe noch größer. Sansa will verärgert wissen, wie sie alle ernähren sollen, da die Vorräte für so ein riesiges Heer nicht ausreichen werden. Auch macht sie sich Sorgen, wovon sich die Drachen ernähren werden.

Sansa unterhält sich draußen mit Yohn Rois, als Tyrion Lennister vorbei kommt. Sie schickt Lord Rois weg und unterhält sich mit Tyrion. Sie entschuldigt sich für ihr Verschwinden nach dem Tod von Joffrey. Beide unterhalten sich über Cerseis Versprechen, ihre Armee zur Unterstützung in den Norden zu entsenden. Sansa macht abschätzig deutlich, dass sie an dem Versprechen zweifelt. Sie hielt Tyrion einst für den schlauesten Mann und könnte nicht glauben, dass er den Worten seiner Schwester vertraut.

Später erhält Sansa eine Nachricht von Lord Glauer, der zurück nach Tiefwald Motte gezogen ist, da er die neue Königin nicht akzeptiert. Sansa fragt Jon, ob er das Knie nur aus Liebe zu Daenerys gebeugt hat. Jon antwortet nicht darauf.[54]

In der Großen Halle muss sich Jaime Lennister vor Sansa, Daenerys und Jon für seine Taten verantworten. Sansa beschuldigt ihn wegen seines Angriffes auf ihren Vater, allerdings bereut er nichts, da er dies für sein Haus getan hat und Krieg herrschte. Brienne legt ein gutes Wort für Jaime ein, weshalb Sansa Jaime gestattet auf Winterfell zu bleiben, da sie auf Briennes Wort vertraut.

Sansa plant mit Yohn Rois die Verteidigung der Burg. Als Daenerys um ein Gespräch bittet, schickt er ihn weg. Die beiden unterhalten sich über Sansas Entscheidung, auf Briennes Wunsch hin Jaime Lennister zu vergeben und über Tyrion als Hand der Königin. Daenerys spricht ihre Gemeinsamkeiten als Frauen, die sich in der von Männern geführten Welt durchsetzen konnten, an. Sie will wissen, was Sansa gegen sie hat. Es stellt sich heraus, dass Sansas Misstrauen vor allem an Jons Liebe zu Daenerys liegt. Sansa glaubt, dass er nicht mehr klar denken und einfach von Daenerys manipuliert werden kann. Daenerys ist jedoch überzeugt, dass es anders herum ist, da sie für Jon ihren sehnlichsten Wunsch nach dem Eisernen Thron nach hinten gestellt hat und in den Norden gezogen ist. Daraufhin entschuldigt sich Sansa dafür, dass sie Daenerys nicht für ihre Unterstützung gedankt hat, sie will aber auch wissen, was aus dem Norden wird, falls sie es alle überleben. Daenerys zögert zu antworten und wird von Maester Wolkan unterbrochen, der sie über die Ankunft von Theon Graufreud und seinen Männern unterrichtet.

802 Sansa Theon

Theon und Sansa fallen sich in die Arme.

Theon spricht vor Daenerys und Sansa und berichtet, dass er seine Schwester befreit hat und diese auf den Weg zu den Eiseninseln ist, um sie im Namen von Daenerys einzunehmen. Theon wünscht allerdings für Winterfell zu kämpfen. Sansa ist sichtlich gerührt und sie nehmen sich in die Arme.

Sansa ist bei dem Kriegsrat anwesend, wo sie ihre Strategie für die bevorstehende Schlacht besprechen. Später sitzt Sansa gemeinsam mit Theon im Hof und isst etwas.[55]

Gemeinsam mit ihrer Schwester Arya steht Sansa auf den Burgmauern von Winterfell und beobachtet die Vorbereitungen. Als die Lage sich zuspitzt, übergibt Arya ihr einen Dolch aus Drachenglas. Sansa meint sie wisse nicht, wie man einen Dolch benutzt, woraufhin Arya ihr erklärt, dass sie die Wiedergänger mit dem spitzen Ende durchbohren muss. Sansa begibt sich danach in die Krypta zu den anderen.

