FANDOM


"Der 7-zackige Stern" (im Original: "The Seven-Pointed Star") ist ein animierter Kurzfilm aus den Legenden und Überlieferungen der fünften Staffel.

Die Erzählung wird von Jonathan Pryce in seiner Rolle als Hoher Spatz gesprochen.

Zusammenfassung

Der Hohe Spatz beschreibt, wie der "Siebenzackiger Stern" Anhänger des Glaubens an die Sieben durch die Jahrhunderte beeinflusst hat.

Erzählung

Der Hohe Spatz: Der Vater griff in den Himmel und holte sieben Sterne herunter und setzte sie einer nach dem anderen auf der Kuppe von Hugor vom Hügel, um eine glühende Krone zu machen. Die Jungfrau brachte ihm ein Mädchen, so geschmeidig wie eine Weide, mit Augen so tief wie ein Teich und Hugor erklärte, dass er sie zu seiner Frau nehmen würde. Daher machte die Mutter sie fruchtbar und das alte Weib prophezeite, sie würde dem König vierundvierzig mächtige Söhne schenken. Der Krieger gab ihren Armen Stärke, während der Schmied für jeden von ihnen einen Anzug aus eisernen Platten schmiedete.

Aber leider wandern die Götter nicht mehr länger auf der Erde zwischen uns herum und du kannst sehen, welche Unordnung wir seither aus ihrer Erschaffung gemacht haben. Dennoch haben wir Hoffnung. Die Götter haben uns nicht stillschweigend verlassen, sondern gaben uns diese heiligen Worte, um uns zu leiten, gesammelt in dem ältesten und heiligsten Text des Glaubens an die Sieben: Der Siebenzackige Stern. Geteilt in sieben Bücher für die sieben Aspekte des Gottes, in ihm erlernen wir die Gerechtigkeit des Vaters, die Gnade der Mutter, die Unschuld der Jungfrau, die Weisheit des alten Weibs, die Stärke des Kriegers, die schwere Arbeit des Schmieds und den Frieden des Fremden.

Es ist ein langes Buch. Viele haben es niemals ganz gelesen, selbst wenn sie es gekonnt hätten. Als die Andalen das erste Mal nach Westeros segelten, erfüllt mit göttlichem Feuer, schnitt sich jeder Krieger einen siebenzackigen Stern auf den Körper. Denn sogar das war einfacher, als sich seinen Namensvetter in den Verstand zu ritzen. Aber man könnte vielleicht argumentieren, dass es nicht die Krieger, sondern die Septone und Septas waren, bewaffnet mit dem heiligen Text des Siebenzackigen Sterns, die eigentlich Westeros eroberten.

Die Ersten Menschen hatten keine Buchstaben, sondern Runen, die sie in Steine meißelten. Keine Götter, sondern Gesichter, die sie in Bäume schnitzten. Aber dann kamen unsere heiligen Männer und Frauen zwischen sie, mit den Worten der Götter unter ihren Armen. Bäume und Steine konnten mit dem Siebenzackigen Stern nicht mithalten und der große Teil von Westeros wandte sich bald dem Glauben zu und zu seinen Hütern: ihren neuen hohen andalischen Lords.

Während die Andalen bald in verschiedene Königreiche zerbrachen, blieb der Glaube ganz und unteilbar, zusammengehalten durch den Siebenzackigen Stern. Als diese Königreiche an Aegon und seine Drachen fielen tausende Jahre später, blieb der Glaube einzig der Diener für die Sieben über uns, und dem Siebenzackigen Stern hier unten. Oder so sollte es eigentlich bleiben. Zu oft haben unsere Hohen Septone ihren Weg verloren, getrübt von weltlichem Reichtum und Macht. Egal, wir haben immer noch unseren Siebenzackigen Stern. Der Wille der Menschen und ihre Tugend mag versagen, aber die Worte werden es niemals tun. Während Männer sich vor ihren Lords verneigen und Lords vor ihren Königen, so muss jeder König und jede Königin sich vor den Sieben, die Einer sind, verbeugen. Die Knie der Mächtigen funktionieren auf dieselbe Weise wie die Knie der Schwachen und wurden ihnen allen für denselben Zweck gegeben: um vor den Göttern zu knien... oder beim Knien zu brechen.

Auftritte

Charaktere

Große Häuser

Religion

Orte

Ereignisse

Titel

Rassen

Sonstiges

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.