Fandom


"Die Letzten Drachen" (im Original: "The Last Dragons") ist das neunte Kapitel von Conquest & Rebellion: Eine animierte Geschichte der Sieben Königslande einem Extra neben den Legenden und Überlieferungen der siebten Staffel. Es wird von Harry Lloyd, Nikolaj Coster-Waldau, Sophie Turner und Conleth Hill in ihren Rollen als Viserys Targaryen, Jaime Lennister, Sansa Stark und Varys gesprochen.

Zusammenfassung

Viserys Targaryen, Jaime Lennister, Sansa Stark und Varys enthüllen das Schicksal von Haus Targaryen.

Inhalt

Viserys Targaryen: Wenn Männer nach der Eroberung nach oben blickten, sahen sie Drachen. Das Volk lernte den Blick nach unten zu kehren, doch die Götter waren es nicht gewohnt den Himmel zu teilen. Als Aegon starb, führte der Hohe Septon einen Aufstand der Gläubigen und seiner Truppen, indem er behauptete der valyrische Brauch Bruder mit Schwester zu vermählen, sei ein Frevel in den Augen der Sieben. Obwohl keiner der Gläubigen erklären konnte, woher der göttliche Vater und die göttliche Mutter gekommen waren. Mein Vorfahr Maegor der Weise oder Maegor der Grausame, wie ihn manche schimpfen, setzte ein Kopfgeld auf jeden aufständischen Priester aus und wie durch ein Wunder kehrte der Glaube schon bald in die Septen zurück. Nachdem Dorne eingegliedert und der Glaube in seine Schranken verwiesen war, konnte keiner mehr in Westeros meine Familie bekämpfen, also begannen wir einander zu bekämpfen.

Beim Tanz der Drachen versuchte eine Targaryen-Prinzessin ihrem Bruder den Thron zu stehlen. Dank ihrer Dummheit starben die meisten unserer Drachen, wenngleich einer sie glücklicherweise vorher fraß. Aber auch ohne unsere Drachen blieben wir alt-valyrischen Geblüts, was sich genauso als gefährlich erwies. Einer meiner törichten Ahnen erkannte nicht, was seine Bastarde von seiner eigentlichen Familie unterschied, und erkannte sie alle auf seinem Sterbebett an. Unter dem Namen Schwarzfeuer zeigten die Bastarde ihr wahres Gemüt und versuchten das Königreich ihres Vaters an sich zu reißen. Als sie scheiterten, versuchten es ihre Söhne. Als die Söhne scheiterten, versuchten es ihre Enkel, bis schließlich Ser Barristan der Kühne, Ritter der Königsgarde, Maelys den Abscheulichen im Krieg der Neunhellerkönige tötete und damit die Linie der Schwarzfeuers erlosch. Ohne unsere Drachen und wegen der Verwässerung unseres Blutes durch das Gemeine Volk, erkannten wir aber die größte Bedrohung nicht, die sich vor unseren Augen auftat.

Jaime Lennister: Das Sprichwort besagt: "Immer wenn ein Targaryen geboren wird, werfen die Götter eine Münze." Die für König Aerys müssen sie fallen gelassen haben, denn anfangs schien er sich dem familiären Irrsinn entzogen zu haben. Doch als er älter wurde, begann er überall Verschwörer zu sehen, und wo keine waren, half er welche zu schaffen. Als Mitglied seiner Königsgarde konnte ich miterleben, dass ein König, der nicht Herr seiner Sinne ist, auch nicht Herr der Sieben Königslande sein kann. Wir ertrugen seine Herrschaft, weil wir hofften, dass sein Sohn Rhaegar die Dinge wieder in Ordnung bringen würde, wenn er den Thron bestieg. Doch dann erwies sich Rhaegar als ebenso verrückt wie sein Vater und entführte Lyanna Stark, die Tochter des Hüters des Nordens und Verlobte von Robert Baratheon, dem Obersten Herren der Sturmlande. Lyannas Vater und ältester Bruder forderten Genugtuung und der Irre König lachte, als er sie ihnen gewährte.

Varys: Doch zwei Morde reichten ihm nicht. Der Irre König forderte von Jon Arryn, Lord vom Grünen Tal, die Hinrichtung seiner beiden Mündel, Robert Baratheon und Eddard Stark. Stattdessen erhob Jon das Tal von Arryn zur Rebellion. Ned Stark schlich sich an königstreuen Wachen vorbei und hob den Aufstand in den Norden und Robert gewann drei Schlachten an einem Tag und einte damit die Sturmlande hinter sich, nur um wieder von einem königstreuen Heer in die Flucht geschlagen zu werden und seine Heimat Sturmkap der Belagerung preis zugeben.