803 Sansa Tyrion

Sansa und Tyrion unterhalten sich.

In der Krypta unterhält sie sich mit Tyrion. Er meint, dass wenn sie jetzt oben wären eventuell etwas beobachten können, was ihnen weiter hilft, wie damals bei der Schlacht am Schwarzwasser. Sansa behauptet jedoch, dass sie nichts tun können und dass es das heldenhafteste wäre, dies zu akzeptieren. Tyrion meint daraufhin, sie hätten verheiratet bleiben sollen. Sansa gibt das Kompliment zurück, da er - wie sie meint - der beste ihrer Männer gewesen sei. Die Ehe würde aber ohnedies aufgrund ihres Loyalitätskonfliktes nicht halten, da Tyrion der Drachenkönigin treu wäre. Missandei steht auf und behauptet, dass sie ohne die Drachenkönigin wirklich weniger Probleme hätten, weil sie dann schon tot wären.

Der Nachtkönig belebt in der Schlacht um Winterfell die gefallenen Kämpfer wieder, wodurch ebenso die in der Krypta ruhenden verstorbenen Starks lebendig werden. Dabei sterben einige Frauen und Kinder. Sansa versteckt sich mit Tyrion hinter einem der Gräber. Sie zieht ihren Dolch und die beiden schauen sich in die Augen. Tyrion küsst ihre Hand und die beiden rennen los. Sie rennen von Grab zu Grab, um den Wiedergängern zu entgehen. Die beiden stoßen auf die anderen Überlebenden und verstecken sich. Nach dem Tod des Nachtkönigs gehen alle Wiedergänger zu Boden und sie sind wieder sicher.[56]

804 Verbrennung

Die Bestattung der Toten.

Nach dem Sieg bei der Schlacht gegen die Weißen Wanderer bestatten die Überlebenden die gefallenen Männer und Frauen. Sansa verabschiedet sich ein letztes Mal von Theon, der in der Schlacht gefallen ist. Sie legt ihm einen Anstecker mit dem Wappen des Hauses Stark auf die Brust, nimmt ihn so posthum (wieder) in das Haus Stark auf und verzeiht ihm - ebenso wie Bran kurz vor Theons Tod - seinen Verrat an den Starks. 

804 Sansa Sandor

Sansa und Sandor unterhalten sich.

Nach der Bestattung feiern alle ein großes Fest in der Halle von Winterfell. Nachdem alle anstoßen und trinken schaut Sansa kritisch zu Daenerys rüber und verlässt ihren Platz. Sansa beobachtet, wie ein Dienstmädchen sich zu Sandor Clegane setzt und ihn versucht zu verführen, allerdings verscheucht er sie. Sansa setzt sich danach zu ihm. Sie unterhalten sich und Sansa erzählt ihm, wie sie Ramsay Bolton von Bluthunden zerfleischen ließ, wobei Sandor lachen muss. Er behauptet, dass sie all dies - er meint das Benutztwerden durch Kleinfinger und Ramsay - nicht hätte durchmachen müssen, wenn sie damals mit ihm aus Königsmund geflohen wäre. Sie nimmt seine Hand und meint, dass sie, falls sie dies damals gemacht häte, heute immer noch ein kleiner Vogel wäre.

Es kommt zu einer Besprechung der militärischen Lage, um sich mit vereinten Kräften auf die letzte Schlacht gegen Cercei vorzubreiten. Grauer Wurm berichtet, dass ungefähr die Hälfte der Unbefleckten bei der Schlacht um Winterfell getötet wurde. Yohn Rois bestätigt ebenfalls, dass ungefähr die Hälte der Ritter des Grünen Tals gestorben seien. Die Dothraki mussten ebenfalls große Verluste erleiden. Daenerys will sofort nach Königsmund aufbrechen, um Cersei vom Thron zu stürzen. Sansa bittet allerdings darum ein wenig zu warten, da viele Soldaten noch erschöpft und verletzt seien und sich erst ausruhen müssen. Daenerys jedoch will keinesfalls warten und möchte sofort kämpfen. Jon sichert ihr die Armee des Nordens zu, was Sansa und Arya sichtlich ärgert. Die Beratung ist zu Ende und alle verlassen den Raum, Jon wird dabei jedoch von Arya aufgehalten, da sie etwas zu klären haben.

