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"Die Geschichte der Nachtwache" (im Original: "The History of the Night's Watch") ist ein animierter Kurzfilm aus den Legenden und Überlieferungen der ersten Staffel. Die Erzählungen werden von den jeweiligen Darstellern der Charaktere selbst gesprochen. James Cosmo spricht für seine Rolle als Jeor Mormont, Donald Sumpter für Maester Luwin und Charles Dance für Tywin Lennister.

Zusammenfassung

Jeor Mormont redet über die frühsten Tage, Strukturen und Pflichten der Nachtwache.

Luwin detailliert den beständigen Verfall unter dem die Nachtwache mit dem Ablauf der Zeit gelitten hat.

Tywin Lennister macht sich über den verblassten Ruhm der Nachtwache lustig und hinterfragt den Nutzen des Ordens.

Jeor Mormont

Jeor Mormont: Die Nacht bricht an und meine Wache beginnt. Sie wird erst mit meinem Tod enden. Ich werde mir keine Frau nehmen, kein Land, keine Familie. Ich werde keine Krone tragen und keinen Ruhm ernten. Ich lebe und sterbe auf meinem Posten. Ich bin das Schwert in der Dunkelheit. Ich bin der Wächter auf den Wällen. Ich bin das Feuer, das in der Kälte wärmt, das Licht das den Morgen bringt, das Horn, das die Schlafenden weckt, der Schild, der das Reich der Menschen schützt. Ich weihe mein Leben und meine Ehre der Nachtwache, für diese Nacht und allen Nächten, die kommen werden.

Legenden erzählen von einem Winter der über eine Generationen gedauert hat und von einer gewaltigen und schrecklichen Dunkelheit die über das Land fiel. Er wurde bekannt als die Lange Nacht. Mitten in dieser Dunkelheit, erschienen die Weißen Wanderer aus dem weit entfernten Norden. Mit ihren Armeen von Toten führten sie Krieg gegen die Lebenden, verwüsteten Dörfern und Festungen, hinterließen Terror und Zerstörung in ihrem Gefolge. Nach Jahren des brutalen Konflikts und unerträglichen Verlusten, schaffte es eine Allianz aus den Ersten Menschen und den Kindern des Waldes die Wanderer und ihre Schergen zurück in die kalten nördlichen Ödlande von woher sie gekommen waren zu treiben.

Um eine weitere Invasion zu verhindern, erbauten die Ersten Menschen die Mauer, eine massive Befestigung die 700 Fuß misst und sich von den Frostfängen im Westen, zu der Seehundsbucht im Osten erstreckt. Es war ein Bauwerk wie es noch nie gebaut wurde. Richtig, manche sagen sie konnte nur durch die Hilfe von Riesen fertiggestellt werden, oder durch den Gebrauch der mächtigen Magie der Kinder des Waldes.

Männer mussten sie bewachen und aufrechterhalten und so wurde die Nachtwache geboren, eine geschworene Bruderschaft beauftragt die Reiche der Menschen vor den dunklen Kräften dahinter zu beschützen. Wenn er seinen Schwur schwört, dient ein Bruder der Nachtwache sein Leben lang. Es ist ein Leben voll Not und großen Opfern, daher sollte der Schwur nicht leichtsinnig gesprochen werden. Die Strafe für Desertion ist der Tod. Die Nachtwache ist in drei Bereiche unterteilt: Die Grenzer, die Baumeister und die Kämmerer. Während es von alle Schwarzen Brüder erwartet wird das Schwert zu ergreifen, sollte es gebraucht werden, so sind die Grenzer die wahren Krieger der Wache. Jahrhunderte kommen und gehen und obwohl die Weißen Wanderer noch nicht zurück gekommen sind, hat sich eine andere Bedrohung erhoben: Barbarische Stämme, bekannt als "Wildlinge" . Die Grenzer sind beauftragt das Reich zu verteidigen, gegen diese gesetzlosen Wilden. Die Baumeister sind Zimmerleute, Maurer, Bergleute und Förster, beauftragt damit die Mauer zu erhalten, genauso wie ihre zahlreichen Bergfriede, Türme und Gebäude, welche Verfallen sind durch die Jahre. Die Kämmerer dienen als Köche, Metzger und Jäger. Sie kümmern sich um die Pferde und Postraben, nähen Kleidung, sammeln Feuerholz und holen Vorräte aus dem Süden her.

Die Nachtwache ist eine... vielfältige Gruppe. Stolze Freiwillige aus adligen Häusern stehen Seite an Seite mit unbedeutenden Dieben eingezogen aus den Kerkern. Klassentrennungen werden zurückgelassen, genauso wie... vergangene Untaten. Ein Mann erhält was er sich verdient hat an der Mauer und selbst der kleinste Straßenjunge kann in den Rängen aufsteigen, wenn er sich selbst würdig bewiesen hat.

Für Tausende von Jahren, haben die Brüder ihre einsame Nachtwache gestanden. Während die Jahreszeiten wechselten, während brutale Kriege im Süden tobten, während Dynastien aufstiegen und fielen, hat die Nachtwache ausgehalten. Wir sind das Schwert in der Dunkelheit. Wir sind die Wächter auf den Wällen. Wir sind das Schild, dass die Reiche der Menschen schützt.

