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"Das Grüne Tal" (im Original: "The Vale") ist ein animierter Kurzfilm aus den Legenden und Überlieferungen der dritten Staffel. Die Erzählung wird von Aidan Gillen in seiner Rolle als Lord Petyr Baelish gesprochen.

Zusammenfassung

Petyr Baelish schwelgt in der Geschichte des Grünen Tals, von seinen mythenhaften Anfängen, über die uneinnehmbare Burg Hohenehr und das edle Haus Arryn, bis hin zu den unberechenbaren Bergstämmen.

Erzählung

Petyr Baelish: Uneinnehmbar. So sieht sich das Grüne Tal. Seine Berge schützen es vor Westeros. Den Eingang ins Tal nennt man das Bluttor, denn im Zeitalter der Helden warfen sich ein Dutzend Armeen angeblich dagegen. Selbst wenn sie durchgebrochen wären, die Straßen im Grünen Tal sind schmal, steil und tückisch. Die Hälfte der Männer wären in den Tod gestürzt oder im Schnee der Berge erfroren. Zumindest besagt das die allgemeine Weisheit. Und dennoch wurde das Grüne Tal erobert. Die gepriesenen Berge hielten die Andalen nicht auf, die aus dem Osten kamen. Die Menschen im Grünen Tal sagen, Ser Artys Arryn, der General der Andalen, sei auf dem Rücken eines riesigen Falken geflogen und habe den Greifenkönig auf dem höchsten Berg erschlagen.

Während Aegons Eroberung machte eine seiner Schwestern dasselbe. Sie flog mit einem Drachen über das Bluttor, bis hinauf nach Hohenehr, der Festung der Arryns. Gegen einen Ritt auf dem Biest gab der junge Arryn-König das Grüne Tal auf. Erkennt ihr den roten Faden? Die Rechtfertigung von Niederlagen mit mystischen Biestern und den Launen von Kindern anstelle einer Anerkennung der Grundursache. Die Arroganz der Isolation. Die Männer der Grünen Tals sind so stolz auf ihre Berge, dass sie ihre Schwachstellen nicht erkennen wollen.

Wie mit ihren Bergen, so ist es auch mit ihrem Blut. Die ersten Andalen landeten im Grünen Tal, wie seine mächtigsten Lords, die Arryns, die Waynwoods und die Corbrays gerne prahlen. In ihren Adern fließt das Blut des ältesten andalischen Adels in Westeros. Doch in ihrem Hirn fließt ein noch älterer Irrglaube: Nämlich das Blut zählt. Wenn es das täte, hätten diese reingeborenen Lords schon vor Jahrhunderten in der Lage gewesen sein müssen, die Bergstämme auszurotten. Doch diese primitiven Räuber, deren Stämme Rudeln eher ähneln als Familien, suchen das Grüne Tal weiterhin heim. Einmal entführten sie sogar einen Arryn. Vor Tyrion Lennister, einem Außenseiter, dachte kein Lord aus dem Grünen Tal daran, aus den Stämmen einen Nutzen zu ziehen. Das ein verzweifeltes kriegerisches Volk nützlich sein könnte, geschweige denn Preiswert.

Doch vielleicht sind solche Gedanken unter der Würde dieser Lords. Die Isolation des Grünen Tals brütet schließlich Ehre und frommes Geblöke, was ihre Entscheidungen eher beeinflusst als Weitsicht. Wie ein Blinder, der nur Ahnen kann, wohin sein Pferd ihn trägt. Ich bezweifle, dass Jon Arryn auf Krieg vorbereitet war, als er seine Banner hisste, anstatt seine jungen Mündel, Ned Stark und Robert Baratheon, dem Irren König zu übergeben. Die Ehre verlangte es und Lord Arryn gehorchte. Er hätte es auch getan, wenn sie nicht Lords zweier großer Häuser gewesen wären, die eigene Armeen anführen können. Doch vielleicht traue ich ihm zu wenig zu. Denn wenn sich der Krieg gegen sie wenden sollte, hätte nur Lord Arryn eine uneinnehmbare Festung, in die er sich zurück ziehen könnte. Und er war klug genug die arme Lysa Tully in sein Bett zu holen, um die Flusslande als Verbündete zu gewinnen. Jon Arryn gewann und dann Starb Jon Arryn.

Klugerweise hielt sich das Grüne Tal aus dem folgenden Chaos heraus. Sein Korn verbrannte oder vertrocknete nicht, weil niemand da war, der es hegte. Seine Stärke ließ nicht nach wegen Gewaltmärschen zu aussichtslosen Gefechten. Im Grünen Tal verläuft das Leben so, wie es das immer tat. Ruhig. Stolz. Eine Welt der Ehre, ungestört durch Armeen und Männer von niedriger Geburt, doch großem Ehrgeiz. Uneinnehmbar.

Auftritte

Charaktere

Große Häuser

Orte

Ereignisse

Kulturen

Waffen

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