804 Jon Sansa Arya Bran

Jon wird zur Rede gestellt.

Arya und Sansa eröffnen ihm, dass sie seiner Königin nicht vertrauen würden. Jon meint, wenn Arya so engstirnig bleibt, würde sie nie Verbündete bekommen. Arya meint sie seien die letzten Starks und müssen einander vertrauen. Jon behauptet, er sei nie ein Stark gewesen, woraufhin Sansa und Arya meinen, dass er für sie immer ein "echter" Bruder war und nie ein "Bastard-Bruder". Von Bran erfahren an dieser Stelle die Stark-Schwestern von der wahren Abstammung Jons, mit der Auflage, dieses Geheimnis nicht weiter zu erzählen.

Auf der Mauer von Winterfell unterhalten sich Sansa und Tyrion über Daenerys. Sie sieht ihm an, dass er Angst vor ihr hat. Er verteidigt sich und meint, dass jeder Herrscher etwas Angst verbreiten müsse. Sansa fragt ihn daraufhin, was wäre, wenn es  einen besseren Anwärter auf den Thron geben würde. Obwohl sie geschworen hatte, es nicht zu verraten, erzählt sie Tyrion von Jons Abstammung und seinem größeren Anspruch auf den Eisernen Thron.[57]

806 Arya Bran Sansa

Der Rat in der Drachengrube.

Nach der Schlacht um Königsmund - es ist offensichtlich einige Zeit vergangen - wird Tyrion von Grauer Wurm als Gefangener in die Drachengrube geführt. Dort sind die hohen Lords und Ladies von Westeros versammelt. Im Rat anwesend sind: Sansa, Bran, Arya, Asha Graufreud, Ser Brienne, Ser Davos, Lord Gendry Baratheon, Lord Yohn Rois, Lord Robin Arryn, Lord Edmure Tully, Lord Une, Samwell Tarly und der neue Fürst von Dorne. Sansa erkundigt sich nach Jon, der ja - als Mörder der Drachenkönigin - ebenfalls ein Gefangener der Unbefleckten ist. Grauer Wurm antwortet, dass er über Jons Schicksal entscheiden würde, da den Unbefleckten jetzt die Stadt gehöre. Sansa droht ihm daraufhin, schließlich würden tausende Nordmänner vor den Toren der Stadt warten. Asha stellt sich auf die Seite von Grauer Wurm und bleibt bei ihrem Treuegelöbnis gegenüber Daenerys. Schließlich fordert Asha Jons Hinrichtung, woraufhin Arya droht, ihr mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden, wenn sie noch einmal darüber sprechen würde. Davos versucht den Streit zu schlichten: Er dankt Grauer Wurm und den Unbefleckten für deren Hilfe bei der Schlacht gegen die Untoten und schlägt vor, dass sie in die Weite reisen, um dort ein neues Leben anzufangen. Grauer Wurm will jedoch keine Bezahlung, sondern Gerechtigkeit für die Ermordung von Daenerys. Laut Tyrion habe Grauer Wurm dies aber nicht zu entscheiden, sondern der neue König oder die neue Königin der Sieben Königslande.

