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"Der Vielgesichtige Gott"(im Original:The Many-Faced God) ist ein animierter Kurzfilm aus dem Legenden und Überlieferungen der fünften Staffel über die Freie Stadt Volantis. Die Erzählung wird von Tom Wlaschiha in seiner Rolle als Jaqen H'ghar gesprochen.

Inhaltsangabe

Ein Mann ohne Gesicht, bekannt als Jaqen H'ghar , redet über die vielen Gottheiten, die in der bekannten Welt verehrt werden und wie sie schlussendlich alle Aspekte einer einzigen Gottheit sind - dem Vielgesichtigen Gott.

Zusammenfassung

Jaqen H'ghar: Ein junger Mann wandert neben einem Mann durch ein Blumenfeld. Der Frühling ist da und dieses Mädchen ist sein Leben. Er betet. Ein Kind klettert auf einen Baum, um sich den Sonnenuntergang über dem Feld anzusehen. Der Sommer geht zu Ende und die Ernte ist lebenswichtig für das Dorf. Er betet. Ein Jäger jagt einen Bären durch den Wald. Der Winter naht und der Bär ist lebenswichtig für seine Familie. Er betet. Aber zu wem beten sie?

Die Welt hat darauf so viele Antworten, wie es Männer gibt die antworten können, aber wandere weit genug, klettere hoch genug und ein Mann wird nur eine finden. Ein Gott, mit vielen Gesichtern.

Im Glauben an die Sieben, ist er der Fremde, der Männer von diesem Leben in das Nächste leitet. Wenige suchen seine Gunst, oder zumindest wenige erkennen, dass sie es tun.

Im Norden von Westeros, ist er einer der namenlosen Alten Götter; starrt aus den Wehrholzbäumen und dem Schnee.

Auf den Eiseninseln, ist er der Ertrunkene Gott, ruft Männer runter in seine wässrigen Hallen. "Was Tod ist, kann niemals sterben. Doch erhebt es sich von Neuem, stärker und härter."

Im Fernen Osten, ist er der Löwe der Nacht, der den ersten Herrscher der Welt mit der Jungfrau aus Licht gezeugt hat, und dessen Zorn beinahe das Ende der Welt gebracht hat.

In Volantis, ist er der Herr des Lichts, dessen Anhäger Männer an die Flammen verfüttern, um seine Gunst zu erbitten. 

Auf Lys, ist er die Weinende Frau, die ihre Tränen für die Lebenden, die bald sterben werden, vergießt.

In Qohor, ist er die Schwarze Ziege und er ernährt sich jeden Tag von den Blutopferungen. An heiligen Tagen werden ihm verachtete Verbrecher angeboten und in Zeiten großer Not werden ihm möglicherweise die adligen Kinder der Stadt angeboten, um seinen Schutz zu erbitten. Nimmt er die Geschenke an? Nun, die Stadt steht immer noch.

Für die Armen, ist er der Verhüllte Wanderer. Für Soldaten ist er Bakkalon, das bleiche Kind. Für Matrosen, ist er die Mondbleiche Jungfrau und der Merlingkönig.

Im Haus von Schwarz und Weiß jedoch, ist er alle von ihnen und doch keiner von ihnen. Er ist der Vielgesichtige Gott und wo auch immer ein Mann sich umdreht, dort ist er. Männer kommen aus aller Welt um ihn kennen zu lernen, um seine Gunst zu erbeten und seine Geschenke zu erstreben; für sich selbst, wenn ihr Leben zu hart geworden ist, oder für andere, die es dazu machen. Für den Vielgesichtigen Gott, ist es alles dasselbe. "Valar dohaeris", alle Menschen müssen ihm dienen, Bettler und Könige. "Valar morghulis", alle Menschen müssen sterben, gut und böse.

Menschen verehren wie es ihnen passt, aber am Ende jedes Weges steht der Vielgesichtige Gott wartend...

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