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Luwin

Maester Luwin: Der Nachtwache beizutreten, oder das Schwarz tragen, ist eine einzigartige Ehre für jeden Nordmann. Denn es war im Norden, vor etwa 8.000 Jahre, dass die Ersten Menschen die Weißen Wanderer verdrängten, die Mauer errichteten und etablierten eine geschworene Bruderschaft, die das Reich und seine Menschen von den Gefahren dahinter beschützen würden.

Leider gebietet die Nachtwache nicht länger über den weit verbreiteten Respekt und Bewunderung die sie einst hatte. Während Haus Stark und andere Häuser in den nördlichen Regionen weiterhin seine lebenswichtige Bedeutung zur Sicherheit und Stabilität des Reiches anerkennen, wird diese Ansicht nicht von den mächtigen Häusern der südlichen Königslande geteilt, oder ihren Untertanen. Die meisten sehen die Wache als einen fehlgeleiteten, veralteten Orden aus nutzlosen Ausgestoßenen.

Zugegeben, die jetzige Nachtwache ist nur noch ein Schatten ihrer alten Pracht. Ihre Anzahl ist auf weniger als Tausend geschrumpft. Von den neunzehn Burgen entlang der Mauer, sind nur drei funktionsgerecht: Der Schattenturm, die Schwarze Festung und Ostwacht an der See. Und die Vollmacht der Wache mehr zur Mauer hinzuzufügen, wurde komplett verwaist. Es gibt kaum genug Ressourcen, um sie zu erhalten.

Anwerber, bekannt als wandernde Krähen, durchsuche die Kerker und Slums des Reiches in der Hoffnung Männer zu finden um ihre Reihen zu füllen. Es gibt zwar noch den gelegentlichen hochgeborenen Freiwillige, die neusten Rekruten bestehen fast ausschließlich aus Kleinkriminellen, Dieben, Vergewaltigern und Mördern, die als Strafe für ihre Verbrechen an die Mauer geschickt wurden.

Der Rückgang dieses einst sagenhaften Ordens ist beunruhigend, da die Gefahr die sie bewachen allzu Real ist. Während von den Weißen Wanderern seit langem nichts mehr gehört wurde und sie sehr gut der Stoff einer Legende sind, Barbarische Stämme, die hinter der Mauer wohnen, bekannt als "Wildlinge", sind seit Generationen eine Bedrohung für den Norden und seine Bewohner.

An bestimmten Punkten in der Geschichte, haben sich die ungleichen Wildlingsstämme vereint hinter einem einzelnen Anführer, ein König-jenseits-der-Mauer und versuchten groß angelegte Angriffe auf das Reich. Aber, dank den einfallsreichen und mutigen Männern der Nachtwache, wurden diese sogenannten Könige gründlich besiegt.

Während viele ihren Glauben an die Nachtwache verloren haben, bleiben die Menschen des Nordens Standfest in ihrem Glauben, dass die Schwarzen Brüder dem Ruf ihrer Pflicht folgen werden. Aber aber mit dem anstehenden Winter, verminderter Anzahl und einem Mangel an weit verbreiteter Unterstützung, werden sie dafür bereit sein?

Auftritte

Tywin Lennister

Tywin Lennister: Vor langer Zeit, im wintrigen Norden, erhob sich eine Armee von Dämonen aus dem eisigen Boden und verbreiteten Dunkelheit und Verzweiflung überall im Land. Rittlings auf ihren monströsen Spinnen, flankiert von Riesen, haben sie Chaos an den Unschuldigen angerichtet, tausende abgeschlachtet.

Alle Hoffnung war verloren, bis die furchtlosen Krieger der ersten Nachtwache sie zurück in die wintrigen Berge getrieben haben und bauten eine magische Mauer um sie davon abzuhalten jemals wieder einzufallen. Diese tapferen Brüder in Schwarz beschütze uns weiterhin selbst bis zu diesem Tag vom bösen, dass in den Schatten lauert.

Eine absurde Lüge, ein Märchen, gesponnen von vielen Ammen im Norden. Sicherlich, eine große Mauer existiert, ein Triumph der Technik, vielleicht, aber keine "Magie". Was die Nachtwache betrifft, es gab vielleicht mal eine Zeit, vor Jahrhunderten, wo es noch Prestige und Ehre im elenden klösterlichen Leben der Schwarzen Brüder gab.

Aber nun ist aus der Mauer eine verherrlichte Strafkolonie geworden, gefüllt mit Ausgestoßenen, Verbrechern und ausgewählten Taugenichtsen. Heute, hat ein typischer Mann der Nachtwache höchstwahrscheinlich als niedriger Bettler angefangen, oder als Vergewaltiger, oder als Trottel. Was die wenigen Adligen Wachmänner angeht, haben die entweder auf der Verliererseite des Krieges gekämpft, oder wurden von ihren Eltern für den einen oder anderen Grund enterbt.

Diejenigen, die darauf bestehen die Nachtwache zu verteidigen werden behaupten die Sieben Königslande bräuchten Schutz von den Wildlingsstämmen aus dem entfernten Norden. Aber von diesen Primitiven ist wenig zu fürchten. Sie sind ein Ärgernis, aber nicht raffiniert oder Mächtig genug, um eine bedeutsame Bedrohung fü das Rech zu sein. Und jedes Gerede von der Rückkehr der "Weißen Wanderern"mit ihren Armeen von Toten und ihren riesigen Spinnen und ihren Snarks ist nur das: Gerede!

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