Die Lords und Ladys schauen sich an, als sich plötzlich Lord Edmure erhebt und sich als neuer König anbietet. Sansa fordert ihn jodoch mit einem herrischen Blick auf, sich wieder hinzusetzen. Daraufhin schlägt Samwell vor, dass der König oder die Königin in Zukunft nicht von allen - also vom Adel und vom Volk - gewählt werden solle. Naturgemäß findet auch diese Idee wenig Anklang und die Lords und Ladies lachen durchwegs darüber. Laut Tyrion vereinen Geschichten die Leute und wer habe bessere Geschichten als Bran, "der Gebrochene"? Sansa wendet ein, dass Bran keine leiblichen Nachkommen haben werde. Tyrion entgegnet, dass dies nicht schlimm sei, da die Kinder von Königen oft Tyrannen werden, wie man an Joffrey Baratheon/Lennister sehen konnte. Von nun an solle der neue König / die neue Königin immer mittels Wahl bestimmt werden, und nicht durch Erbschaft. Tyrion fragt Bran, ob er der Wahl zustimmen würde, woraufhin er die Gegenfrage stellt, weshalb er wohl sonst den weiten Weg gegangen wäre. Die Anwesenden stimmen dem nach und nach zu, jedoch fordert Sansa die Unabhängigkeit des Nordens, bevor sie zusagt. Somit wird Bran Stark zum König der sechs Königslande ausgerufen. 

806 Krönung 2

Sansa wird gekrönt.

Sansa wartet gemeinsam mit König Bran und Arya am Hafen von Königsmund auf Jon Schnee, der seine Abreise zur Mauer antreten muss - dies ist seine "Strafe" für die Ermordung von Daenerys und ein Entgegenkommen gegenüber den Unbefleckten. Sansa bittet dabei um Vergebung, da sie Jon nicht vor der Mauer retten konnte. Er vergibt ihr jedoch und meint, dass der Norden dank ihr endlich frei sei.

Zurück im Norden wird Sansa zur neuen Königin des Nordens gekrönt und regiert das nun unabhängige Königreich des Nordens.[58]

Charakter & ErscheinungBearbeiten

Die älteste Tochter des Hauses Stark ist zunächst der Inbegriff einer edlen Lady: feminin, idealistisch eingestellt, vornehm, wohl erzogen, höflich, distanziert, brav aber auch teils naiv, bereit ein standesgemäßes Leben zu führen und eine gute Näherin. Ihr Charakter widerspricht somit - zumindest oberflächlich betrachtet - dem ihrer jüngeren Schwester Arya. Ihre Persönlichkeit gewinnt jedoch, mit dem Fortschreiten der Handlung und den Erfahrungen, die sie in Königsmund, auf der Ehr und in Winterfell sammelt, an Tiefe.

Sansa Stark kann in den ersten drei Staffeln der Serie eine kindliche Naivität und Passivität vorgeworfen werden. So schlägt sie beispielsweise zwei Angebote (eines von Sandor Clegane und eines von Petyr Baelish) zum Verlassen der Hauptstadt aus unterschiedlichen Gründen aus. Auch erkannte sie den unberechenbaren, grausamen Charakter Joffreys deutlich später als ihre Schwester Arya. Spätestens jedoch seit ihrer Flucht aus Königsmund (im Zuge der Purpurnen Hochzeit) beginnt sich ihre Persönlichkeit zu verändern. Sie wird scharfsinniger, klüger und ihr gelingt es nun auch überzeugend zu ihrem eigenen Vorteil zu lügen. Trotzdem lässt sich in der vierten und fünften Staffel erkennen, dass sie noch sehr unter dem Einfluss ihres Mentors Petyr Baelish steht.

Mit der Vermählung zwischen ihr und Ramsay beginnt für Sansa ein neuer Leidensweg. Jedoch verhält sie sich in der Ehe auch sehr mutig. Beispielsweise bestreitet sie gegenüber Ramsay die Rechtmäßigkeit dessen Legitimierung durch Tommen I., von der letztendlich Ramsays Position abhängt. Auch in den Geschehnissen in der Schlacht um Winterfell, nicht zuletzt dem Sprung von der Mauer, lässt sich ihre Tapferkeit erkennen.

