"Altsass" (im Original: "Oldtown") ist ein animierter Kurzfilm aus den Legenden und Überlieferungen der sechsten Staffel. Die Erzählung wird von Julian Glover in seiner Rolle als Großmaester Pycelle und Anton Lesser in seiner Rolle als Qyburn gesprochen.

Zusammenfassung

Großmaester Pycelle und Qyburn geben jeweils ihre eigene Perspektive über Altsass und seiner Gründung.

Erzählung

Pycelle: Ohne Frage, Altsass ist die älteste, reichste und großartigste Stadt in Westeros.

Qyburn: Doch Königsmund ist dichter besiedelt und wohl mächtiger


Pycelle: Ah. Die Stadt überbrückt die Mündung des Flusses Honigwein. Und die Fülle der gesamten Weite fließt unter seinen steinernen Brücken entlang. Zu Häfen, die auf der gesamten Welt berühmt sind.

Qyburn: Doch müssen wir nicht über sie sprechen. Viel interessanter ist die Geschichte der Stadt. Denn niemand kann sagen, wann sie gegründet worden ist. Vor vielen Jahrhunderten, suchten ein paar kühne Maester die Kinder des Waldes auf. Sie behaupteten, dass Menschen an der Mündung des Honigweins seit dem Zeitalter der Dämmerung gelebt haben.

Pycelle: Schwachsinn. Maester Jellicoe hat bewiesen, dass die Stadt als Handelsposten anfing. Wo Schiffe aus Valyria, Alt-Ghis und den Sommerinseln anlegten, um Vorräte aufzunehmen und Reparaturen vorzunehmen. Daher ist das berühmteste Wahrzeichen der Stadt, der Hohenturm. Gebaut, noch vor den Stadtmauern, als Leuchtfeuer durch die nebelverhangenen Gewässer. Ursprünglich aus Holz erbaut, ragte er kaum 50 Fuß über der uralten Festung des Sockels auf, ist er nun aus dickem Stein und erhebt sich sogar noch höher als die Mauer. Diejenigen die in Altsass geboren und aufgewachsen sind, können die Uhrzeit anhand des Schattens, den er hinterlässt, erkennen.

Qyburn: Aber kein Maester kann erklären warum. Selbst in unseren ältesten Aufzeichnungen, wird die Insel auf der er steht, Schlachtinsel genannt. Welche Schlacht wurde dort geschlagen? Und wann? Was die uralte Festung angeht, die das Fundament des Turms bildet, seine Mauern und Innenräume sind alle aus solidem schwarzen Stein, ohne einen Hinweis auf Fugen oder Mörtel und irgendeiner Art von Meißelspuren. Wir wissen, dass sie Tausende von Jahren älter ist als der Turm. Aber wer hat sie errichtet? Wie? Und gegen was?

Pycelle: Die Maester, die es studiert haben, erklärten es für ein valyrisches Bauwerk, ähnlich wie Drachenstein und die Schwarze Mauer von Volantis. Jeder weiß, dass die Drachenlords von Valyria Stein in eine Flüssigkeit mit Drachenfeuer verwandeln konnten, um ihn nach ihren Wünschen zu formen.

Qyburn: Hat nicht ein Erzmaester eine Verbindung der Festung zu den verschwundenen Labyrinthbauern von Lorath gezogen? Und ein anderer Maester zu den legendären Tiefen Wesen, die die Eiseninseln vor den Eisenmännern bewohnten?

Pycelle: Urgh, beides unwesentliche Meinungen ohne allgemeine Unterstützung. Aber von größerer Bedeutung, als der Ursprung des Turms, ist die Familie, die ihm den Namen gegeben hat. Haus Hohenturm. Die uralte Herrscherfamilie von Altsass. Bekannt für ihre Umsicht und Liebe für Frieden.

Qyburn: Und ihren Goldstücke.

Pycelle: Während des Zeitalters der Helden sah Lymond Hohenturm wie die Gärtnerkönige die Weite eroberten, schlug er sie nicht auf dem Schlachtfeld, sondern im Götterhain. Er verband ihr Haus mit seinem, durch Heirat. Und wandelte Haus Hohenturn von reichen, wenn auch kleinen Königen zu den größten Lords der Weite. Dank Lord Lymonds Weitblick, hat Rosengarten Altsass immer verteidigt. Dadurch konnten die Hohenturm sich mehr auf höhere Ziele konzentrieren, wie Bildung und Handel.

Qyburn: Da stimmen wir überein. Als die Andalen in Westeros einfielen, sagte Lord Dorian Hohenturm seiner Frau nach zwanzigjähriger Ehe, dass Kriege schlecht für den Handel sind. Um seinen Standpunkt klarzumachen, tauschte er sie gegen eine junge andalische Prinzessin ein. Als Aegon der Eroberer sich seinen Namen verdiente, tauschte Haus Hohenturm seine Loyalität zu den Gärtnern gegen eine Bestätigung ihrer Rechte ein, hießen ihn mit offenen Armen und offenen... Toren willkommen.

Pycelle: Haus Hohenturm beugte das Knie vor Aegon, um die Stadt vor seinen Drachen zu verschonen. Hah. Ich würde denken solche Unterstellungen und Beleidigungen sind selbst unter euer Würde, Qyburn. Ah, anderseits, andere, die besser sind als man selbst zu verspotten, ist das Handwerk von Narren.

Qyburn: Ich hab davon keine Ahnung. Möglicherweise wenn ich in der Zitadelle so lange wie ihr studiert hätte, Großmaester.

Pycelle: Die Zitadelle ist das größte Zentrum des Wissens in der bekannten Welt. Ohne sie, und die Maester, die sie unterrichtet, wäre Westeros ein Land voll Aberglaube und Ignoranz.

Qyburn: Wie die Ignoranz, die den eigenen Urpsrung der Zitadelle verschleiert?

Pycelle: Selbst ohne Aufzeichnungen, haben wir mehr als genug Grund zu glauben, dass die Zitadelle als Hof für Gelehrte und Priester anfing. Zusammengetragen durch einen zweiten Sohn von Haus Hohenturm. Als er starb, erbaute sein älterer Bruder die Zitadelle, so dass weise Männer immer ein Zuhause in Westeros haben und die Recherche und Debatten weiterführen konnten, die seinem jüngeren Bruder so viel Vergnügen bereitet haben.

Qyburn: Die kleinen Lieblinge seines Bruders, wie er sie genannt hatte. Und das sind die Maester geblieben. Nur ihre Meister haben sich verändert. Nun dienen sie jedem Lord mit einer Burg. Für eine Gebühr, natürlich. Während die Zitadelle seiner eigenen Wichtigtuerei dient.

Pycelle: Hah. Jedes Wort, dass ihr spricht, bestätigt nur euren Ausschluss aus unseren Rängen.

Qyburn: Wissen ist Bestätigung genug. Ich nehme an, die klügsten Köpfe der Welt würden dem zustimmen. Und vielleicht würden sie das, wenn ich sie treffen würde. Altsass ist eine Stadt für alte Männer und alte Überzeugungen. Aber die Welt verändert sich. Egal wie hoch der Turm, die Wolken werden ihn nicht aufrecht halten, wenn der sich Boden unter ihm verschiebt.

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