Sansa Stark: Die Hand des Königs kesselte Robert schließlich in der Stadt Steinsepte ein und ließ seine Soldaten von Tür zu Tür nach dem Rebellenführer suchen. Doch die Bürger hassten den Irren König und liebten Robert und so bleib er den Soldaten immer einen Schritt voraus. Bis nur ein Versteck übrig blieb. Als die Soldaten näher kamen, läuteten alle Glocken der Stadt. Als sie von Roberts Notlage hörten, eilten mein Vater und Jon Arryn in die Flusslande und baten meinen Großvater Hoster Tully ihnen zu helfen. Gemeinsam schlugen sie die Armee der Hand und retteten Robert. Zur Feier und um das Tully-Bündnis zu festigen, heiratete mein Vater meine Mutter und Jon Arryn nahm meine Tante Lysa zur Frau. Nur zwei Wochen später eilten beide Männer zurück ins Schlachtfeld, denn der Drache war wieder erwacht.

Viserys: Während die Diener unseres Vaters die Königreiche unseres Vaters verloren, verlustierte sich mein Bruder Rhaegar mit seiner... Mätresse? Hure? Allen voran würde ich sie als Ablenkung bezeichnen. Doch nun kam Rhaegar wieder zur Vernunft und machte sich nach Königsmund auf. Er überredete unseren Vater seinen früheren Freund, Lord Tywin Lennister, den reichsten und mächtigsten Lord des Königreichs anzurufen. Rhaegar selbst würde die königliche Armee gegen den Usurpator Robert führen. An den Ufern des Tridents kämpfte mein Bruder gegen den Mann, dessen Frau er gestohlen hatte, und der im Gegenzug um sein Geburtsrecht kämpfte. Letztendlich war Roberts Wille stärker. Sein Hammer zertrümmerte die Rüstung meines Bruders und die Rubine fielen in den Fluss wie Regentropfen und verschwanden in der Strömung.

Varys: Nach Rhaegars Niederlage stand nichts mehr zwischen Robert und Königsmund. Wie überrascht muss der König gewesen sein, als er vierzehn Tage später, statt Hirschen Löwen vor seinen Toren sah. Seine ehemalige Hand, Tywin Lennister, stand mit einer Streitmacht vor der Hauptstadt, der selbst Robert nichts entgegenstellen konnte, und gab vor dem König treu zu sein. Aerys glaubte, was er glauben wollte, und ließ die Tore öffnen. Lennister-Truppen vergewaltigten, beraubten und ermordeten daraufhin die eigentlich treuen Gefolgsleute des Königs.

Als Eddard Stark endlich mit Roberts Armee die Hauptstadt erreichte, fand er die Banner der Lennisters über der zerstörten Stadt, Targaryen-Leichen säumten die Straßen und Ser Jaime Lennister saß auf dem Eisernen Thron. Zu seinen Füßen lag der Irre König Aerys, den Ser Jaime geschworen hatte zu beschützen, in einer Lache seines eigenen Blutes, dass aus einer Schwertverletzung in seinem Rücken floss. Lord Eddard hätte Ser Jaime dafür danken können, dass er dem Königreich einen Gefallen getan hatte. Doch ehrbar wie er war, betitelte Lord Eddard Ser Jaime als Königsmörder, einen Beinamen den er nie wieder loswerden sollte.

Jaime: Im Gegensatz zu Lord Eddard schätzte Robert meinen Beitrag zu seinem glorreichen Sieg. Er begnadigte mich und behielt mich sogar in seiner Königsgarde neben Ser Barristan Selmy, der am Trident auf Rhaegars Seite verletzt worden war. Zwar hatten wir beide unsere Targaryen-Schützlinge nicht vor dem Tod bewahren können, doch vielleicht war es ebendas was Robert so an uns schätzte. Als mein Vater Robert die Leichen von Rhaegars Frau und seinen beiden Kindern präsentierte, verlangte Ned Stark von Robert, dass er ihren Mörder nach Dorne und mich an die Mauer schickte. Doch ich sah, was Ned nicht sehen konnte. Robert schämte sich der Leichen und noch mehr schämte er sich seiner Unterstützer. Er wusste, dass Rhaegars Erben sterben mussten, um seinen Thron zu sichern, doch glorreiche Helden töteten keine Kinder. Sie bestraften einfach nicht ihre Mörder.

Viserys: Wahrscheinlich hätte mich ein ähnliches Schicksal ereilt, doch mein Vater hatte mich und meine schwangere Mutter wohlweislich nach Drachenstein geschickt. Als der Usurpator heroisch Männer entsandte, um mich und meine neugeborene Schwester zu töten, um seinen geraubten Thron zu schützen, schleuste uns ein getreuer Ritter über die Meerenge nach Essos. Und so kam es, dass die letzten Drachen von Valyria, Erben der größten Dynastie aus der größten Zivilisation, die diese Welt je erblickt hatte, in Abwasserkanälen schliefen und in Gassen nach Essensresten suchten, den Mördern des Usurpators immer einen Schritt voraus und den Flüsterern seines Meisterspions Varys einen Schritt hinterher. Doch wir werden nicht ewig davonlaufen. Eines Tages kehre ich an der Spitze eines Heeres in mein Königreich zurück, nehme mir meinen Thron und räche mich an all den Verrätern mit den einzelnen Mitteln, die meine Familie kennt: Feuer und Blut.

Auftritte

Charaktere

Häuser

Gruppierungen und Institutionen

Orte

Religionen

Titel

Kulturen

Ereignisse

Verschiedenes

Anmerkungen

Galerie

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.