In jedem Fall muss man Sansa Stark zurechnen, dass sie als Geisel von zwei der grausamsten Charaktere in Game of Thrones bis jetzt überlebte. Mag dies vielleicht auf ihre Bedeutung als 'Schlüssel des Nordens' zurückgehen; so ist Sansa doch eine Überlebenskünstlerin.

702 Sansa

Sansa ähnelt mit ihren Haaren Cersei.

Sansa hat die Angewohnheit ihre Frisur je nach der Person zu tragen, die sie gerade bewundert. In der ersten Staffel trägt sie ihre Haare eher im einfachen Stil, der im Norden üblich ist. Sie ändert ihre Haare in Königsmund zu einer eher südländischen Frisur. Als sie Margaery Tyrell in der dritten Staffel kennen lernt, trägt sie ihre Haare wie Margaery, was auch Petyr Baelish auffällt.[21] In der Verkleidung von Alayne färbt sie sich die Haare, um nicht erkannt zu werden und ihr wahres Ich zu verbergen. Zurück auf Winterfell in Staffel fünf werden ihre Haare wieder in einfacher Frisur nach Tradition des Nordens getragen. In der siebten Staffel stellt Jon fest, dass Sansa Cersei Lennister zu bewundern scheint. Dementsprechend trägt sie ihre Haare teilweise genauso wie Cersei es im Alltag getan hat, als sie noch lange Haare hatte.[47]

AuftritteBearbeiten


In den Büchern Bearbeiten

A Game of Thrones Bearbeiten

Sansa ist überaus glücklich darüber, in Zukunft Königin zu werden. Sie malt sich bereits ihr Leben mit Joffrey aus und ist bestrebt, ihm zu gefallen. Als Ned ihr jedoch erklärt, dass sie wieder nach Norden aufbrechen werden, bricht für Sansa eine Welt zusammen. Sie glaubt nach Neds Gefangennahme (in A Game of Thrones hat sie indirekt der Königin einen Hinweis gegeben, was Ned plant) immer noch, Cersei vertrauen zu können und schreibt daher einen Brief an Robb, der Joffrey den Lehnseid leisten soll.

Als Ned seinen angeblichen Verrat an Robert öffentlich gesteht, aber dennoch anschließend auf Befehl Joffreys hingerichtet wird, ist dies ein Schock für sie, der ihr aber auch verdeutlicht, niemandem am Hof zu vertrauen. Als Joffrey sie zwingt, den abgeschlagenen Kopf ihres Vaters auf der Mauer der Burg zu betrachten, offenbart sie ihm, dass sie ihn hasst und nicht mehr heiraten will. Er lässt sie daraufhin von Ser Meryn Trant schlagen. Sandor Clegane hindert Sansa daran, Joffrey von der Mauer zu stoßen, indem er sich zwischen die beiden kniet und ihr das Blut vom Gesicht wischt, das aus der Wunde läuft, die Ser Meryn ihr eingebracht hat.

A Clash of Kings Bearbeiten

Joffrey hält an der Verlobung vorerst fest, lässt Sansa aber oft von Königsgardisten schlagen. Als Tyrion Lennister als amtierende Hand an den Hof kommt, macht dieser dem ein Ende. Dennoch ist Sansas Lage am Hof weiterhin gefährlich, während sie auf den Sieg Robbs hofft.

A Storm of Swords Bearbeiten

Sansa misstraut weiterhin den Personen am Hof, vertraut sich aber schließlich den Tyrells an. Diese planen, sie mit Willas Tyrell zu verheiraten, was aber von den Lennisters durchkreuzt wird, als diese sie mit Tyrion verheiraten.

GalerieBearbeiten

StammbaumBearbeiten

 
 
 
 
 
 
 
 
Rickard
 
Unbekannte
Lady Stark
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Brandon
 
Catelyn
Tully
 
Eddard
 
Lyanna
 
Rhaegar
Targaryen
 
Benjen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Robb
 
Talisa
Maegyr
 
Tyrion
Lennister
 
Sansa
 
Ramsay
Bolton
 
Arya
 
Brandon
"Bran"
 
Rickon
 
Jon
Schnee
 
 
 


ZitateBearbeiten

Ich tat was nötig war um zu überleben, my Lady. Aber ich bin eine Stark. Ich werde immer eine Stark sein.

