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"Der Fluss Rhoyne" (im Original: "The River Rhoyne") ist ein animierter Kurzfilm aus den Legenden und Überlieferungen der fünften Staffel. Die Erzählung wird von Conleth Hill in seiner Rolle als Varys gesprochen.

Zusammenfassung

Varys debattiert die Geschichte des Flusses Rhoyne und seiner Bewohner und wie sie von den Valyrern ausgemerzt wurden.

Erzählung

Varys: Westeros hat mächtige Flüsse, aber keiner von ihnen kann es mit dem Fluss Rhoyne aufnehmen. Es heißt, dass es keinen Strom oder Lache im westlichen Essos gibt, sondern nur Kanäle hin zu Mutter Rhoyne . Ohne Zweifel eine Übertreibung. Bis man den Fluss sieht.

An seiner breitesten Stelle, kann ein Mann im Zentrum nicht die Ufer der jeweils anderen Seite sehen. Die größten der Kinder von Mutter Rhoyne waren die Rhoynar, eine Zivilisation so alt und groß wie Alt-Ghis. Fischer, Händler, Lehrer, Holzarbeiter, Steinmetze und Schmiede, die Rhoynar erhoben ihre eleganten Städte aus dem Quellgebiet der Rhoynar runter zu ihrer Mündung, jede lieblicher als die letzte.

Für viele Jahrhunderte lebten die Rhoynar in relativen Frieden. Als Invasoren von den Hügeln herunterkamen, würden die Frauen und Männer der Rhoynar silber-geschuppte Rüstungen anziehen und Fischkopfhelme, große Speere und Schildkrötenschilde. Wenn der Feind nicht vor Lachen selbst abhaute, so hieß es würde Mutter Rhoyne die Geheimnisse der Feinde ihren Kindern zuflüstern und die Rhoynischen Wasserzauberer konnten Wasserwände erheben und ihre Feinde ertränken.

Welche Magie die Rhoynar auch immer hatten, es war nicht genug. Als die valyrischen Kolonisten zuerst eintrafen, umarmten die Rhoynar sie, da alle Menschen willkommen waren die Großzügigkeit der Mutter Rhoynar zu teilen. Vielleicht hätte ein Wassermensch vorsichtiger vor Fremden sein sollen, die Feuer und Blut bejubelten. Die Legende behauptet, dass eines Tages die Valyrer einen der großen Schildkröten einfingen und abschlachteten, die für die Rhoynar heilig waren. Als Folge wurden Tausende getötet und versklavt, Städte wurden verbrannt, geflutet und wiederaufgebaut. In diesen Kriegen, kamen die Valyrer öfter Siegreich hervor, als sie es nicht taten. Die Fürsten der Rhoyner Städte, leidenschaftlich stolz auf ihre Unabhängigkeit, kämpften alleine, während die valyrischen Kolonien sich gegenseitig halfen.

Schlussendlich, legten die Rhoynischen Fürsten ihre Zankereien beiseite und vereinten sich unter Fürst Garin, der die größte Armee anführte, die Essos jemals gesehen hatte gegen 100.000 valyrische Kolonisten, einhundert Kampfelefanten und drei Drachenlords. Tausende verbrannten, aber tausende mehr, suchten Schutz in den Untiefen des Flusses, während die Rhoynischen Zauberer enorme Wasserströme gegen die feindlichen Drachen erhoben. Rhoynische Bogenschützen brachten zwei der Drachen herunter, während der Dritte verwundet floh und anschließend nannten die Rhoynar Garin den "Großen".

Aber Mutter Valyria erwies sich als genauso fürsorglich wie Mutter Rhoyne. Als Garin der Große mit seiner Armee gegen Volantis marschierte, erhoben sich dreihundert valyrische Drachen aus dem Himmel. Zehntausende verbrannten, während die anderen in den Fluss sprangen. Aber das Feuer brannte so heiß, dass das Wasser kochte und zu Dampf wurde. Garin der Große wurde lebendig gefangen genommen und dazu gezwungen zuzusehen wie die Valyrer auch den letzten Mann abschlachteten. So viele, dass ihr Blut den großen Hafen von Volantis Rot färbte, so weit man sehen konnte. Dann zwangen sie Garin zuzusehen, wie sie auf seine eigene Stadt zumarschierten und alle Frauen und Kinder versklavten, die seine Armee zurück gelassen hatte. Die Sänger behaupten, dass Garin nach Mutter Rhoyne rief um die Valyrer zu verfluchen, und im Gegenzug flutete die Stadt mit faulem Wasser und einem dunstigen Nebel, die die Haut der Valyrer dazu brachte hart zu werden und zu brechen und so wurden die Grauschuppen geboren.

Weil sie ein ähnliches Schicksal befürchtete, führte ein anderer Rhoynischer Herrscher, Prinzessin Nymeria ihre eigenen Leute in jedes Schiff, Barke und Floss, dass sie hatten und floh aus Essos. Schlussendlich, nach viel Elend landeten sie im sonnenüberfluteten und knochentrockenen Dorne. Aber wir alle kennen diese Geschichte. Nun ist Valyria den Rhoynar aus dieser Welt gefolgt und ihre Töchter sind in Freie Städte gewachsen, reich und mächtig und stolz. Dennoch fließt Mutter Rhoynar weiter, vorbei an alten Ruinen und geschäftigen Hafen und fegt alle Königreiche der Menschen ins Meer.

Auftritte

Charaktere

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Ereignisse

Rassen

Verschiedenes

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