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"Der Regen von Castamaer" (im Original: "The Rains of Castamere") ist ein animierter Kurzfilm aus den Legenden und Überlieferungen der siebten Staffel. Die Erzählung wird von Nikolaj Coster-Waldau, als Jaime Lennister gesprochen.

Zusammenfassung

Jaime Lennister stellt die grauenhafte Geschichte hinter dem "Regen von Castamaer" zu Verfügung.

Erzählung

Jaime Lennister: Um unbelehrbare Vasallen zu disziplinieren, schicken die meisten Lords ihre Armeen. Mein Vater Tywin musste nur einen Barden schicken. Es gibt keinen schnelleren Weg die Ambitionen eines Lords zu trüben oder jede festliche Gelegenheit als "Den Regen von Castamaer" zu hören.

Haus Regn von Castamaer war ein altes und stolzes Haus, das langsam in den Dreck zurück versank. Ihre Minen waren versiegt. Ohne Gold, wandten sie sich einer gewöhnlicheren Quelle des Reichtums zu: Töchter. Lady Ellyn Regn war verlobt mit meinem Großonkel, aber als er in der Schlacht fiel, suchte Lady Ellyn Trost im Bett seines Zwillingsbruders, vertrieb so die andere Frau, die er versprochen hatte zu heiraten. Dann teilte der Ehemann, der die Ehefrau seines Zwillings geteilt hatte, auch seinen Tod auf einem anderen Schlachtfeld. Lady Ellyn warf sich dem neuen (und verheirateten) Erben von Casterlystein an den Hals, aber mein Großvater Titos war mehr Kätzchen als Löwe. Er rannte davon und erzählte seiner Frau von Lady Ellyns Plänen und Lady Ellyn fand sich bald darauf verheiratet mit Walderan Tarbeck, dem Lord von einem anderen schwindenden Haus.

Die Regn und Tarbecks hätten zusammen in der Bedeutungslosigkeit versinken sollen und das wären sie auch, wenn mein Großvater nicht Lord von Casterlystein geworden wäre. Als erstes lachten die Westlande mit dem "Lachenden Löwen", wie der fröhliche Titos genannt wurde. Aber als die Menschen bemerkten, dass der Löwe weder Zähne noch Klauen hatte, fingen sie an über ihn zu lachen. Niemand lachte mehr als die Regns und Tarbecks. Auch wenn Lady Ellyn nicht mehr auf Casterlystein willkommen war, verweigerte sich Titos nicht ihren Brüdern Roger und Reynard Regn, nicht einmal als sie nach extravaganten Krediten fragten. Dank unserem Familiengold stellte Lady Ellyn Burg Tarbeck zu einer Pracht wieder her, die sie nicht mehr gekannt hatte, seit sie aus unserem Heim verbannt wurde. Wenn mein Großvater die Sache der Rückzahlung ansprach, lachten Roger und Reynard nur und bald schon lachte mein Großvater mit ihnen.

Dann kam mein Vater Tywin aus dem Krieg der Neunhellerkönige, wo er gesehen hatte wie der Rest des Reiches über Haus Lennister kicherte. Entschlossen unsere rechtmäßige Position wiederherzustellen, verlangte mein Vater die sofortige Rückzahlung aller Schulden an den Stein oder eine Geisel, von denen die nicht zahlen konnten. Reynard Regn lachte nur als er den Raben erhielt. Lord Walderan Tarbeck entschied sich nach Casterlystein zu reiten, sicher, dass er Lord Titos einschüchtern könnte, die Befehle meines Vaters aufzuheben. Er hätte es gekonnt, allerdings war es nicht Titos, der ihn am Tor begrüßte, sondern mein Vater, der Lord Walderan in den Kerker werfen ließ.

Lady Ellyn protestierte. Die Regns drohten mit Krieg und am Ende beugte sich mein Großvater und ließ Lord Tarbeck nicht nur mit einer Entschuldigung gehen. Als würde er sich noch weiter in der Schande baden, vergab Titos den Tarbecks weiter alle Schulden an unser Haus. Um das Ende aller Feindschaften zu feiern, hielt Lord Roger ein Fest für Titos in Castamaer und die zwei Lords erklärten für alle Ewigkeit ihre Freundschaft.

Mein Vater gestattete der "Ewigkeit" ein Jahr anzuhalten. Als er die die Regns und Tarbecks nach Casterlystein berief um sich für ihre Verbrechen zu verantworten, erhoben sie sich zum Aufstand, genau wie er es erwartete. Ihr Widerstand gab ihm einen Vorwand nach den Bannern zu rufen und nach Burg Tarbeck und Castamaer zu reiten, mit einer Armee hinter ihm. Er gab sich nicht einmal die Mühe meinen Großvater zu informieren.

Die Armee meines Vaters fiel so schnell über die Tarbecks her, dass Lord Walderan keine Zeit hatte, seine Kräfte zusammeln und er ritt meinem Vater nur mit seinen Hofrittern entgegen. Schon bald steckte sein Kopf, der Kopf seines Sohnes und der Kopf jedes Mannes mit Tarbeck Blut auf den Speeren der Lennister-Vorhut, als sie auf Burg Tarbeck zu marschierten. Als sie sich näherten, ließ Lady Ellyn Tarbeck die Tore schließen und schickte Raben zu ihren Brüdern nach Castamaer. Sie nahm an, sie hätten mehr als genug Zeit um ihre Armeen zu versammeln und, dass was eine lange Belagerung werden würde zu brechen: Mein Vater hatte Katapulte in einem Tag aufgebaut und brachte den Bergfried in wenigen Stunden nieder. Lady Ellyn und ihr Sohn wurden in seinem Einsturz erschlagen. Als die Tarbeck Kräfte sich ergaben, brannte mein Vater ihre Burg nieder.

Roger Regn traf mit seiner Armee genau rechtzeitig ein, um mit anzusehen, wie die Flammen das Zuhause seiner Schwester verzehrten. Er griff das Lager meines Vaters an, in der Hoffnung die Überraschung würde ihm zum Sieg über die Übermacht meines Vaters verhelfen. Tat sie nicht. Mit der Hälfte seiner Männer tot auf dem Schlachtfeld und einem Armbrustbolzen im Rücken, floh Lord Roger zurück nach Castamaer. Das Lennister-Heer erreichte Castamaer drei Tage später.

Genau wie Casterlystein war der Sitz des Hauses Regn ursprünglich ein Mine gewesen. Als das Gold erschöpft war, baute man die Minenschächte zu großen Hallen, Galerien und Schlafzimmern, tief unter der Erde aus. Die Regn-Brüder hatten nicht die Männer um die Mauern der Burg zu verteidigen und zogen sich in ihre unterirdische Festung zurück. Aus dieser entsprechenden Sicherheit, boten sie meinem Vater Bedingungen an, um eine lange Belagerung zu vermeiden.

Mein Vater gab ihnen keine Antwort. Stattdessen befahl er, dass die Minen mit Steinen und Erde verschlossen werden, bis es keinen Weg hinein oder hinaus mehr gab. Als dies vollendet war, dauerte es weniger als einen Tag, um den Bach neben der Burg aufzustauen und nur zwei um ihn zum nächstgelegenen Mineneingang umzuleiten. Die Regn hatten mehr als 300 Männer, Frauen und Kinder mit in die Minen genommen. Ein paar Wachen gaben an, in der Nacht schwache Rufe und Schreie gehört zu haben, doch bei Morgengrauen herrschte wieder Stille.

Doch Regen nun beweint die Burg, und niemand hört ihn mehr.

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