— Sansa Stark zu Lyanna Mormont ("Der Gebrochene")

Siehe auch Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 "Der Winter naht"
  2. "Der Königsweg"
  3. "Lord Schnee"
  4. 4,0 4,1 "Krüppel, Bastarde und Zerbrochenes"
  5. "Der Wolf und der Löwe"
  6. "Eine goldene Krone"
  7. "Gewinn oder stirb"
  8. "Das spitze Ende"
  9. "Baelor"
  10. "Feuer und Blut"
  11. "Der Norden vergisst nicht"
  12. "Was tot ist, kann niemals sterben"
  13. "Der Garten der Knochen"
  14. "Alte und neue Götter"
  15. "Ein Mann ohne Ehre"
  16. "Schwarzwasser"
  17. "Valar Morghulis"
  18. "Valar Dohaeris"
  19. "Dunkle Schwingen, Dunkle Worte"
  20. "Und jetzt ist seine Wache zu Ende"
  21. 21,0 21,1 "Vom Feuer geküsst"
  22. "Der Aufstieg"
  23. "Der Bär und die Jungfrau Hehr"
  24. "Die Zweitgeborenen"
  25. "Mhysa"
  26. "Zwei Schwerter"
  27. "Der Löwe und die Rose"
  28. "Sprengerin der Ketten"
  29. "Eidwahrer"
  30. "Der Erste seines Namens"
  31. "Die Spottdrossel"
  32. "Der Berg und die Viper"
  33. "Die Kriege, die da kommen"
  34. "Das Haus von Schwarz und Weiß"
  35. "Der Hohe Spatz"
  36. "Töte den Jungen"
  37. "Ungebeugt, Ungezähmt, Ungebrochen"
  38. "Das Geschenk"
  39. "Der Tanz der Drachen"
  40. "Die Gnade der Mutter"
  41. "Die Rote Frau"
  42. "Das Buch des Fremden"
  43. "Das Tor"
  44. "Der Gebrochene"
  45. "Die Schlacht der Bastarde"
  46. "Die Winde des Winters"
  47. 47,0 47,1 47,2 "Drachenstein"
  48. 48,0 48,1 "Sturmtochter"
  49. "Die Gerechtigkeit der Königin"
  50. "Kriegsbeute"
  51. "Ostwacht"
  52. "Jenseits der Mauer"
  53. "Winterfell"
  54. "Ein Ritter der Sieben Königslande"
  55. "Die Lange Nacht"
  56. "Die Letzten der Starks"
  57. "Der Eiserne Thron"


Haus Stark
Stammsitz: Winterfell Region: Norden
WappenHausStark
Titel: König des Nordens
Lord von Winterfell
Oberster Herr des Nordens
Wächter des Nordens
Wahlspruch:"Der Winter naht"
Oberhaupt: Jon Schnee (rechtlich)
Sansa Stark (offiziell)
Bran Stark (rechtmäßig)
Erbe: Bran Stark
Ahnen:Brandon der ErbauerBrandon der ZertrümmererDorren StarkRodrik StarkKarlon StarkRickard StarkTheon StarkOsric StarkTorrhen StarkCregan Stark
Mitglieder:Arya StarkSansa StarkBran StarkJon Schnee
Verstorbene Mitglieder:Rickard StarkBrandon StarkLyanna StarkEddard StarkRobb StarkTalisa StarkCatelyn StarkRickon Stark
Haushalt:{Luwin} • {Rodrik Cassel} • {Jory Cassel} • {Vayon Pool} • Jeyne Pool • {Mordane} • {Alte Nan} • {Hodor} • FarlenMikken • {Osha} • Meera Reet • {Jojen Reet} • Brienne von TarthPodrick PaynDavos SeewertWolkan
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